Browser Wars II
Als Anfang 1997 der Internet Explorer 3.0 for Macintosh erschien, war das damals – auch wenn es heutzutage nur noch schwer vorstellbar ist – der beste aller Browser: HTML 3.2- und CSS-Unterstützung (die für die Windows-Version erst 2000 in der Version 5.5 vollständig implementiert wurde), ein Download- und ein Cookie-Manager (der in Safari, meinem bevorzugten Browser, bedauerlicherweise bis heute fehlt!) und ein paar Kleinigkeiten mehr sorgten dafür, dass der damalige Platzhirsch Netscape Navigator auch in der Mac-Welt rapide an Marktanteilen verlor und der Internet Explorer in der Folgezeit den Browsermarkt zeitweilig mit über 95% dominierte.
Nun soll Firefox den Internet Explorer als meistgenutzten Browser abgelöst haben. Einerseits natürlich ein schöner Erfolg für die Firefox-Macher, andererseits aber auch ein komplettes Versagen des bisherigen Marktführers: Um seine Marktanteile innerhalb von nur fünf Jahren von 95% auf unter 45% runterzufahren, braucht man nicht nur einen guten Mitbewerber, sondern auch eine gehörige Portion Ignoranz.
Als Anwender ist es mir völlig egal, mit welchem Programm sich die Menschheit WWW-Seiten anschaut. Aber als leidgeplagter Webdesigner, der wegen des Desinteresses Microsofts, Webstandards zu unterstützen, bei jeder Websiteprogrammierung nicht unerhebliche Zusatzarbeit leisten muss, damit die Seiten auch unter älteren Explorer-Versionen funktionieren, kann ich meine Schadenfreude Genugtuung kaum verbergen.
Bei den Besuchern dieses Blogs ist Firefox übrigens schon seit 2005 der beliebteste Browser:
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