Pfannenflucht
Ich vermute, dass sich in 99% aller Haushalte, in denen gekocht bzw. gebraten wird, eine antihaftbeschichtete Pfanne befindet – in meinem nicht.
Irgendwann bin ich es nämlich leid geworden, mir alle paar Monate neue Pfannen kaufen zu müssen, weil die alten verkratzt waren, von möglichen Gesundheitsrisiken (siehe die Links unten) ganz zu schweigen.
Ich höre die entsetzten Rufe: „Lass uns unsere Teflonpfannen, wie sollen wir denn sonst unser Omelette, unsere Tortilla de Patatas, unser zartes Fischfilet heil aus der Pfanne bekommen?“
Wie wär’s mit Eisenpfannen? Seit nunmehr acht Jahren benutze ich diverse Pfannen aus diesem Material, und ich kann versichern, dass in einer gut eingebratenen Eisenpfanne genauso wenig haften bleibt wie in einer nagelneuen Teflonpfanne. Mit dem Unterschied, dass eine Eisenpfanne mindestens 100 Jahre hält und die Antihaft-Eigenschaft mit den Jahren immer besser wird.
Allerdings bedarf es dazu einer kleinen Vorbereitung: Vor der ersten Benutzung entfernt man mit heißem Wasser die Schutzschicht. Dann reibt man die Pfanne mit Öl ein und brät 15 Minuten lang gesalzene rohe Kartoffelscheiben aus (die man anschließend wegwirft). Danach ist die Pfanne einsatzbereit.
Es gibt drei Arten von Eisenpfannen: gusseiserne, geschmiedete und einfache mit glatter Oberfläche. Die schwarzen gusseisernen haben eine rauhe Oberfläche und eignen sich hervorragend für Schmorgerichte oder Bratkartoffeln. Geschmiedete Pfannen, die meist eine geriffelte Bratfläche haben, nimmt man für Kurzgebratenes, die einfachen (siehe Foto), die man, wenn man keinen Gasherd besitzt, aus nicht zu dünnem Material wählen sollte (der Boden kann sich verziehen), für Eierspeisen.
Allen dreien ist gemeinsam, dass man sie nie mit Spülmittel oder einem Scheuerschwamm säubern darf. Spülmittel würde die Oberfläche anfällig für Rost machen, ein Scheuerschwamm würde die bräunlich schwarze Patina zerstören, die nach und nach beim Braten entsteht und gerade dafür verantwortlich ist, dass nichts haften bleibt. Normalerweise reicht es völlig, Eisenpfannen sofort nach Gebrauch mit Papier auszureiben; eingetrocknete Reste entfernt man mit heißem Wasser.
Meine vier Eisenpfannen würde ich mittlerweile noch nicht mal mehr gegen ein kostenloses vierteljährliches Teflonpfannen-Abonnement eintauschen.
Links zu Antihaftbeschichtung:
Polytetrafluorethylen
Gesundheitsgefährdung durch Teflon?
Canaries in the Kitchen, Teflon Toxicosis
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Kommentare:
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Du magst ja Recht haben, daß gußeiserne Pfannen klasse sind. Aber auch bei diesen Pfannen kommt es auf die richtige Behandlung an. Hättest Du Deinen teflon-Pfannen auch richtig behandelt, hättest Du länger davon gehabt. Ich gehe mittlerweile dazu über, immer billige beschichtete Pfannen zu kaufen, denn die teuere von Tefal ist eh nicht besser und bei schlechter Behandlung genauso schnell kaputt.
Was mich bei den gußeisernen abschreckt ist der Gedanke, sie nicht mehr richtig sauber zu machen und zu spülen. Nicht daß ich übermäßig reinlich und penibel wär, aber der Gedanke schreckt mich schon ab. Deshalb wird mein gußeiserner Wok auch immer hübsch sauber gemacht. Am liebsten würde ich ihn in die Spülmaschine packen. Doch dafür ist er leider zu groß und unförmig.
Huuuu, Eisengeschirr in die Spülmaschine, da gruselt’s mich. Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei meiner gusseisernen Pfanne und bei meinen gusseisernen Brätern mit dem Saubermachen auch etwas genauer bin (die reinige ich grundsätzlich mit heißem Wasser) als bei den glatten Eisenpfannen.
