„Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens“
Dieses Buch habe ich kürzlich zum Geburtstag geschenkt bekommen – zwei Tage später hatte ich es durch.
Seit 1986 bin ich (damals an der Uni) Mac-User, und seit meinem ersten eigenen Macintosh, einem 1991 gekauften IIfx, habe ich es nie mehr auch nur im Entferntesten in Erwägung gezogen, mir einen Windows-PC anzuschaffen.
Und deshalb kenne ich natürlich die ganzen Geschichten, die sich um den Mythos „Apple“ ranken, wie aus dem ff: die Palo Alto-Begebenheit, die wie Microsoft angeblich mal Apple gerettet hat-Story, das Jef Raskin ist der Erfinder des Macintosh, ach was: des GUI, so wie man es heute kennt-Märchen, die Apple Mitarbeiter trauen sich nicht, den Aufzug zu benutzen, weil sie Angst haben, Steve Jobs zu begegnen-Anekdoten usw. usf.
Trotzdem ist es überaus spannend und unterhaltsam, das alles mal zusammenhängend und in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Das Buch ist gut recherchiert, es gibt einen ausführlichen Anhang, in dem die Quellen beschrieben werden, und selbstverständlich gibt es auch einen umfassenden Index. Was in dieser Apple-Historie merkwürdigerweise komplett fehlt und nur mal kurz in einem Nebensatz erwähnt wird, ist die Lizenzierung der Apple-Hardware Mitte der Neunziger (erinnert sich noch jemand an UMAX-Macs?).
Leider ist die deutsche Ausgabe ziemlich holprig übersetzt. Und teilweise auch etwas lieb- bzw. ahnungslos. Um nur zwei Beispiele zu nennen: das Filmschnittprogramm aus dem iLife-Paket heißt nicht iMovies, wie durchgehend falsch geschrieben, sondern iMovie. Ohne s. Und bei Xsan handelt es sich mitnichten um ein „Diskettenspeichersystem für Firmen“. Auf Diskettenlaufwerke verzichtet Apple nämlich bereits seit Ende der Neunziger.
Für die Originalausgabe gäbe es fünf Mützen, für die hier besprochene deutsche Ausgabe gibt es immerhin noch viereinhalb: 
Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens bei Amazon
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Kommentare:
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Lieber Michel,
wenn ich also richtig rechne, dann hattest Du vor drei Tagen Geburtstag?
Wie auch immer:
Die herzlichsten Glückwünsche nachträglich!!!
Dein René
Hey Rene, (kürzlich + 2) bedeutet ja nicht zwangsläufig vor drei Tagen (ist schon ein paar Tage länger her). Trotzdem danke für die Glückwünsche …
Klingt nach einem vielversprechenden Buch, aber ich sag’s nochmal: Die Mützen sehen aus wie Toastbrote ;)
...ein „Diskettenspeichersystem für Firmen“??? wer kommt denn auf sowas??? kopfschüttel
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