Auszug aus der Haus- und Badeordnung

Dieses Schild wirft ein paar Fragen auf: Warum sind ausgerechnet Foxterrier verboten? Dürfte ich, wenn ich einen hätte, meinen Schäferhund mitbringen? Was genau hat man eigentlich gegen Voodoo-Puppen mit gelben T-Shirts? Und zuguterletzt: Dass man nicht mit den Köpfen zusammenspringt, versteht sich doch normalerweise von selbst?
Ich persönlich würde das Schild ja gern um folgende Punkte erweitert sehen: Rückenschwimmen mit dreschflegelgleichem Armrudern bei mehr als 17 Personen gleichzeitig im Becken verboten, nebeneinander schwimmen, sich dabei unterhalten und entgegenkommenden Schwimmern keinen Zentimeter ausweichen verboten. Aber – ehrlich gesagt – auch nach längerem Nachdenken würden mir keine passenden Piktogramme einfallen …
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Schön aber doch, dass wenigstens das Schwimmen erlaubt ist…
Bei der Überschrift, die am Ende dann doch „Auszug aus der Haus- und Badeordnung“ lautete, hatte sich letztendlich Oberkommunalrat Schröder mit seiner Meinung durchgesetzt, dass man nicht den Eindruck erwecken dürfe, dass dies bereits alle Ordnungsregeln sind, die es zu beachten gilt.
@bp: Einer der Bademeister (oder heißen die Schwimmmeister? Jedenfalls steht bei den unsrigen „Lifeguard“ auf dem T-Shirt …) würde wahrscheinlich auch das gern verbieten.
Gestern hatte es eine junge Frau gewagt, auf Bahn 1 zu schwimmen, auf der sich ein paar Schwimmkurskinder befanden. Zur Erklärung: Die Bahn ist weder abgesperrt, noch gibt es irgendwelche Hinweise, dass dort ein Schwimmkurs stattfindet.
Was aber macht der Bademeister? Brüllt die Frau vom Startblock aus an. Wenn man schwimmt, ist man mit den Ohren mindestens die Hälfte der Zeit unter Wasser, hört also schlecht, ganz davon abgesehen, dass man ohnehin nicht damit rechnet, dass der Bademeister was von einem will. Also brüllt der Bademeister so lange „Kommen Sie sofort noch mal her“, bis es die verdutzte Frau gehört und auf sich bezogen hat. Sie schwamm zurück zum Startblock.
Nun schraubte der Bademeister seine Lautstärke aber nicht etwa zurück, sondern brüllte sie aus einem Meter Entfernung unvermindert lautstark an, wenn das noch einmal passiere, fliege sie raus. Das wiederholte er noch ein paar Mal, zwischendurch auch mit dem Zusatz: „Ohne Diskussionen“. Ich saß übrigens exakt 50 Meter entfernt am anderen Ende des Beckens und hatte keinerlei Schwierigkeiten, ihn zu verstehen.
Gottseidank war ich nicht der einzige, der das Verhalten dieses Bademeisters vollkommen unangemessen fand. Die Frau schwamm übrigens ihre Bahn noch zu Ende und verließ umgehend Becken und Freibad. Dessen Betreiber, nebenbei bemerkt, über Besuchermangel klagen.
@Martin: Wenn es im Herbst morgens an der Kasse mal wieder leerer ist, frage ich spaßeshalber mal, ob ich einen Einblick in die komplette Ordnung bekomme. Bei solchen Bademeistern ist man besser über alle möglichen Ordnungswidrigkeiten informiert ;-)
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