Neben der Tatsache, dass Quark nicht garantieren kann, dass XPress in der Version 6 Dokumente der Versionen vor 5.0 öffnen kann (und das angesichts der Tatsache, dass in Europa wegen des ungeliebten 4er Dongles immer noch 3.3.2 die verbreitetste Version ist), finde ich auch den amerikanischen Kundendienst für XPress 6.0, ähem, sagen wir mal: interessant.
Quark hat sich ja auch in Deutschland noch nie durch übertriebene Kundennähe ausgezeichnet *), aber was man bei Quark USA zum Thema Support lesen kann, ist hierzulande – noch – unerreicht. Der Käufer eines immerhin $900 teuren Produkts (in Deutschland kostet die demnächst erscheinende Version 6 sogar ca. € 2200!) hat genau einen freien Anruf beim Quark Support. Jeder weitere kostet dann entweder $39 pro Problem, $95 im Dreimonats-, oder $229 im Jahres-Abo.
Und wer glaubt, wenigstens der E-Mail Support sei kostenfrei, irrt: E-Mail Kontakt kostet $15 pro Problem oder $129 pro Jahr.
Vielleicht sollte Quark – nicht zuletzt auch angesichts der in den letzten Jahren recht zahlreichen Umsteiger auf InDesign (prominentes Beispiel: Focus) – ein etwas niedrigeres Ross reiten…
*) Anruf bei Quark Deutschland, ca. 1998
Ich: »Das reformierte deutsche Wörterbuch von XPress 4 erzeugt völlig falsche Ergebnisse.«
Q: »Wissen wir.«
Ich: »Gibt es da irgendein Update?«
Q: »Nein, fühestens mit Version 5, aber da kann ich nicht für garantieren.«
Ich (entsetzt): »Wie bitte?«
Q: »Warum tun Sie sich und uns nicht einen Gefallen und kaufen sich einfach ein Third Party Wörterbuch – es gibt ja wohl genug davon.«
Frage: Ich habe Windows XP. Ich habe gehört, dass Windows nach einem Hardware Upgrade aufhört, zu funktionieren. Ist das wahr?
Antwort: Nicht unbedingt […] Wenn Sie [aber] Ihren Computer generalüberholen oder die Festplatte neu formatieren, müssen Sie Microsoft wegen einer Reaktivierung anrufen. Andernfalls hört Windows nach 30 Tagen auf zu arbeiten.
via macdailynews
Wir haben ihn heute auf der Apple Veranstaltung »Get in Touch with Final Cut Pro« in Berlin gesehen - den neuen G5. In Natura sieht er sehr massiv aus, aber genau wie auf Bildern erinnert mich das Aussehen immer an dänisches Möbeldesign der 70er Jahre.
Funktional ist er gegenüber den G4 eher ein Rückschritt - neben der fehlenden Klappe bietet er nur noch Platz für zwei HDs und ein 5 1/4" Gerät.
Dafür ist er halt ziemlich fix...
Das neue iChat AV könnte in Zukunft das Telefon überflüssig machen. Man kann damit aber nicht nur Audio-, sondern auch Videokonferenzen abhalten. Mit einer handelsüblichen Webcam oder einem Camcorder, angeschlossen an den FireWire Port, hat man sozusagen ein Bildtelefon. Nichts muss eingestellt oder konfiguriert werden, man braucht lediglich einen .mac Account (kostet was), oder holt sich bei AOL kostenlos einen Webnamen. Den trägt man in die iChat Voreinstellungen ein und los gehts.
Microsoft wird wahrscheinlich nächstes Jahr etwas Ähnliches vorstellen und das dann - wie üblich - als brandheiße und bahnbrechende Innovation verkaufen.

Ein Screenshot vom MacGuardians iChat gestern bei Beginn der Keynote von Steve Jobs. Wahrscheinlich wollten sie sogar noch ein paar mehr mitverfolgen als die gestern von mir vorausgesagten 50%.
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In 15 Minuten beginnt Steve Jobs mit seiner Keynote auf der Worldwide Developers Conference, und ich schätze, dass sie mindestens von 50% aller Mac User bei diversen Newsdiensten verfolgt wird. Leider gibt es diesmal keinen Live Stream, aber später kann man sich das ganze dann als Aufzeichnung anschauen.
Gibt es eigentlich irgendeine zweite Firma auf der Welt, die solch enthusiastische Kunden hat?