Woks in Asien sind übrigens immer aus Eisen und werden zum Säubern auch immer nur mit Papier ausgewischt
Das Argument mit dem richtig behandeln kann ich nicht gelten lassen. Selbst wenn ich billige beschichtete Pfannen kaufe und immer nur ganz vorsichtig mit Holzkochlöffeln darin herumrühre, sind sie nach spätestens einem Jahr hinüber.
Die einfache Rechnung: eine billige Teflonpfanne kostet 9,90 und hält selbst bei sorgfältigster Pflege und normalem Gebrauch allerhöchstens ein Jahr, eine Eisenpfanne kostet in gleicher Größe 17,90 und sie hält 100 Jahre oder mehr bei deutlich geringerem Pflegeaufwand.
Nach 100 Jahren kämpft also die Umwelt mit dem Abbau des Polytetrafluorethylens von insgesamt 100 beschichteten Pfannen, die 990 Euro gekostet haben und die, nebenbei bemerkt, unter Verbrauch von enorm viel Energie hergestellt wurden, oder sie kann genüsslich dem oxidativen Zerfall einer 17,90 Euro Eisenpfanne zuschauen.
Vor 3 oder 4 Jahren hab ich mir zum Geburtstag eine gußeiserne Pfanne gewünscht.
Leider war die wohl zu teuer ;-) und ich habe eine andere Pfanne bekommen, beschichtet und sehr groß.
Obwohl mein Sohn darin erst kürzlich seine Spiegeleier heftig hat anbrennen lassen, bin ich ganz zufrieden damit.
Eine Gußeiserne hätte ich jedoch immer noch gerne :-)
Allerdings weiß ich auch nicht, ob ich die nur mit einem Papiertuch sauber machen würde. Wenn ich mal Knoblauch und Zwiebeln darin brate, ein anderes Mal süße Pfannkuchen – ne, das ist nicht meins. Ich meine, da bekommen ja die Pfannkuchen Zwiebel- und Knoblauch-Geschmack. Oder?
Eure Teflon-Pfannen gehen wahrscheinlich nur deshalb so schnell kaputt weil ihr sie mit Spülmittel spült. Gerade bei dieser empfindlichen Beschichtung sollte man genau die Vorgehensweise mit dem Papier befolgen. Zusätzlich ab und zu (wenn die Pfanne noch warm ist) mit ganz wenig Öl einreiben, dann halten auch Teflon-Pfannen ziemlich lang.
Die besten Pfannen die es (für mich) gibt sind jedoch solche aus Titan. Meine ist von Trend Royal. Sind aus Gußeisen (Handgegossen!) mit einer Titan-Hartgutversiegelung.
Diese Beschichtung hat den Vorteil dass sie erheblich unempfindlicher ist als Teflon. Sind zwar sehr teuer, halten aber wirklich ewig, ohne wenn und aber. Die Pfannen haben 2 Jahre Garantie und 5 Jahre auf Planheit des Bodens. Meine Mutter hat Ihre Pfanne schon sein drei Jahren und die sieht wirklich aus wie neu, obwohl sie sie jeden Tag benutzt.
Ich persönlich bin auch ganz begeistert davon, da die Pfanne aus Gußeisen ist und dadurch die Vorteile einer solchen mit der einer (haltbareren) Beschichteten vereint.
Hallo,
ich habe eine Frage. Seit kurzer Zeit besitze ich eine Eisenpfanne.
Ich bin im großen und ganzen mit dem Bratergebnis zufrieden.
Ich habe aber etwas Bedenken, da ich gemerkt habe, daß immer etwas beim Waschen abgeht, also geht auch etwas beim Braten an das Essen über. Könnte das gesundheitlich nicht bedenklich sein? Ich bin sehr naturbezogen und freue mich auf eine ehrliche Antwort.
Besten Dank im voraus und viele Grüße
i.k.
Ich kann da selbstverständlich keine Garantien geben, aber nach allem, was ich dazu gelesen habe, ist das gesundheitlich völlig unbedenklich (wenn es sich nicht gerade um zu Kohle verbrannte Speisereste handelt, die da aus der Pfanne rieseln).
Mehr zum Thema Patina bei Eisenpfannen.
Interessant, interessant…das werde ich mal ausprobieren
@ Pfannenflucht
Wer jetzt noch nicht begriffen hat, dass Pfannen die aus oder mit „Teflon, Titan, Alu oder sonstigem Antihaft-Kram“ hergestellt sind, großer Mist sind, dem ist nicht zu helfen. Sie erfreuen nur einen, den Hersteller.
