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Lecktest, via wirres.net
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Wer viel mit Draw Things arbeitet, kennt das: Nach ein paar Wochen liegen Hunderte Bilder im Ausgabeordner. Und die Fragen „Mit welchem Prompt und welchem Modell war das noch mal? Welche LoRAs waren beteiligt?“ lassen sich nur umständlich beantworten. Genau dafür gibt es DTInspector, eine kostenlose macOS-App, die ich für meinen eigenen Alltag entwickelt habe. Jetzt ist Version 2.0 erschienen. Hier ein Überblick über die Funktionen.
DTInspector wurde auch auf dem offiziellen X-Account von Draw Things vorgestellt.
Draw Things speichert Prompt, negativen Prompt, Modell, Sampler, Steps, Seed, LoRAs und weitere Einstellungen direkt im Bild. DTInspector liest diese Metadaten aus und zeigt sie neben der Bildliste an. Prompt und negativen Prompt kopierst du jeweils mit einem Klick, die Einstellungen auch als JSON. Wenn der API-Server in Draw Things aktiviert ist, kannst du ein Bild mit denselben Einstellungen direkt neu generieren.
Mit den Tasten 1 bis 5 vergibst du Sterne, mit Finder-Etiketten markierst du Bilder. Die Liste lässt sich nach Dateiname, Prompt, Modell, LoRA und Bewertung filtern und nach zahlreichen Kriterien sortieren.
Die Duplikatsuche arbeitet in drei Stufen und erkennt beispielsweise auch WebP-Kopien eines PNG. Dateien kannst du stapelweise anhand von Mustern und mit fortlaufender Nummerierung umbenennen. Falls nötig, machst du die Umbenennung rückgängig. Eine Live-Vorschau zeigt dir vorab, wie die Ergebnisse aussehen.
Du kannst zwei bis vier Bilder nebeneinander, mit einem Schieberegler oder per A/B-Umschaltung vergleichen. Eine Tabelle zeigt nur die Einstellungen, die sich unterscheiden. Im Prompt werden außerdem die geänderten Wörter hervorgehoben. So erkennst du auf einen Blick, welche Einstellungen bei einer Variante anders sind. Mit den Pfeiltasten wechselst du das Vergleichsbild.
Draw Things speichert Bilder nicht immer als einzelne Dateien, sondern auch in Projektdateien. DTInspector kann diese Dateien jetzt direkt öffnen – ausschließlich lesend. Die Projektdatei selbst wird dabei nicht verändert.
Du kannst durch eine Rasteransicht aller enthaltenen Bilder blättern, Prompt und Einstellungen anzeigen und Bilder per Quick Look betrachten.
Möchtest du die Bilder als einzelne Dateien speichern, kannst du sie als PNG exportieren – mit denselben Metadaten, die Draw Things auch beim eigenen Export schreibt. Das funktioniert für alle Bilder oder eine gezielte Auswahl. Bei Videos wird derzeit nur das erste Bild exportiert.
Mit der Funktion „In WebP umwandeln“ lassen sich PNG-Dateien deutlich verkleinern. Metadaten, Finder-Etiketten, Bewertungen und Datum bleiben erhalten. Die Originaldateien kannst du auf Wunsch in den Papierkorb verschieben lassen.
Alles Weitere steht im Handbuch. DTInspector läuft ab macOS 15 oder neuer. Den Download findest du auf der Seite zu DTInspector.
Der beste Texteditor ist und bleibt BBEdit. 😎
Wenn man daneben noch Xcode oder VS Code nutzt, ist es allerdings reichlich lästig, markierten Text in BBEdit immer mit der umständlichen Tastenkombination ⌘⇧F6 statt einfach mit der Tab-Taste einrücken zu müssen.
Wie ich jetzt zufällig herausgefunden habe, kann man das aber auch in BBEdit so machen wie in anderen Editoren. Unter Settings → Keyboard → Allow Tab key to indent text blocks lässt sich die entsprechende Option aktivieren.
Das hätte mir allerdings auch schon vor 20 Jahren mal jemand sagen können …
Zwei Wünsche habe ich zu Harbor immer wieder gehört. Der erste: Gruppen, um zusammengehörige Einträge aus unterschiedlichen Kategorien zu bündeln, etwa alles rund um die Wohnung, das Auto oder die Kinder. Der mit Abstand häufigste Wunsch war aber, Einträge mit anderen Personen zu teilen, ähnlich wie in Apples Passwörter-App.
