Tipp: Dateigröße von PNG-24-Bildern reduzieren
Möchte man, wie z. B. hier: „Chili con Carne“, ein freigestelltes Bild auf einen Fond setzen, muss man im Webdesign, wenn vorhandene Transparenzen erhalten bleiben sollen, zwingend das PNG-24-Format verwenden. Das hat zweierlei Nachteile: Ältere Browser wie der Internet Explorer 6 unterstützen dieses Dateiformat nicht oder nur mit Hacks – in der Regel vernachlässigbar. Der entscheidendere Nachteil aber ist die Dateigröße: PNG-24-Dateien sind, verglichen mit JPG-Dateien, riesig, was einerseits an der verlustfreien Kompression, andererseits am zusätzlichen Alpha-Kanal liegt.
Auf dem Desktop spielt die Dateigröße von Web-Bildern wegen der zunehmend schnellen DSL-Anbindungen nicht mehr eine so bestimmende Rolle wie vielleicht noch vor fünf Jahren. Ganz anders sieht es allerdings bei mobilen Endgeräten aus.
Glücklicherweise kann man mit sehr wenig Aufwand die Dateigröße von PNG-24-Dateien erheblich reduzieren. Diese Chilischote ist als 682×416 px PNG-24-Datei satte 152 KB groß:

Dateiformat: PNG-24, Dateigröße: 152 KB
Und so geht’s:
Man erstellt in Photoshop eine Einstellungsebene „Tontrennung“ und stellt die Anzahl der Stufen (in der Eigenschaftenpalette fälschlicherweise „Tonwertkorrektur“ genannt) so niedrig, dass Unterschiede zum Original gerade sichtbar werden:

Mit einer Tontrennung von 22 Stufen ist die gleiche PNG-24-Datei unter Beibehaltung aller Transparenzen nach dem Speichern nur noch 77 KB groß – eine Reduzierung um 50%!

Dateiformat: PNG-24, Tontrennung: 22 Stufen, Dateigröße: 77 KB
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Kommentare:
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…und, wenn es dann sogar nur eine Grafik ist, die mit 8-bit Farbtiefe auskommt, kann man mit pngquant ein 8-bit PNG mit Alphakanal machen. Bei der Chilli ist das Ergebnis optisch nicht ganz optimal aber nur noch 40 KB groß.
Ein Fond wird angesetzt, ein PNG allerdings auf einen Font gesetzt – allerdings geht's beim Artikeleinstieg ja auch aus auch kulinarisch zu … ;-)
Damit ich hier aber nicht nur klugscheiße, weiße ich mal noch auf tinyPNG hin, was ganz ausgezeichnete Ergebnisse liefert.
ahhhhhhhhh verstehe, ein Insiderwitz ;-)
Ich lese hier zwar schon lange mit, aber genau der Artikel ist mir wohl durchgerutscht.
In diesem Sinne, Mahlzeit! :-)
Auch das geniale und kostenlose ImageOptim kann aus der Chili ohne Verlust nochmals 13% rauspressen:
Aus dem dem gleichen Hause, aber in die Richtung tinyPNG – allerdings als Desktop-App – gibt's dann noch ImageAlpha. Beide unersetzlich, denn der PSD-Webexport von PNG's ist in Sachen Dateigrösse lausig.
@Stefko: Auch klugscheißen will gelernt sein! Ein „Font“ bezeichnet immer noch eine Schriftart. Wohingegen „Fond“ sehr wohl neben dem Bratensaft und den Rücksitzen auch für den Hintergrund eines Bildes oder einer Grafik steht.
Nix für ungut, ich leg’ mich wieder hin …
Grüße Ralph
danke für den tipp! war kurz zuvor über diesen vergleich gestolpert, wenn auch schon älteren datums..
Cool, danke für den Tipp! Den kannte ich noch nicht…
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