Apple iTunes Store Deutschland: Vorsicht Kunde! (Update)
Wie heißt die Figur von den Peanuts, die Staub magisch anzieht? Pig-Pen (ich musste auch erst nachschauen). Allmählich beschleicht mich das Gefühl, ich verfüge über ähnliche Fähigkeiten, nur, dass es bei mir kein Staub ist, den ich anziehe, sondern miserabler Service. Miserabelster Service, um genau zu sein.
Wie im Fall iTunes Store, dessen Support, bzw. das, was sich so nennt, es auch nach 20 Tagen noch nicht für nötig befunden hat, mir zumindest mal zu antworten, geschweige denn das Problem mit dem zwar schon bezahlten, aber nicht herunterladbaren Song zu beheben.
Seit Anfang August kommt nun diese Fehlermeldung, wenn ich direkt über den iTunes Store das Problem mit dem gekauften Song „Sabe Quem“ melden will. Hätte ich keine E-Mail-Adresse des Supports, wäre ich aufgeschmissen – aber das bin ich, weil sowieso niemand antwortet, ja ohnehin.
Vorm Support und auf hoher See …
Wüsste man es nicht besser – schließlich habe ich auf einer Party mal den (mittlerweile Ex-)Chef des deutschen iTunes Stores kennengelernt –, könnte man meinen, der iTunes Store-Support bestünde einzig und allein aus einem Skript, das zwar Eingangsbestätigungen verschicken kann, dessen Tauglichkeit damit dann aber auch erschöpft ist.
In den über 20 Jahren, in denen ich Apple-Produkte benutze, habe ich seltsamerweise immer geglaubt, Apple sei irgendwie anders. Nein – bei Apple ist es haargenau so wie bei jeder x-beliebigen anderen Firma: So lange es keine Probleme gibt, läuft alles reibungslos. Taucht aber das geringste Problem auf (gibt es eigentlich etwas geringeres als einen nicht herunterladbaren Song für 99 Cent?), ist man gnadenlos verloren.
Ich kann mich nur glücklich schätzen (dreimal auf Holz geklopft), dass ich noch keine echten Probleme mit Apple hatte …
Update 15.08.07
Heute hat mir Herr H. vom iTunes Store geantwortet. Er hat sich in aller Form entschuldigt, mir mitgeteilt, dass die 99 Cent zurückerstattet und meinem Account fünf Song-Credits gutgeschrieben wurden. Die lange Wartezeit lag nach seinen Worten an der „extremen Überlastung“ der Abteilung.
Okay, Entschuldigung angenommen. Was ich aber nicht verstehe: Ich kann den Song „Sabe Quem?“ im iTunes Store auch heute noch nicht vorhören, obwohl Herr H. schreibt: „Er befindet sich auch auf unserem Server und kann von uns gehört werden.“ Bin ich denn nun der einzige, der den Song nicht hören kann?
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Kommentare:
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Ich hab hingegen mit dem iTunes Store recht gute Erfahrungen gemacht, was den Support angeht. Ich hatte einen Titel geladen, der ein Knacksen – vermutlich ein Kodierungsfehler – enthielt. Das habe ich über das Formular auf der Apple Webseite gemeldet. Einen Tag später hatte ich eine Mail, dass sie mir 0,99 € gutschreiben und ich eine Nachricht erhalte, wenn Sie die Datei ausgetauscht haben. Kurzum: Problemlos und schnell gelöst.
Grüße Markus
Als alter McDonald’s-Mitarbeiter weiß ich, wie es da zugeht: Beim geringsten Anschein einer Unstimmigkeit muss der Kunde sofort mit kostenlosen Burgern beschmissen werden, damit es nur ja keinen Stress gibt, ganz egal wer recht hat.
Wenn nur alle Dienstleister so programmiert wären!
Also ich kann den Song vorhören (Windows XP Professional SP 2). Hab’s erst mit iTunes 6 probiert, das funktionierte, dann iTunes 7 installiert. Damit ging es auch.
Das muss in der Tat eine seltene Mischung aus kosmischer Strahlung und Pech sein. Ich kann jedenfalls ohne Probleme in das Stück reinhören und ich bin mir sicher ich könnte es auch herunter laden. Schon seltsam.
iTunes 7.3.1 MACOSX 10.4.10= kein Problem
Tja, das ist in der Tat äußerst merkwürdig: Auf dem Powerbook geht’s (gerade zum ersten Mal ausprobiert), auf dem Mac Pro nicht. Es gibt die gleiche Version des Songs auf einem anderen Album – das kann ich auch mit dem Mac Pro vorhören.
Nebenbei bemerkt hat iTunes.app bei jedem Programmstart selbständig versucht, den Song, der ja so lange in der Downloadliste steht, bis der Download geklappt hat, herunterzuladen – und jedes Mal die schon beschriebene Fehlermeldung angezeigt.
Wenn mein iTunes.app den Song also nicht findet, er aber auf jedem anderen Rechner problemlos anhörbar ist – sollte ich mir da Sorgen machen oder eher der iTunes Store?