Mit Version 1.1 kommt beides.
Gruppen fassen Einträge unabhängig von ihrer Kategorie zusammen. Die Kreditkarte, der Mietvertrag und die Kundenkarte vom Baumarkt können so gemeinsam in der Gruppe „Wohnung“ liegen. Eine Gruppe muss nicht geteilt werden: Wer nur Ordnung schaffen will, nutzt sie einfach für sich.
Jede Gruppe lässt sich mit anderen Personen teilen. Die Einladung verschickst du per Nachrichten oder Mail, und wer sie annimmt, sieht die Einträge der Gruppe auf all seinen Geräten. Das funktioniert auf iPhone, iPad und Mac. Änderungen kommen bei allen Mitgliedern automatisch an, egal wer sie vornimmt. Persönliches bleibt dabei persönlich: Favoriten und Erinnerungen werden nicht mitgeteilt.
Du behältst die Kontrolle. Mitglieder kannst du jederzeit wieder entfernen, und sie verlieren dann sofort den Zugriff. Wer eingeladen wurde, kann eine Gruppe von sich aus verlassen. Geteilte Gruppen erkennst du am kleinen Personen-Symbol neben dem Namen.
Auch beim Teilen gilt, was Harbor von Anfang an ausmacht: keine eigenen Server, kein Konto, kein Tracking. Das Teilen läuft ausschließlich über iCloud. Die Inhalte deiner Einträge sind dabei Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auch Apple kann sie nicht lesen.
Ehrlich gesagt war das Teilen deutlich aufwendiger als gedacht. Apples Datenbank-Framework SwiftData, auf dem Harbor aufbaut, unterstützt das Teilen zwischen verschiedenen Apple-Accounts schlicht nicht. Ich musste dafür eine eigene Synchronisation schreiben, die mit dem bestehenden iCloud-Abgleich zusammenarbeitet. Genau deshalb bekommt die Betaphase auch etwas mehr Zeit.
Überarbeitete Darstellung auf dem iPad
Aufgeräumte Menüs auf dem Mac
Verbesserte englische Lokalisierung
Zahlreiche Fehlerbehebungen, unter anderem beim Kauf auf dem iPad
Harbor 1.1 ist gerade in der Betaphase und steht voraussichtlich Ende nächster Woche im App Store zur Verfügung.
Nach knapp fünf Monaten Testphase (danke noch mal an alle Tester für die Bug-Reports und Verbesserungsvorschläge) ist es endlich so weit: Harbor ist seit Kurzem in den App Stores für Mac, iPhone und iPad verfügbar.
Während Passwörter Zugangsdaten verwaltet, kümmert sich Harbor um alles andere – Kreditkarten, Ausweise, Bankkonten, Versicherungen, Verträge, Kundenkarten, Mitgliedschaften, Notizen und mehr. 13 Kategorien, vollständig anpassbar: Felder lassen sich beliebig anlegen und sortieren, Anhänge – etwa Dokumente, Fotos oder Versicherungsunterlagen – per Drag & Drop hinzufügen. Auf iPhone und iPad können Anhänge zusätzlich direkt mit der Kamera aufgenommen oder Dokumente gescannt werden. Alles verschlüsselt, alles an einem Ort, immer griffbereit auf iPhone, iPad und Mac – und dank iCloud auf allen Geräten synchron.
Wer von 1Password wechselt, kann seine Daten direkt importieren – sowohl im .1pif- als auch im .1pux-Format. Kreditkarten, Bankkonten, Softwarelizenzen, sichere Notizen, Identitäten, Mitgliedschaften, Kundenkarten, Dokumente und medizinische Akten werden übernommen. Login-Daten bleiben außen vor, denn Harbor ist kein Passwort-Manager.
Kostenlos im App Store. Bis zu 5 Einträge.
Unbegrenzte Einträge. Alle Geräte. Family Sharing.
0,99 € / Monat · 9,99 € / Jahr · 34,99 € einmalig
FAQ (Häufig gestellte Fragen)