Ich bin bei meiner Großmutter aufgewachsen und sie hat in Ihrem Leben nur EINE Eisenpfanne besessen. In dieser Pfanne wurde von Fisch bis Eierkuchen alles gebraten. Ich habe nie erlebt, das jemals etwas angehackt war. Die Pfanne wurde nach dem Braten heiß mit Papier ausgerieben und fertig. Nach Fisch kann man sie schon mal im warmen Wasser mit Spülmittel auswaschen, es schadet nicht. Nach einem Neukauf sollte man die Rückstände der Herstellung (meistens Öl) entfernen. Am Besten mit Öl oder Salz, wobei ich Öl nicht jedem empfehle, man sollte schon wissen wie man es macht. Am Besten die Pfanne auf einem Gasherd gleichmäßig, langsam fast zum Glühen bringen mit Salz auffüllen (ca. halbe Tüte), mit einem Holzlöffel das Salz ständig rühren und nach ca. 10 min. wegkippen. Die Pfanne kräftig mit Papier ausreiben und den Vorgang wiederholten. Wenn die Pfanne so behandelt wird, garantiere ich ein hohes und glückliches Alter der Pfanne. Ok. sie ist kein Design-Schmuckstück mit der man angeben kann, aber dafür unverwüstlich.
Liebe Leute,
Teflonpfanne ist nicht gleich Teflonpfanne, und wenn ich schon lese, dass jemand eine Pfanne für 10 Euro kauft und sich wundert, dass dieser chinesische Eisenschrott nur ein Jahr hält, kann ich nur noch verzweifelt die Augen verdrehen. Entschuldigung, aber denkt doch mal nach, wie kann eine Pfanne mit Beschichtung weniger kosten als die gleiche Pfanne ohne Beschichtung? Motto „Darf’s etwas mehr sein, kostet dann auch nur die Hälfte“? Alleine das sollte doch wohl schon stutzig machen.
In eine gute Teflonpfanne sollte man ein wenig mehr als 10 Euro investieren, dann hält die auch Jahrzehnte. Eine Teflonpfanne muss man auch nicht sofort wegwerfen, wenn die Beschichtung hier und da kleine Löcher bekommt oder Bläschen wirft. Teflon reagiert nicht mit dem Bratgut (das ist der Sinn des Nicht-Anbrennens) und auch nicht mit Magensäure (der Verweis „Gesundheitsgefährdung durch Teflon?“ funktioniert übrigens nicht).
Was gusseiserne, nicht beschichtete Pfannen angeht: Nicht mit Spülmittel abwaschen, sondern nach der Benutzung mit Wasser sprudelnd auskochen, anschließend mit gutem Fett (zB Palmin, hält auch große Hitze aus) ausreiben, Pfanne nochmals auf den Herd und das Fett bis zum Rauchpunkt einbrennen lassen.
Schönen Gruß, Otto
Nun, dass beschichtete Pfannen schnell kaputt gingen, halte ich für ein Gerücht (außer die billigste Ware … dazu zählt auch Tefal!)
Nie mit Metall in der Pfanne herumfuhrwerken, und schon passiert nichts. Sonst muß eigentlich nichts berücksichtigt werden (außer eben die Qualität der Pfanne selbst).
Ich bin seit mehr als 10 Jahren mit meinen zwei Beschichteten Pfannen (teure Dinger für Gastronomiegewerbe) und einer billigen kleinen (30€; beschichteter Aluguss) zufrieden.
Das soll jetzt nicht die Eisenpfannen niedermachen, sondern lediglich mit der Mähr von der unnützen Beschichtung aufräumen.
dazu noch das hier fuer die teflonfreunde:
Washington (pte, 19. Mai 2003 13:10) – Einer neuen Studie der Environmental Working Group (EWG) http://www.ewg.org zufolge sind beschichtete Teflon-Kochtöpfe und Pfannen auch im Hausgebrauch bereits gesundheitsgefährdend. Der Hersteller, der Chemiekonzern DuPont, hatte immer abgestritten, dass das Kochgeschirr im Hausgebrauch gefährliche toxische Substanzen abgibt, berichtet das Environmental News Service ENS
http://ens-news.com .
