Warum man anstößt
Eines Tages saßen zwei griechische Götter (wahrscheinlich war Bacchus dabei) zusammen beim Wein. Der eine schwenkte sein Glas, hob es vor die Sonne, betrachtete den funkelnden Wein und die Kirchenfenster, die er im Glas hinterließ, steckte seine Nase ins Glas, atmete den köstlichen Duft von roten Beeren, nahm schließlich einen Schluck und genoss wonnevoll den herrlichen Rotwein.
„Weißt du, was schade ist“, fragte er sein Gegenüber. „Man kann die Anmut des Weines sehen, seine Lieblichkeit riechen und seine Würze schmecken. Aber warum kann man seinen Klang nicht hören?“
Seit diesem Tag stößt man beim Trinken sanft mit den Weingläsern an, damit auch das Ohr etwas von der Schönheit des Weines erfährt.
Ich glaube, es war Telly Savalas, der diese Geschichte so ähnlich mal in irgendeinem Film erzählte. Da kriegt man übrigens jede Frau mit …
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Bacchus ist die römische Gottheit für den Wein und Rausch – bei den Griechen hiess er Dionysos. Außerdem glaube ich nicht, dass griechische Götter von Kirchenfenstern sprechen. – Nundenn, ich warte ab jetzt auf die Frau, die mich darauf hinweist, wenn ich ihr die Geschichte erzähle :)
Gut, okay, das mit den Kirchenfenstern … Aber ich schrieb ja andererseits auch nicht, dass er von ihnen sprach, sondern sie betrachtete. ;-)
Im übrigen, und da muss ich widersprechen, bleibt Bacchus der Sohn von Zeus und Semele und damit die griechische Gottheit des Weines. Bacchus ist allerdings, und da gebe ich dir recht, der römische Name für ihn, also für Bakhos bzw. Dionysos.
Natürlich sollte man den Namen Bacchus bei wackeliger Kenntnis der griechischen Mythologie (wie bei mir) besser erst gar nicht erwähnen, aber wie du schon anmerktest: Die Frau, die nach solch einer Geschichte mit unnützem Wissen auftrumpft, möchte ich sehen ;-)
es waren bestimmt dionysos und satyrn. die beiden hingen doch damals immer zusammen. wenn die beiden gesellen sich betranken, spielten sie immer die flöte – mehr oder wenig gut aber dennoch fröhlich und stellten den armen (!) nymphen nach lach
Ich dachte bisher, dass man anstieß um das Getränk dem Gegenüber in sein Glas schwappen zu lassen. Damit sollte man angeblich verhindern, dass der Mittrinker einen selbst vergiftete.
Nahm dieser nach dem Anstoßen keinen Schluck aus dem Kelch (?) schwebte man vermutlich in Lebensgefahr.
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