Das einfachste GTD der Welt
Der aberwitzige Hype um GTD, der Software-Entwickler auf der ganzen Welt veranlasst, immer umfangreichere und noch aufwändiger zu bedienende Anwendungen zu schreiben, die nichts anderes machen als eine Aufgabenliste zu verwalten, entzieht sich meinem Verständnis komplett. In meinen Augen wird da der Weg zum Ziel. Und dass solche Applikationen die Produktivität steigern, kann nur jemand behaupten, der sonst nicht viel zu tun hat.
Deshalb hier die kompakteste Anleitung, seine Aufgaben auf die Reihe zu bekommen:
- Erledigen
Alternativ, wenn es mehr Aufgaben werden, und damit auch unorganisierte Menschen den Überblick behalten:
- Notieren
- Erledigen
- Abhaken
Vielleicht schreibe ich demnächst mal ein Buch darüber. Oder programmiere ein Dashboard-Widget …
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Kommentare:
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Weise Wort! Und Danke! Danke, dass ich mir nicht mehr so blöde vorkomme. Ich habe den Sinn dieser Software bisher auch nie verstanden. Endlich jemand, der ausspricht, dass meine Herangehensweise (auf einem Zettel notieren, was anliegt; machen; Zettel wegwerfen) durchaus akzeptabel ist. :-)
Das Buch wäre sehr dünn, das Widget überflüssig. Dennoch glaube ich, dass es genügend Leute gäbe, die das Buch kaufen und das Widget laden würden…
«Der Weg ist das Ziel» = Zen. Jaja, so ist’s. Nichtdestrotz mangelt es an einer integrierten Lösung unter Mac OS X; erst mit Leopard soll ja so etwas kommen. Bis dahin helfe ich mir mit
DoBeDO, das sich als Widget mit iCal verbindet und die dortige To-Do Liste benutzt und auch ohne geöffnetes iCal funktioniert.
Michael, Du wirst reich und berühmt!
Da ich nicht aufmerksam das Kleingedruckte gelesen habe verschwand der Link des Widgets ins Nirvana; hier nochmal: DoBeDo
Man kann es sehen wie man will: Ich habe meine Aufgaben früher auch mit Zettel-Stift-Aufschreiben gehandelt, heute nutze ich Backpack zur Verwaltung meiner Sachen. Extrem praktisch, weil ich immer weiß, wo die Sachen stehen (Zettel habe ich manchmal verlegt) und ich mir die Sachen dorthin selbst als E-Mail bzw. per Quicksilver schicken kann.
Zu guter letzt fungiert Backpack als eine Art „Shelf“: Es lassen sich auch Fotos usw. zwischenspeichern.
Was für eine mentale Erleichertung, das hier zu lesen. Ich habe schon die GTD-Bibel gelesen (aber nicht alles verstanden), über GTD gebloggt (vorübergehend sogar eine eigene Kategorie im JobBlog geführt), eine Handvoll GTD-Programme getestet. Und immer wieder an meinen Fähigkeiten gezweifelt, mich „richtig“ zu organisieren.
Seit bald einem halben Jahr, behalte ich meine Aufgaben wie folgt im Auge:
1) wie ich’s selbst in über 25 Jahren Berufstätigkeit entwickelt bzw. für mich selbst „massgeschneidert“ habe
2) mit zwei, drei Ideen aus GTD ergänzt
Das Wichtigste, was ich aus GTD übernommen habe: Alles aufschreiben – alles an einem Ort aufschreiben. Konkret heisst das: ich habe dafür ein Moleskine-Notizbuch, mit eine paar farbigen PostIt-“Fähnchen“. Da kommt alles (auch Ideen) rein.
Und: es klappt bestens!
Frage: Wenn Du ein Buch schreibst – darf ich dann als Co-Autor das Kapitel „Wie man ein Notizbuch bedient“ schreiben? ;-)
Man läßt sich gerne dazu verleiten, jede noch so gut gemeinte Idee oder Vision zu dogmatisieren und jeden zu verteufeln, der eigene Wege beschreiten möchte. Das fängt bei »Web 2.0« an und geht mit »GTD« weiter. Dieser ganze Standardisierungswahn schafft in meinen Augen keine Freiräume, die für die Entfaltung eines Menschen notwendig sind, sondern geistige Kerker. Es sollte jedem selbst überlassen sein, WAS und WIEVIEL er davon aufgreifen, verinnerlichen und zur Anwendung bringen möchte. Amen.
Hmmm, ich glaube, ich muss mal eine Lanze für Herrn Allen brechen: Die Idee, das Hirn durch eine gut organisierte Ablage frei zu bekommen, ist einfach, aber ich bin nicht draufgekommen. Ein großes Projekt in die nächsten, kleinstmöglichen Schritte aufzubrechen, hat mit in vielen Fällen sehr geholfen. Und die Lösung Actiontastic (www.kaboomerang.com) für MacOs ist klasse programmiert und kost’ nix. Ich betreibe es nicht dogmatisch, aber während der Arbeit helfen mir die Grundideen von GTD gut weiter.
gtd ist gar nicht so verkehrt. nutze das selber um z.b. bookmarks besser zu verwalten. bei knapp ~10 guten links pro tag, wäre mein feuerfuchs irgendwann ziemlich überfüllt :]
Denke die Ansätze von GTD sind schon in Ordnung und kann da einigen Kommentatoren nur beipflichten. Hab mir vor kurzem jetzt MyLifeOrganized zugelegt und bin bisher ganz gut damit gefahren zumal ich jetzt auch die Kontrolle im PDA hab. Somit trage ich alles im Moleskin ein, übertrage es vom Laptop dann auf den PDA und PDA und Moleskin hab ich immer dabei. Das Moleskin hat auch den Vorteil Mindmaps etc. mal eben schnell einzutragen, und man kann auch mal was reinkleben . . . Von Online-Lösungen halte ich auch nicht soviel, man ist zwar die meiste Zeit an einem Rechner, aber was ist unterwegs? Z.B. Telefoniere ich gern wärend der Autofahrt (natürlich nur mit Headset) und daher kann ich so die Ergebnisse sofort im Moleskin oder per Diktiergerät (auch im PDA sowie Telefon auch) direkt Festhalten, also aus dem Kopf. Und das ist zudem auch sehr sicher, da keine Informationen verloren gehen. Klar tun muss man es so oder so, aber es geht im Alltags-Kampf nicht mehr soviel unter, weil die Priorität momentan nicht da ist.
schon mal gedanken darüber gemacht wie die meisten leute vor der ganzen gtd und organisationshype ihre sachen geregelt haben?
nicht alles was über den teich kommt ist der weisheit letzter schluss.
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