J. M. Coetzee – Schande
J. M. Coetzees „Schande“ war mein erstes Buch seit einigen Wochen, das ausnahmsweise mal wieder in der Jetzt-Zeit spielte – wahrscheinlich auch deswegen hatte ich es innerhalb weniger Stunden verschlungen.
Ich kenne Coetzee erst, seitdem er den Literaturnobelpreis gewann, aber anders als weiland bei Marquez, den ich vorher auch nicht kannte, dessen „100 Jahr Einsamkeit“ ich aber nach 200 Seiten wegen unerträglicher Langeweile weglegen musste, bin ich bei Coetzee hoch erfreut über diese persönliche Neuentdeckung.
„Schande“ ist ein ziemlich merkwürdiges Buch. Ich konnte nicht aufhören, es zu lesen, aber nachdem ich es durch hatte, blieb eigentlich nichts übrig – keine Freude, keine Trauer, keine Wut – trotzdem denke ich noch häufig daran zurück.
Aber vielleicht ist es ja gerade diese letztendliche Überwindung von Emotion, die mich an der Geschichte so fasziniert hat.
Wertung: fünf Kochmützen. 
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