DuPont behauptet, dass die Temperaturen, die das Geschirr beim Kochen erreicht nicht hoch genug wäre, um die gefährliche Stoffen aus der Beschichtung zu lösen. Nach Angaben der EWG erreichen die beschichteten Pfannen aber im Hausgebrauch bereits nach zwei bis fünf Minuten Temperaturen, die in der Lage sind, Toxine zu erzeugen. Diese Gifte können zum Beispiel Vögel töten und beim Menschen zum sogenannten „Polymeren Fieber“ führen. Chemiker des EWG hatten in verschiedenen Tests die Emission der toxischen Stoffe nachgewiesen und sofort bei der US-Consumer Product Safety Commission (CPSC) Anzeige erstattet. Die EWG fordert in der Petition, dass sämtliche Kochgeräte, die Polytetrafluorethylen enthalten, dazu zählt auch Teflon, eine Gesundheitswarnung enthalten müssen. Beim Erhitzen auf Temperaturen über 237 Grad Celsius entstehen bereits Dämpfe, die einen Vogel töten können und auch beim Menschen zu Gesundheitsrisiken führt. DuPont hat den Zahlen entgegengehalten, dass ein Gesundheitsrisiko erst bei Temperaturen von 350 Grad Celsius auftreten würde. Bis zu Temperaturen von 260 Grad Celsius bleibt die Antihaft-Beschichtung nach Angaben des Chemiekonzerns völlig intakt. Höhere Temperaturen würden bei normalen Hantieren auf der Oberfläche auch kaum auftreten, hält DuPont der Kritik entgegen.
Die EWG argumentiert, dass beim Vorheizen von Pfannen diese Temperaturen leicht erreicht werden können. Bei Tests konnten die EWG-Forscher feststellen, dass beschichtete Bratpfannen innerhalb von fünf Minuten eine Temperatur von über 380 Grad erreichen können. Bei knapp 360 Grad Celsius hatte eine Teflon-Pfanne mindestens sechs giftige Gase ausgeschieden: Zwei davon sind karzinogen, zwei sind als globale Umweltgifte bekannt und ein weiterer Stoff namens MFA, ein Fluoropolymer, ist bereits in geringer Dosis letal für den Menschen.
Die EWG hatte bereits im April eine Anzeige bei der US-Umweltschutzbehörde EPA http://www.epa.gov eingebracht. Darin wird dem Chemiekonzern DuPont vorgeworfen, dass es jahrelang wichtige Dokumente zurückgehalten hat. Im konkreten Fall ging es um das Auffinden der gefährlichen und giftigen Substanz Perfluoroctansäure (PFOA), die im Nabelschnurblut eines Neugeborenen einer DuPont-Mitarbeiterin gefunden wurde. (pte berichtete http://www.pte.at/pte.mc?pte=030414043 ) (Ende)
Ich würde gerne wissen wo ich denn nun so eine tolle Schmiedeeiserne Pfanne her krieg.
Würd mich über Antwort freuen.
mfg Carmen
Hallo Carmen,
schau doch mal bei manufactum vorbei, da haben sie eine nette Auswahl solcher Pfannen. Ansonsten müßtest du solche Pfannen auch in jedem Geschäft für Küchenbedarf bzw. den Küchenabteilungen der großen Kaufhäuser bekommen.
Ich habe einen Geheimtipp: die Hammerschmiede Bad Oberdorf. Dort bekommt man handgeschmiedete Pfannen in bester Qualität zu unschlagbaren Preisen. Allerdings habe ich gerade gesehen, dass die Website zur Zeit in Bearbeitung ist …
moin hab nun mal mit grossem interesse eure ansichten über pfannen gelesen, was die meissten von euch jedoch völlig vergessen, aus ner guss pfanne schmeckt es einfach besser und zwar bedeutend besser.
ich habe eine uralte ( von oma ) ca 60 bis 80 jahre grill guss pfanne das ding is der absolute hitt.
nur leider will nun mein schwesterchen auch son ding haben ( hab sie ihr einmal geliehen ) und ich bekomme nirgend eine falls jemand noch nen guten tip hat muss ne geriffelte gusseiserne sein möglichst klein
gruss
dino
Vor der ersten Benutzung entfernt man mit heißem Wasser die Schutzschicht. Dann reibt man die Pfanne mit Öl ein und brät 15 Minuten lang gesalzene rohe Kartoffelscheiben aus (die man anschließend wegwirft).
Die Zeit und auch das zusätzliche Geld für Öl und Kartoffelscheiben hat leider nicht jeder, so dass die Eisenpfanne kaum eine Alternative zur Teflonpfanne darstellt.
