Perlen der Fernsehunterhaltung
Polizistin spricht mit Opfer:
„Ich kann Ihnen helfen, aber dafür müssen Sie mir vertrauen, Herr Blablakov.“
„Isch hab Angst; den Schmitz soll isch verpfeifen…?“
Schnitt zu Täter, der von Polizist verhört wird:
„Dann mach isch ihm kalt.“
„Aha, das ist ja eine glasklare Drohung.“
„Du kannst mir garnichts, doo, das hab isch aus Versehn gesacht, das zählt vor Gericht garnichts, doo.“
Eine größere Ansammlung von Miserabilitäten habe ich im deutschen Fernsehen noch nicht gesehen: hölzerne Dialoge, grottoide Darsteller, deren schlechtes Spiel man auch damit nicht entschuldigen kann, dass es Laien sind, plattitüdenhafte Handlungsstränge, ein subunterdurchschnittliches Drehbuch usw. usf.: „Niedrig und Kuhnt“ auf Sat1.
Offensichtlich hat es nicht mehr gereicht, ein paar Polizeibeamte mit einer Handkamera zu begleiten, es musste mehr „Handlung“ her. Und so entstand eines der dümmlich-dämlichsten Formate der Fernsehgeschichte: die gespielte Dokusoap™. Aber auch diese inszenierte Peinlichkeit hat ihre Zuschauer – erschreckenderweise nicht mal wenige.
Und ich dachte bis jetzt immer, die nachmittäglichen Talkshows könnten nicht mehr unterboten werden…
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