Sehr geehrter T-Online/NetNewsWire Lite Nutzer

Ich möchte Sie höflich darum bitten, die Refresh-Rate Ihres Feedreaders auf einen vernünftigen Wert einzustellen. Vernünftig bedeutet in diesem Zusammenhang 30, 60 oder 120 Minuten – nicht 30 Sekunden wie zur Zeit. Dadurch gab es in den letzten Tagen allein von Ihnen bzw. Ihrem NetNewsWire Lite jeweils 500-1000 Server-Anfragen pro Tag. Muss ich Ihnen erklären, was mit meinem Server passieren würde, wenn jeder seinen Newsreader auf einen 30-Sekunden-Refresh einstellen würde?
Ganz abgesehen davon, dass dieses keine News- oder Headline-Website ist, auf der minütlich neue Meldungen publiziert werden. Ich garantiere Ihnen: auch bei einer 60-minütigen Refresh-Rate werden Sie hier nichts verpassen!
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
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Kommentare:
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Mal abgesehen davon, dass ich bei NetNewsWire gar nix kleineres als 30 Minuten einstellen kann. Das geht dann nur per Hand, per AppleScript oder u.U. per rumbasteln in irgendwelche .plist Dateien.
Also nicht sorgen, irgendwann hat der Typ eine Sehnenscheidenentzündung und hört auf.
Hab ich auch noch nicht erlebt, dass sich jemand über Zugriffe auf seine Webseite ärgert, bei den heutigen Traffic-Freivolumina. Doch alle RSS-Refreshs unterhalb von 30 Minuten machen absolut überhaupt gar keinen Sinn, da gebe ich dir Recht. RSS-Feeds sind nicht gleich eMails.
Refreshes unter 30Minuten machen schon Sinn, z.B. bei Nachrichten-Sites. Aber in diesem Fall ist es natürlich völlig hohl.
Ich bin mir aber auch nicht sicher inwieweit häufige Refreshes wirklich ins Gewicht fallen, denn Server haben die Möglichkeit die Feeds mit GZIP zu komprimieren und NetNewsWire ist auch einer der Clients die z.B. auf ein „304“ vom Server achten (Not modified) und den Feed dann nicht anfordern. Bandbreite sollte also kein Thema sein, eher die Zahl der Server-Anfragen.
Viel wahrscheinlicher ist hier Unwissenheit über die vielen Funktionen von NetNewsWire beim Benutzer vorhanden. Sobald man seine Feeds in Gruppen einteilt, kann man diese Gruppen in unterschiedlichen Intervallen refreshen. Bei der Pro-Version kann wohl auch jeder Feed sein eigenes Intervall zugewiesen bekommen. So ist der Nachrichten-Feed vom bevorzugten Sender immer aktuell und die anderen Betreiber leiden nicht darunter.
30 Sekunden sind vielleicht für eine Nachrichtenagentur wichtig. Aber für ein Weblog?
Ich denke, da möchte ein User krampfhaft „total aktuell“ sein. Bei mir war das früher ähnlich. Ich wollte den Feed-Intervall auch eher kürzer (10 Min.) als zu lange (60 Min.) einstellen. Aber mal ehrlich.. was bringt es einem?
Jetzt hole ich meine Feeds nur noch manuell per FF-Extension „Sage“ ab.
Hat auch einen schönen Vorteil: es ist einfach entspannender. Keine Popups mehr mit langweiligen News-Meldungen. ;)
Fletcher
Traffic ist nicht das Thema, es geht mir hauptsächlich um die Serveranfragen. Mein Hoster hat mir Anfang des Jahres schon mal nahe gelegt, von meinem Virtual-Server auf einen viel teureren dedizierten Server umzusteigen, weil ich den anderen zu viel Rechnerzeit wegnehme. Ich konnte das damals abbiegen, weil ich darlegen konnte, dass die Lastprobleme, auf die sich der Hoster bezog, durch einen Mini-DOS Angriff (97.000 Zugriffe von einer IP innerhalb von drei Stunden) verursacht wurden.
Bei 30-sekündigen Feed-Abfragen habe ich allerdings kein Argument mehr, und da sich der obige User offensichtlich entweder gar nicht angesprochen fühlt oder aber noch nicht mal liest, was ihm sein RSS-Reader da liefert (wie man sieht, hat sich die Anzahl der Anfragen zwischendurch sogar mal auf vier pro Minute erhöht!), wird der User Agent NetNewsWire/2.0b45 ab sofort gesperrt.
Eigentlich sollte er dank seines Intervalles ja mitbekommen, dass von ihm die Rede ist. Dir selbst kann ich dann nur raten, dir einen Hoster zu suchen, der toleranter ist, oder gleich einen eigenen Server. Damit habe ich am wenigsten Stress.
Der Preisvorteil von virtuellen Servern ist heute eigentlich nicht mehr rechenbar – deshalb verschwinden diese Angebote zunehmend da selbst „Private“ Angebote (z.B. Blogs) heute Bandbreiten wie Firmenaccounts benötigen und teilweise deutlich mehr verbrauchen (gerade beim Vergleich Mittelstand Webseite / prominente Weblogseite).
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