Sehr geehrter Herr (Sabine) Kerner,
sollten Sie nochmals (dies ist bereits das zweite Mal) unter irgendwelchen Pseudonymen solche nichtssagenden, um nicht zu sagen: dämlichen Kommentare wie diesen einzig zu dem Zweck schreiben, mit Links (die ich entfernt habe) auf Ihre diversen Kreditkartenseiten hinzuweisen und/oder die Anzahl Ihrer Backlinks bei Google zu erhöhen (was seit Ihrem ersten Versuch ohnehin nicht mehr funktioniert - machen Sie sich doch mal die Mühe und schauen Sie in den Quelltext), werden Sie eine Rechnung von mir erhalten. Wie Sie dem Kommentar-Formular entnehmen können, sind Einträge mit werbendem Charakter nämlich kostenpflichtig.
Michael Preidel
Sabine: Ausserdem wirst du einen Topflappen dazurechnen müssen, trotzdem wird es günstiger, denn ohne Werkzeug und Absicht bekommst du so ein Gerät nicht kaputt.
Ich kann allerdings auch gar nicht braten, zumindest in anderen Pfannen nicht. :)
Hallo,
werde mir jetzt auch ne Eisenpfanne zulegen, da meine teuren Tefal-Pfannen (Jamie Oliver Series) auch nach nur einem Jahr Schäden in der Beschichtung haben. Betrieben werden diese auf einem Gas-Herd und nur mit Holz oder Kunststoffpfannenwender bzw. Zangen. Reinigung grundsätzlich mit heissem Wasser und Lappen (selten mit Spüli). Jetzt bin ich es leid.
Hallo zusammen,
ich hab mir auch endlich eine Eisenpfanne zugelegt. Nach dem Einbraten ist die Pfanne voellig fleckig. Das geht von „noch Metall“ ueber gelblich, braun bis hin zu blauschwarz. Total ungleichmaessig. Ist das normal so? Ich hatte die Pfanne erst mit heissem Wasser und Waschmittel gereinigt und dann mit Fett, Salz und Kartoffelschalen eingebraten (so stand es auf der Bedienungsanleitung).
Schoene Gruesse,
Yves
Hallo e. B.,
auch ich habe hervorragende Pfannen mit Titanbeschichtung in verschiedenen Größen.
Seit etwa 2 Monaten habe ich eine Eisenpfanne, die täglich besser wird.
Etwas Geduld muss man da schon haben, aber man wird belohnt mit Bratkartoffeln und Steaks, wie man sie in beschichteten Pfannen einfach nicht hinkriegt.
Trotzdem haben die beschichteten auch ihre Berechtigung, z. B. schon wegen ihres Fassungsvermögens.
An meine Pfanne kommt innen kein Spülwasser ran, nur ausreiben und zwar sofort im heißen Zustand.
Hygienebedenken habe ich da nicht, da bei einer Erhitzung von min. 220 Grad jegliche Bazille mausetot ist.
Und noch was, die Fleckenbildung ist ganz normal, das ist der Anfang der Schutzschicht, die später auf die gesamte Pfanne übergeht – nennt man einbraten.
Mittlerweile benutze ich die Eisenpfanne zu 70 %
m.f.G
diddiro
Hallo !
Habe keinen Komentar sondern eine Frage. (drei Fragen)
Könnt Ihr mir irgendwelche Hersteller empfehlen und wieviel Geld sollte ich ungefähr, für eine Pfanne mit Bodendurchmesser 20 cm, ausgeben. Warm oder kalt geschmiedet?
Ich danke im Voraus und wünsche einen schönen Tag, Michael P. !
Zitat: von Egon
... dass Pfannen die aus oder mit „Teflon, Titan, Alu oder sonstigem Antihaft-Kram“ ... großer Mist sind, ...
Zwischen Teflon und Titan ist ein meilenweiter Unterschied.
Titan härtet die Oberfläche (wird bei Werzeugen verwendet) und verbindet sich bei großer Hitze höchstens noch fester mit seinem Trägermaterial. Mechanischer Abrieb, sowie das Schmelzen (Schmelzpunkt 1660 °C) ist nicht zu befürchen.
