Mac OS X-Tipp: Rechner per E-Mail in den Ruhezustand schicken
Mein Mac Pro hat eine Leistungsaufnahme von ca. 250 Watt. Macht in vier Stunden 1 kWh, in 12 Stunden 3 kWh und in 24 Stunden 6 kWh. Liefe der Rechner also ein Jahr ununterbrochen durch, kämen 2190 kWh zusammen. Bei 18 Cent/kWh müsste man also 394,20 Euro an Stromkosten bezahlen – nur für den Rechner! Ganz abgesehen vom ökologischen Aspekt: Da lohnt es sich in der Tat, den Rechner nachts in den Ruhezustand zu versetzen. Was aber, wenn man z. B. schon im Bett liegt und zu faul ist, noch mal runter zu gehen? Oder einem an der Kinokasse einfällt, dass der Rechner zuhause noch läuft?
Dann reicht, zumindest wenn Sie einen Mac haben, eine einfache E-Mail ohne Text, um den Rechner ferngesteuert in den Ruhezustand zu schicken.
Und so geht's
Erstellen Sie ein Applescript (Programme > Dienstprogramme > AppleScript-Editor.app) mit folgendem Inhalt:
do shell script "pmset sleepnow"
Speichern Sie das Script als Programm unter dem Namen RemoteSleep in einen beliebigen Ordner, z. B. ~/Library/Scripts/.
In Mail.app öffnen Sie die Einstellungen und klicken dort auf Regeln. Fügen Sie eine Regel mit diesen exemplarischen Einstellungen hinzu:
Stellen Sie sicher, dass Ihr E-Mail-Konto, an das Sie die Mail schicken wollen, beim automatischen Empfang berücksichtigt wird (Einstellungen > Accounts > Erweitert).
Et voilà: Wenn Sie sich jetzt von unterwegs oder aus dem Schlafzimmer eine E-Mail mit dem Betreff „Schlaf jetzt!“ schicken, wird der Rechner ohne weitere Nachfrage in den Ruhezustand versetzt.
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Kommentare:
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Äm, mit diesen Angaben kann nun die ganze Netzgemeinde Ihren Mac in den Ruhezustand schicken (die Absenderabfrage ist keinerlei Hürde). So ein Kennwort oder Geheimnis im Text oder Betreff wäre daher vielleicht sinnvoll. ;)
Vielleicht haben Sie das gemacht, aber dieser Hinweis sollte auch an andere gehen.
@Heiner: Ich habe mich ja schon beim Schreiben des Eintrags gefragt, ob irgend ein Witzbold auf die Idee kommt, mir eine entsprechende E-Mail zu schicken – ist bisher aber noch nicht passiert ;-)
Selbstverständlich lauten die Filterbedingungen bei mir ganz anders als im Screenshot, deshalb schrieb ich ja auch extra von „exemplarischen Einstellungen“.
Wer besonders vorsichtig ist, kann sich ja mit vier Zeilen Applescript noch eine Sicherheitsabfrage dazu programmieren, die einem z. B. 10 Sekunden Zeit lässt, den Vorgang abzubrechen.
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