MMB Messe Marketing GmbH i.G., vormals PriMe Messe Marketing GmbH, vormals PriMe Private Messen in Berlin GmbH
Weiter geht die wilde Fahrt der Messeveranstaltungsfirma um Wolfgang Mleczkowski und Christian Münter. Wurde die PriMe Private Messen in Berlin GmbH erst vor zwei Monaten in PriMe Messe Marketing GmbH umfirmiert, heißt die gleiche Firma jetzt schon wieder anders: MMB Messe Marketing GmbH i.G.
Möglicherweise können PriMe-Geschädigte aber dennoch eine Kassenpfändung bei der Ski+Schnee Messe im Oktober versuchen (fragen Sie bitte Ihren Anwalt), bei mir hat es mit der Zahlung meines Honorars jedenfalls mit dieser Methode Ende des letzten Jahres bei einer anderen Messe der PriMe endlich geklappt.
Ski+Schnee Messe
Gestern rief mich ein Kollege an (nebenbei bemerkt: der 13. mir bekannte Geschädigte dieser Firma) und erzählte mir u. a., dass die Ski+Schnee Messe, für die ich 2002 die Kommunikationsmittel gestaltet hatte und für die ich mein Honorar nur mit gerichtlicher Hilfe und einem Haufen anderer Maßnahmen erst 20 Monate später erhalten habe, auch dieses Jahr tatsächlich wieder stattfinden soll: vom 22. bis 24. Oktober im CEC im Flughafen Tempelhof, Eingang Columbiadamm.
Dass die Honorare für die vergangenen Ski+Schnee Messen (und längst nicht nur die!) zum größten Teil immer noch nicht bezahlt sind, scheint offensichtlich keinen zu interessieren. Morgenpost und Tagesspiegel halten sich vornehm zurück, Focus bringt statt einer (mir gegenüber) angekündigten Enthüllungsstory lediglich ein paar Zeilen, nur Die Welt gräbt ein bisschen tiefer und berichtet von nicht bezahlten Rechnungen in Höhe von ca. 50.000 Euro.
RBB-Bericht
Der Kollege von gestern sagte mir, dass er Kontakt zu einem RBB-Redakteur habe, der möglicherweise an einem Filmbeitrag über die Zahlungsmoral Mleczkowskis, der ja auch als FDP-Abgeordneter im Berliner Landtag sitzt und deshalb z. Z. noch Immunität besitzt, interessiert sei. Dazu muss er natürlich auch Kontakt zu Geschädigten aufnehmen können. Ela Kwasniewski und Andree Garduhn von Conrad Citydruck haben in den Kommentaren ihre E-Mail-Adresse hinterlassen, Victor Dewsbury ist über seine Website erreichbar, von zwei weiteren habe ich die E-Mail-Adresse. Alle anderen Prime-Geschädigten können, wenn sie ihren Fall gegebenenfalls dem RBB-Redakteur schildern wollen, mir ihre Kontaktdaten (E-Mail-Adresse oder Telefonnummer) über mein E-Mail-Formular zukommen lassen.
Strafanzeige
Mittlerweile hat ein Vorstandsmitglied der Jungen Liberalen Berlin Strafanzeige gegen Mleczkowski gestellt, hier ein Zitat aus einem Artikel der Morgenpost vom 21.08.04:
Ein 21 Jahre alter Jurastudent, Vorstandsmitglied bei den Jungen Liberalen Berlin und im Frühjahr einige Wochen Bürokraft in Mleczkowskis Privatwohnung, bezichtigt den 61-Jährigen des Betruges, der Insolvenzverschleppung und der Beschäftigung von Schwarzarbeitern. Er habe den größten Teil seines Lohnes und seine Auslagen nicht erhalten. Während seiner Arbeit habe er Vorgänge mitbekommen, die auf eine Insolvenzverschleppung bei der Messegesellschaft hindeuteten, die Mleczkowski mit dem Vorsitzenden des FDP-Ortsvereins Spandau-Süd, Christian Münter betreibt, behauptet der Nachwuchspolitiker. Polizeisprecher Peter Daube bestätigte gestern den Eingang der Anzeige: „Die Kripo wird die Ermittlungen aufnehmen“.
Damit hätten wir dann den Geschädigten Nummer 14.
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Kommentare:
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Hallo, es wäre eine große Hilfe, wenn alle Geschädigten einmal eine gemeinsame Anzeige wg. der Straftaten schalten würden….
Es reicht langsam…
Ein Bekannter und eine Bekannte haben auch gelitten.
Wie wärs eigtl. damit, mal dezent bei der SPD-Fraktion anzuklopfen?
Ich für meinen Teil verdiene es nicht, von solchen regiert zu werden.
(Mleczkowski ist abgeordneter im landtag der fdp-fraktion)
Ihnen eine gute Nacht und viele Grüße, Michael Addo
Sicher ist eine Anzeige immer was schönes, doch bewirkt sie, solange Immunität besteht, leider nicht viel.
Daher sollte es ein Anliegen aller Geschädigten sein, die Öffentlichkeit sowie die gegnerischen Fraktionen zu informieren und zumindest so zum Handeln zu drängen.
Es gibt jetzt schon zu viele Geschädigte und es werden immer mehr!
Kopf hoch!
Übrigens…dass die mese da stattfinden soll, stimmt wohl.
Jedenfalls werden wohl irgendwelche Menschen da stehen und dafür sorgen, daß keiner der Geschädigten randalieren kann…
Und ich könnte jeden verstehen, der es täte…
Na da kann man ja nur gratulieren! ;-)
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Berlin – Beruflich geht’s mit Wolfgang Mleczkowski (61) in letzter Zeit bergab. Privat hat der umstrittene FDP-Abgeordnete aber einen Höhepunkt: Er will schon bald seinen ungarischen Geliebten Kis (22) heiraten.
Die Homo-Ehe ist im Standesamt Charlottenburg vorgesehen. Im April geht’s in den Süden. Mleczkowski: „Wir chartern im April in der Türkei ein Boot.“ Das Paar will ein halbes Jahr flittern – zum Ärger der FDP-Fraktion.
Dass er 39 Jahre älter ist, stört Mleczkowski nicht: „Ich hatte immer nur jüngere.“ Komisch: 1997 hatte er schwule Neigungen noch von sich gewiesen. Damals wurde der „Nationalliberale“ beschuldigt, Sex mit minderjährigen Strichern in seiner Wohnung geduldet zu haben. Freispruch, weil er nur Vermieter war. Die FDP-Fraktion will Mleczkowski, der an Parkinson leidet, schon lange rauswerfen – ungebührliches Verhalten gegenüber Polizisten.
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(Text von BerlinOnline)
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