Red and Blue
Und schon wieder neue Musik – Muriel Zoe mit ihrem Debut »Red and Blue« – danke an Kathrin für diese Entdeckung.
Frauen wie Silje Nergaard, Carol Welsman oder Karrin Allyson haben den Durchbruch ja nie so richtig geschafft. Umso erfreulicher, dass da eine Sängerin wie Norah Jones vor zwei Jahren mit der nicht ganz neuen Mischung aus Jazz, Folk und Pop (und einer eigentlich eher durchschnittlichen CD) auf einmal den Nerv der Konsumenten traf und die Musikindustrie merkte, dass sich nicht nur mit synthetischen Girl- und Boygroups Geld verdienen lässt.
Muriel Zoe ist offensichtlich eine von denen, die im Windschatten von Norah Jones einen Plattenvertrag bekommen haben. Das verleitet leider viele Kritiker in ihrer Unbeholfenkeit dazu, sie – wie sie es u.a. auch mit Lizz Wright tun – musikalisch mit Norah Jones vergleichen zu wollen – was natürlich Humbug ist.
Egal, Hauptsache diese Art von Musik wird gekauft, damit noch mehr talentierte Sänger/innen veröffentlicht werden, die Kritiker ein paar mehr Schubladen bekommen und dann auch differenzierter urteilen können. Und damit der Qualitätsdurchschnitt veröffentlichter CDs ganz allgemein ein bisschen nach oben korrigiert wird.
Für dieses gelungene Jazz Album mit Folkeinschlüssen gibt’s vier Kochmützen. 
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