Es sei denn man geht mit einer Diamantsäge oder -fräse zu werke. (Und wer damit Kocht ist nun wirklich nicht mehr zu helfen. – hmm, so einer kocht bestimmt auch auf einer Sauerstofflanze [ca. 5.500°C])
Da Titan ein Element ist, hat es entgegen Teflon auch keine Zersetzungstemperatur. Desweiten ist Titan im elementaren Zustand nicht giftig. (OK alles ist giftig, es kommt nur auf die Konzentration an.)
So genug der Lobpudelei. Denn auf der anderen Seite läst sich nie Ausschließen, das das Bratgut nicht mit Pfanne reagiert, und IMHO ist alleinig Eisen das einizigste Element von dem alle bekannten Verbindungen, zumindest in kleinen Konzentrationen, nicht toxisch sind.
Was man von Titan nicht behaupten kann.
Metall und Halogenide:
.
Perorale Aufnahme oder Inhalation von Titaniumhalogeniden verursacht starke Säureverätzung (durch Hydrolyse Freisetzung von HCl, HF usw.; Verlauf daher wie bei Säure-bzw. Halogenvergiftung. Die meisten der übrigen anorganischen Titaniumverbindungen (sowie Titaniummetall) werden auf Grund ihrer schlechten Löslichkeit kaum resorbiert und sind daher im allgemeinen verschluckt nicht akut toxisch. Als Zahnersatz oder Knochenersatz wird es irreversibel im Körper eingelagert, s. Elektrosensibilität
.
Organische Verbindungen:
.
Nach Aufnahme organischer Titaniumverbindungen, über deren akute Toxizität nur wenig bekannt ist, muß neben lokalen Reizerscheinungen auf Grund teilweise guter Lipidlöslichkeit mit Resorptivwirkungen (z. B. auf das ZNS) gerechnet werden; abgespaltene Alkohole bzw. Chelatbildner können toxikologisch ausschlaggebend sein. Nach Aufnahme (Inhalation, Hautresorption usw.) von Titaniumcarbonylen Verlauf etwa wie bei Nickel-carbonyl
.
Toxizität:
.
Wegen seiner weitverbreiteten Verwendung als Pigment, war Titandioxid Gegenstand mehrerer toxikologischer Untersuchungen. Diese ergaben, daß Titan nicht toxisch ist und daß schädliche Wirkungen dem Anion der Verbindung zuzuschreiben sind, z. B. der Salzsäure im Fall von Titantetrachlorid. Aufgrund seiner kleinen Gröi3e (ca. 20 µm) wird das Titandioxid-Pigment als Staubbelästigung eingestuft. Von der American Conference of Governmental Industrial Hygienists (1980) und dem U.K. Health and Safety Executive (1980) wurde ein Grenzwert von 10 mg/m3 festgelegt, während in Deutschland der MAK-Wert auf 8 mg/m3 festgesetzt wurde. Obwohl in den Lungen von Arbeitern mit langjähriger Tätigkeit in der Titanpigment-Industrie Titandioxid gefunden wurde, konnten keine schädlichen Folgen festgestellt werden
Dennoch wird dort erwähnt:
Symptome:
.
Kopf: Benommenheit
.
Augen: Wunsch, die Lider geschlossen zu halten. bq. Objekte wurden nur zur Hälfte wahrgenommen.
.
Magen: Appetitverlust, Übelkeit, Magendrücken.
.
Allgemeinzustand: Stark beeinträchtigt. Versuchsperson sah aus und fühlte sich schwer erkrankt.
.
Männl. Sexualorgane: Vorzeitiger Samenerguß
Ups, anscheinend hat das Script ein Teil meines Kommentars gefressen (einschlieslich des Endes des Zitates). Hier der Rest:
Quelle: http://www.toxcenter.de/artikel/WG999D.php
Nach dem leicht modifiziert Bibelwort:
„Wer von euch sein ohne Gift werfe die erste Pfanne“,
jetzt zur der jetzt noch zufrieden grinsenden Eisenpfannenfraktion.
Das noch niemand giftige Rückstande in der Patina von Einsenpfannen gefunden hat, kann auch daran liegen, das noch keiner danach gesucht hat!
Denn wer suchet, der findet.
Ich denke hierbei an Dinge wie Acrylamid, o.ä..
Wobei ich aber die Auffassung vertrete, das ein Stoff den der Mensch seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden, in seinen Lebensmitteln hat, zumindest in diesem Umfeld und in diesen Konzentartionen, nicht sonderlich toxisch oder karzinogen sein kann. Es ist nämlich logisch, das vor der modernen Medizin, Menschen, bei denen dies diese Wirkung hatte, dank der Evolution einfach (aus)gestorben sind.
