Betatest: Hopper.app – Hop in, hop out
Ich muss regelmäßig Bilder ins JPG- oder WebP-Format konvertieren oder sie fürs Web komprimieren. Gelegentlich wandle ich auch Videodateien um oder verkleinere die Dateigröße eines PDFs. Das lässt sich zwar mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen (wie Adobe Photoshop oder Affinity Photo) und Videokonvertern (wie HandBrake) erledigen – ist damit aber viel zu umständlich.
Aus genau diesem Grund gibt es einen riesigen Markt für Konvertierungs-Apps unter macOS. Ich habe viele ausprobiert – und am Ende doch wieder alles entweder mit Shell-Skripten oder mit eierlegenden Wollmilchsau-Programmen erledigt.
Deshalb habe ich jetzt eine App entwickelt, die genau das macht, was ich brauche: Hopper.app. Sie ist weder überladen noch zu simpel und befindet sich derzeit in der Beta-Phase. Wer Hopper testen möchte, kann mir einfach eine E-Mail schicken und erhält anschließend einen Download-Link.
Was macht Hopper?
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Hopper ist ein macOS-Tool zum Konvertieren und Komprimieren von Video-, Bild- und PDF-Dateien per Drag & Drop.
Dateien werden einfach ins Fenster gezogen – beliebig viele, auch gemischt aus verschiedenen Formaten. Alternativ lassen sich Dateien und Ordner direkt auf das App-Icon im Dock ziehen oder über das Dienste-Kontextmenü im Finder mit „In Hopper öffnen" übergeben.
Die in den Einstellungen festgelegten Standardwerte werden automatisch auf jede Datei angewandt. Wer einzelne Dateien anders behandeln möchte, kann Format und Qualität direkt in der Liste noch anpassen.
Videos lassen sich in MP4, MOV, MKV oder GIF umwandeln, wahlweise mit reduzierter Auflösung und einstellbarer Qualitätsstufe.
Bilder können als WebP oder JPEG exportiert werden – mit steuerbarer Qualität und der Option, Metadaten wie Aufnahmedatum, Kameramodell oder GPS-Koordinaten zu erhalten.
PDFs werden komprimiert, ohne das Layout zu verändern. Drei Qualitätsstufen decken alles ab von kleinen Dateien zum Verschicken bis hin zu druckfähiger Qualität.
Existieren Zieldateien bereits, fragt Hopper vor dem Konvertieren nach – überschreiben, umbenennen, überspringen oder abbrechen. Der Speicherort ist frei wählbar, und an den Dateinamen lässt sich automatisch ein Zusatz anhängen, zum Beispiel _klein oder _web.
Nach der Konvertierung zeigt Hopper pro Datei die Originalgröße und die neue Dateigröße an. Die Abschluss-Mitteilung fasst die Gesamtersparnis in MB und Prozent zusammen.
Hopper läuft auf macOS 13 und neuer und ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.
Die Features im Detail
Video
- Formate: MP4, MOV, MKV, GIF
- Auflösung: Original, 1080p, 720p, 480p
- Qualität als intuitiver Prozentwert einstellbar
- GIF: einstellbare FPS und Breite, Zwei-Pass-Palette für optimale Qualität
Bild
- Formate: WebP, JPEG
- Qualität 40–100 % pro Datei einstellbar
- EXIF/IPTC-Metadaten erhalten optional
- Drei Stufen: Niedrig (72 dpi) · Mittel (150 dpi) · Hoch (300 dpi)
- Ideal für Scan-PDFs; Vektorgrafiken bleiben lesbar
Allgemein
- Drag & Drop – mehrere Dateien gleichzeitig, auch gemischt. Dateien ins Fenster, auf das App-Icon im Dock ziehen oder über das Kontextmenü im Finder mit „In Hopper öffnen" übergeben; auch Ordner werden unterstützt
- Dateien entfernen – Einzeln über den Schließen-Button am Thumbnail, oder alle auf einmal über „Alle entfernen“
- Stapel-Verarbeitung – Dateien werden nacheinander verarbeitet, mit Fortschrittsanzeige pro Datei
- Konflikt-Dialog – existierende Zieldateien werden erkannt; Optionen: Überschreiben, Umbenennen (_2, _3 …), Überspringen, Abbrechen
- Ausgabeordner frei wählbar oder gleicher Ordner wie Original
- Namenszusatz konfigurierbar (z. B.
_konvertiert), optional immer oder nur bei gleichem Format - Lokalisiert (Deutsch / Englisch)
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Kommentare:
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Klingt spannend. Wir kann man Betatest teilnehmen und was würde das Tool kosten?
Ich habe dir einen Link zur Version 1.0b5 geschickt.
Alle Betatester, die Feedback zur App gegeben haben, bekommen Hopper in der finalen Version natürlich kostenlos. Was Hopper für andere kosten wird, habe ich noch nicht überlegt. Kommt darauf an, wie viel Arbeit ich noch reinstecke …
Danke für den Link. Der erste ganz ganz schnelle Test ist sehr viel versprechend.
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