Pressespiegel: Wolfgang M.
Meine Erfahrungen mit Wolfgang M. und seiner Firma „Private Messen in Berlin GmbH“ (Prime) kann man in diversen Einträgen in meinem Weblog nachlesen.
Die Kurzfassung: Die Firma Prime beauftragte mich 2002 mit der Erstellung aller Kommunikationsmittel für eine ihrer Messen. Erst nach Einschalten eines Anwalts, zwei Gerichtsverhandlungen, der Androhung eines Haftbefehls zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung durch einen Gerichtsvollzieher, einer ergebnislosen Kontopfändung und einer Kassenpfändung habe ich eineinhalb Jahre später zumindest einen Teil meines Honorars erhalten. Als ich meine Erfahrungen mit Prime in diesem Weblog veröffentlichte, meldeten sich in den Kommentaren nach und nach immer mehr Geprellte dieser Firma.
Wie man heute in diversen Berliner Zeitungen nachlesen kann, hat Wolfgang M. wohl auch seine eigene Partei, die Berliner FDP um Geld geprellt, die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Für meine betroffenen Kollegen befürchte ich allerdings das schlimmste: Da ich durch Anrufe eines Journalisten und eines führenden FDP-Mitglieds mittlerweile ein wenig mehr über die Hintergründe (die man demnächst auch in einem Magazin nachlesen kann) weiß, wage ich zu bezweifeln, dass M. in der Lage ist, die offenen Honorare zu bezahlen.
Anmerkung: Mit dem „Forum ehemaliger Prime-Auftragnehmer“, von dem in den folgenden Zitaten die Rede ist, ist das Kommentarsystem meines Weblogs gemeint. Schön, dass mein Blog in diesem Fall ein wenig Öffentlichkeit schaffen und dazu beitragen konnte, Licht ins Dunkel der Machenschaften dieser Firma zu bringen.
Berliner Morgenpost vom 12.08.2004:
[…] M., der als Rechtsaußen der Partei und Stasi-IM Schlagzeilen gemacht hatte. Geschäftspartner seiner Firma „Private Messen in Berlin GmbH“ beklagen aber ebenfalls, sie seien nicht bezahlt worden. Die Berliner Grafikerin Ela Kwasniewski, die sowohl die Einladungen für die ins Wasser gefallene Pool-Party der Spandauer FDP als auch verschiedene Plakate, Flyer, Prospekte und Anzeigen für M.s „Private Messen in Berlin GmbH“ entworfen hatte, fühlt sich um 7500 Euro geprellt. Im Internet gibt es ein Forum ehemaliger Prime-Auftragnehmer, die ihre Erfahrungen beim Eintreiben ihrer Forderungen austauschen. Ela Kwasniewski: „Sie bezahlen die Leute nicht und holen sich einen anderen.“ Seit Juli firmiert der Betrieb unter „Messemarketing in Berlin“. Geschäftsführer ist nicht mehr M.i, sondern sein Mitarbeiter Pavel P.. Sitz bleibt das Zehlendorfer Haus von M. Partner und FDP-Ortsvereinsvorsitzenden Spandau-Süd, Christian M..
Die Welt vom 12.08.2004:
Auch Geschäftspartner seiner privaten Firma „Private Messen in Berlin“ sagen, sie seien für ihre Arbeit nicht bezahlt worden. Im Internet findet sich ein Forum ehemaliger Auftragnehmer der Firma, die dort ihre Erfahrungen beim Eintreiben offener Forderungen austauschen.
Der Tagesspiegel vom 12.08.2004:
Kritik wurde auch an der Messefirma laut, die M. zusammen mit einem Spandauer Parteifreund betrieb. In einem Internet-Forum tauschen sich Betroffene über unbeglichene Forderungen aus. Klärende Gespräche habe der Abgeordnete verweigert, verlautet aus der Berliner Parteispitze. FDP-Landeschef Markus L. will dazu „keinen Kommentar“ abgeben. M. erklärte, er habe seinen Anteil bereits vor einigen Jahren auf ein Prozent zurückgefahren und sei seit rund einem halben Jahr auch nicht mehr Geschäftsführer der Messefirma.
Offensichtlich interessiert man sich auch im Deutschen Bundestag für diese Geschichte, wie der Auszug aus meinen heutigen Referrern zeigt:

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Schickense mir den Chefredakteur! Der Tagesspiegel zu Wolfgang M.
Kommentare:
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Hatte vor ein paar Tagen mit einem weiteren geprellten Grafiker über die Prime/FDP-Sache gesprochen. Er meinte auch, dass die Presse eingeschaltet werden sollte …
Zufälle gibt es … :-)
Ich habe vor ca. 4 Jahren auch für Herrn Münter von Private Messen als Grafiker gearbeitet. Die letzte Rechnung haben Sie nicht gezahlt. Mann kann über alles reden, aber solch eine Art und Weise ist einfach inakzeptabel.
mfg
G.
Name auf Wunsch am 15.8.09 unkenntlich gemacht.
hier in unserem kleinen städtchen gibt es ein unternehmer-pärchen, das anscheinend ganz ähnlich vorgeht. dummerweise sind die rechnungen nicht ganz so hoch, die personen auch nicht ganz so prominent – deshalb wird solch ein vorgehen über die presse wohl wenig erfolgreich sein.
euch jedenfalls wünsche ich viel glück, denn solch eine betrugspraxis stinkt bis zum himmel!!!
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