Oder andersherum: Es sind nur diejenigen übrig geblieben bei denen dies im Normalfall keine gesundheitlich negativen Folgen hatte.
Schadstoffe hin,Schadstoffe her.Sicher ist es sinnvoller eine Bratpfanne zu benutzen von der man weiß das sie eine sehr lange Lebensdauer hat.Aber was giftige Substanzen angeht so sind wir doch tagtäglich von ihnen umgeben und nehmen diese in allen Bereichen des normalen Lebens in uns auf.Sei es durch schädliche Auto-und Industrieabgase.Allein wieviel schädliche Substanzen bei einer Bremsung eines Kfz freigesetzt werden.Aber das nehmen wir als selbstverständlich hin.Da sind teflonbeschichtete Pfannen noch das geringste Übel.Das Bratergebnis einer Eisenpfanne ist in vielen Bereichen der Anwendung sicher unumstritten gut.Aber bei der zubereitung von Eierpfannkuchen oder den dünnen Crepes’haben sich teflonbeschichtete Pfannen bewährt.Es ist sicher je nach Anwendung sowohl eine Eisenpfanne wie eine Teflonpfanne zu empfehlen!
ich bin auf der Suche nach einer geeigneten Pfanne zum Backen von Bauernkrapfen (3 Stück sollten reinpassen) Edelstahl oder Eisen ?
Wer kann mir einen Rat geben
Freundliche Grüße
Maria
Wenn ich immer lese, daß hier Eisenpfannen als DAS Nonplusultra dargestellt werden, geht mir der Hut hoch.
DIE Pfanne für ALLES gibt es nun mal nicht. Man braucht für empfindliche Speisen eine beschichtete Pfanne und für Steaks usw. eine aus Silargan, Eisen oder anderem Material.
Daher sollte man beschichtete Pfannen nicht verteufeln, denn sie haben durchaus ihre Daseinsberechtigung.
Außerdem halten hochwertige beschichtete Pfannen von Markenherstellern, wie Silit, Fissler usw., durchaus einige Jahre oder sogar ein Leben lang.
Es kommt immer drauf an, wie man mit seinen Pfannen umgeht.
Liebe Petra: Quatsch. Keine beschichtete Pfanne hält ein „Leben lang“. Keine einzige. Keine!
Gerade Steaks gelingen in Eisenpfannen am besten. Und wenn man für „empfindliche" Speisen (was soll das überhaupt sein?) tatsächlich eine beschichtete Pfanne braucht, kann man nicht kochen. So einfach ist das.
Langsam macht mir dieses Blog Angst. Ich habe mir auch GENAU VOR EIN PAAR WOCHEN eine geschmiedete Eisenpfanne gekauft aus genau derselben Motivation heraus… Seelenverwandtschaft? :)
"keiner danach gesucht hat!
Denn wer suchet, der findet.
Ich denke hierbei an Dinge wie Acrylamid, o.ä..
Wobei ich aber die Auffassung vertrete, das ein Stoff den der Mensch seit Jahrhunderten, wenn nicht seit Jahrtausenden, in seinen Lebensmitteln hat, zumindest in diesem Umfeld und in diesen Konzentartionen, nicht sonderlich toxisch oder karzinogen sein kann. Es ist nämlich logisch, das vor der modernen Medizin, Menschen, bei denen dies diese Wirkung hatte, dank der Evolution einfach (aus)gestorben sind."
ich kann mich noch erinnern, als meine Oma immer nur eine Eisen´pfanne besaß. Darin wurde alles zubereitet, von Bratkartoffeln, Fisch und auch Pilzen.. Da hat nichts angebrannt. Sie liebten ihre Pfannen und verwendeten nur hocherhitzbares Fett. Bei Eierspeisen auf kleinster Stufe wurde Butter verwendet. Ich habe es auch satt meine titan keramikpfannen hielten bei guter Pflege nicht länger als ein halbes Jahr. Und die Preise sind schon eine große Unverschämtheit. Eine Gußeiserne Pfanne hält ein leben lang, man kann sie ja jederzeit wieder einbrennen und sie ist wie neu. Man muss sich nur ein wenig umstellen. Wenn sich manchmal das Papier beim einölen schwarz verfärbt, so sind das oxidatorische Eigenschaften und völlig ungiftig.
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