Die wohl häufigsten Rechtschreibfehler im Netz werden bei den Wörtern Computervieren (Computerviren), Standart (Standard), Reperatur (Reparatur) und Maschiene (Maschine) gemacht.
Hier die aktuelle Google Trefferquoten-Analyse für deutschsprachige Seiten:
Computerviren/Computervieren 209.000/51.900 24,81%
Standard/Standart 518.000/86.100 16,61%
Reparatur/Reperatur 263.000/22.500 8,55%
Maschine/Maschiene 422.000/18.100 4,29%
Aber auch das Entgeld (Entgelt) erreicht mit 6,38% mittlerweile ein beachtliches Ergebnis, während sich die Tolleranz (Toleranz) noch mit mageren 0,93% zufrieden geben muss.
Leben | Mittwoch, 9. Juli 2003
Douglas G schreibt in einem Forum der American Apology Shirt Website einen offenen Brief an die Welt:
[…] Despite what the American media tells you, the majority of Americans do NOT support George W. Bush’s war against Iraq. The majority of Americans are deeply ashamed by the disgraceful actions and policies of George W. Bush. The majority of Americans do NOT believe an attack on Iraq is in any way justified.
James Cortez antwortet ihm im gleichen Forum:
[…] If we had listened to people like that and people like you we wouldn’t enjoy the freedoms we have today. I would like to see you voice your dissent in another country like China, North Korea, or Zimbabwe. Good Luck!
And the polls taken both before and after the war showed that a majority supported the war. Get your facts right Dougie.
VOTE REPUBLICAN
Die beiden Postings sind im Juli geschrieben, da waren die Amerikaner wohl tatsächlich noch in der Mehrheit für die Politik Bushs. Aber wie (Link zu Spiegel.de entfernt) heute berichtet, stehen »erstmals seit Monaten die Wähler mehrheitlich gegen seine Wiederwahl.« Ich kann nicht sagen, dass mich das in irgendeiner Weise betrübt.
Nachdem in Hinblick auf das neue iChat AV hier schon im letzten Monat ein kurzer Ausblick gewagt wurde, schreibt Alex Salkever heute bei BusinessWeek Online einen Artikel mit dem gleichen Tenor: With iChat, Who Needs a Phone?.
[...] Best of all, iChat lets me bypass the phone company. For the few people on my instant-messaging buddy list who have iChat, I don’t pick up the phone anymore to talk to them. [...] If everyone on my IM list had the new version of iChat, I would think very seriously about dumping my wireline phone service. [...] Take this one step further, and it’s not so farfetched to imagine that the various IM systems from America Online, Microsoft and Yahoo!, among others, will quickly morph into major competitors against the lumbering telecoms.
Meine iChat Adresse ist übrigens ich@mac.com – falls jemand einen Videochat starten möchte.
Leben | Montag, 7. Juli 2003
Gerade, nach der Tagesschau: Pitralon sponsert irgend so eine Volksmusik. Hat sich damit nicht schon Uwe Seeler in seinen besten Zeiten pfeifend nach dem Rasieren eingedingst?
Und ich dachte, das gibt's schon seit 20 Jahren nicht mehr.
Leben | Montag, 7. Juli 2003
Dieses Jahr sollen laut Krombachers neuer Werbekampagne mit Beteiligung von Günther »Jünter« Jauch mit jedem verkauften Kasten Bier 1 Quadratmeter afrikanischer Regenwald »nachhaltig geschützt« werden. Das macht summa summarum im Jahr immerhin 25 Millionen Quadratmeter Regenwald, die da »nachhaltig geschützt« werden sollen.
Das klingt nach viel. Sind aber eben nur Quadratmeter und keine -kilometer. Und deshalb ist das, was Krombacher da schützen will, auch kleiner als der Grunewald inmitten Berlins - der alleine hat nämlich schon 30 Millionen Quadrameter.
Ohne Zweifel ist jede Initiative, die etwas für die Umwelt tut, grundsätzlich positiv zu bewerten. Aber manchmal hilft ein bisschen Understatement mehr als Marktschreierei.
Leben | Montag, 7. Juli 2003
So ist das, wenn man auch nach 12 Jahren Berufserfahrung immer noch an »das Gute« glaubt: Wenn man nicht aufpasst, wird man gnadenlos ausgenommen.
Schon einige Male habe ich mir vorgenommen, Aufträge erst dann zu bearbeiten, wenn sie auch unterschrieben sind. Aber jedesmal, wenn wieder ein neuer Kunde sagt. »Machen Sie sich mal keine Gedanken, über das Vertragliche werden wir uns schon einig", dazu mit einem Blick, der kein Wässerchen trüben kann, falle ich mir selbst in den Rücken, kehre alle Bedenken mit einer zügigen Handbewegung vom Tisch und denke: Der doch nicht, nein, der wird dich nicht übers Ohr hauen - dem kann man wirklich vertrauen.
Um der Wahrheit die Ehre zu geben - natürlich kann man 99% aller Kunden vertrauen; auch dann, wenn man keinen schriftlichen Vertrag gemacht hat oder wenn sich das eigene Angebot mangels eines vernünftigen Briefings später als zu niedrig erweist.
Aber diesmal ist es endgültig. Aus, Schluss. Nachdem ich wieder mal erkennen musste, dass meine Menschenkenntnis offensichtlich nicht ausreicht, böswillige Menschen auch als solche zu erkennen, läuft hier gar nichts mehr ohne dreifach unterschriebene, notariell beglaubigte und mit Amtssiegel versehene Verträge mit 6 Durchschlägen, gegengecheckt von einem zweiten Anwalt.
Bis es wieder heißt: » Mensch, Herr Preidel, wir sind doch erwachsene Menschen, über das Vertragliche können wir doch immer reden - fangen Sie nur schon mal an...«
Über dieses Thema wird es hier in Zukunft sicher noch einige Updates geben, da ich seit über einem Jahr mit einem privaten Berliner Messeveranstalter (dessen Namen ich hier natürlich noch nicht nennen darf) im Rechtsstreit liege, der, nachdem der gesamte Auftrag laut seinen eigenen Angaben zur vollsten Zufriedenheit erledigt wurde, auf einmal nur noch 30% der ursprünglich vereinbarten Summe bezahlen will. Ich bin übrigens nicht der erste, dem das mit dieser Firma passiert, allerdings bin ich der erste, der es auf einen Rechtsstreit ankommen ließ.