Also selbst mit Vista und einem zerschossenen iTunes (Läßt kein Update mehr zu…) funktioniert das Lied wunderbar…
Laden Sie sich den Song doch per Acquisition runter. Der gute Wille ihn zu kaufen war ja ursprünglich da.
Da steht außerdem immernoch „Arikel“. Scheint die nicht zu interessieren!
Ist Ihnen eigentlich schon aufgefallen, dass in der URL des Songs das scheinbare Unterverzeichnis /ad/ vorkommt? Das kann man aus Ihrem damals geposteten Screenshot der Fehlermeldung entnehmen. Nicht, dass zum Download der Songs im Hintergrund der normale Browser benutzt wird und dabei ein bei Ihnen installierter Ad-Blocker dazwischenfunkt…
Hallo Jürgen, ausgezeichnete Beobachtung!
Der iTunes Store arbeitet in der Tat mit dem HTTP-Protokoll, und dafür läuft bei mir Privoxy (ein lokaler Proxy), um bestimmte Anzeigen, Popups etc. zu blocken. Im Browser werde ich zwar immer darauf aufmerksam gemacht, wenn im URL eines der Filterwörter auftaucht, aber ich habe anschließend die Möglichkeit, die Seite dann trotzdem zu besuchen – das kann so natürlich bei iTunes und dem iTunes Store nicht funktionieren. Ich habe probehalber *phobos.apple* in die Ausnahmeliste eingetragen, und jetzt funktioniert’s!
iLzheimer
Liebe Blogger mein iTunes scheint unter Gedächtnisschwund zu leiden. Immer wieder mal, wenn ich mich gerade besonders auf ein Musikstück freue und es in einer meiner Playlists anklicke, erscheint ein Ausrufezeichen davor und mir wird mitgeteilt dass die Datei nicht zu finden ist und ob iTunes danach suchen soll. Wenn ich „JA“ klicke dann sucht iTunes nicht wirklich, sondern zeigt mir lediglich den „iTunes Music“-Ordner an in dem ich dann viele Futzend Ordner selbst durchsuchen darf…
Natürlich behauptet der iTunes-„support“ dass ICH die Daten wohl „aus versehen“ selbst gelöscht habe. Aber das ist natürlich nur der leicht durchschaubare Versuch den Kunden als doof zu klassifizieren und sich selbst des Problems nicht annehemen zu müssen. Ich war bis zu dem Zeitpunkt nie in dem „iTunes Musik“-Ordner gewesen, geschweigen denn um dort etwas zu löschen…
Aber das dicke Ende kommt erst noch:
Vor einiger Zeit habe ich einen neuen Laptop gekauft, was imer schon viel Arbeit beim Umzug bedeutet, aber iTunes steht beim vergeuden meiner Zeit einsam und mit großem Abstand ander Spitze der Horror-Charts.
Nicht nur dass der Funktion „Mediathek exportieren“ kein Befehl „Mediathek importieren“ gegenüber steht, sondern verwirrender Weise „Playlist importieren“, was wohl nicht dasselbe sein sollte. Nein wenn ich dann die Mediathek mit „Playlist importieren“ importiere dann sieht erst mal alles ganz OK aus. Allerdings folgt der Horror dann beim durchhören:
Manches ist an der richtigen Stelle mit den richtigen Zählerständen, Spieldauern etc. Anderes ist ein hofffnungsloses Durcheinander, wo nichts stimmt: Falscher Zählerstand, falsche Spieldauer, falscher Titel, fehlende Titel, vermischte Playlisten (Messiaen befindet sich jetzt bei Mozart drin, ist aber aber auch immer noch in der eigenen „Messiaen“-Playlist zu finden. etc. Und vor allem treten immer mehr verlorene Titel auf!
Und als Bonus: die Anmeldung des neuen Rechners (zu der man beim Anklicken des jeweiligen Titels aufgefordert wird) funktioniert nicht (obwohl eine Meldung kommt die das Gegenteil behauptet), sodass alle im iTunes Store gekauften Titel erst einmal gar nicht zu hören sind…
Also ich verstehe den ganzen Apple-Hype nicht. Ich habe das Programm damals in Betrieb genomen, weil die Nutzer-Oberfläche übersichtlich ist und der Itunes Store eine gute Auswahl hatte und ebenfalls übersichtlich gestaltet ist. Aber das gilt wirklich NUR für die OBERFLÄCHE. Danach wird es sehr unübersichtlich und damit richtig kundenfeindlich.
Der iPod ist so weit ok, auch sehr schick, bisher nur mit keinen Macken (z.B. wenn Titel immer wieder plötzlich einfach abbrachen und der nächste Titel gespielt wurde…
Apple MacBooks (Pro etc.) scheinen ja den Nutzern vor allem hohe Kosten, schlechten Service (lange Wartezeiten) und vor allem dauernd Probleme mit Inkompatibilitäten zum Rest der Computer nutzenden Umwelt zu bescheren. So geschehen z.B. beim Einloggen in eine Arcor-W-Lan-Box. Da braucht man besondere Kenntnisse…
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