Qype-Anzeigen mit Privoxy gefiltert
Ich bin wahrscheinlich zu doof, den Sinn von Qype zu verstehen. Und damit mir meine Doofheit nicht fortwährend vor Augen geführt wird, filtere ich Qype-Anzeigen mit Privoxy aus Quelltexten heraus. Dafür habe ich die folgenden zwei Zeilen ans Ende der Datei /Library/Privoxy/default.filter geschrieben:
FILTER: qype-ads Filter Qype-Ads. s@<div id="qype_rahmen">.*</div>@@Ugs
Anschließend wurde der neue Filter in der Datei user.action global aktiviert. Seither werden in meinen Browsern keine Qype-Anzeigen mehr angezeigt – und ich darf mich wieder schlau fühlen.
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Kommentare:
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Ich muss gestehen, auch mir hat sich der Sinn von Qype bisher nicht erschlossen… schön, daß ich nicht alleine doof bin.
Also Qype finde ich ehrlich gesagt schon praktisch: Bestes Beispiel hierfür: Ich bin geschäftlich in einer anderen Stadt und möchte nicht zum nächst besten Restaurant um nachher etwas aufgetischt zu bekommen was nicht schmeckt. Da schaut man schnell mal bei Qype rein und holt sich einen Tipp. Wo ist das Problem?
Ich sehe das eigentlich ganz wie Cassiel – was ist das Problem an Qype?
Das Problem in meinen Augen ist, dass die eine Hälfte der Restaurantbewertungen z. B. Potsdams, vorsichtig ausgedrückt, drittklassig ist, und die andere Hälfte offenkundig von Restaurantinhabern stammt, die Qype dazu benutzen, ihren eigenen Laden über den grünen Klee zu loben und kostenlos Werbung zu machen.
Die Idee ist ja – wenn auch nicht ganz neu, siehe h2g2 – grundsätzlich okay. Aber spätestens seit Ciao etc. weiß man, dass Firmen, die schlecht beurteilt werden, die allgemeine Stimmung mit Hilfe eigener (als solche natürlich nicht zu erkennender), ausgesprochen positiver Beiträge ganz gern zu ihren Gunsten korrigieren.
Mit anderen Worten: Für mich persönlich ist Qype nutzlos, da erstens nicht festzustellen ist, von wem die Beiträge stammen und zweitens die Qualität der Beiträge IMO zu wünschen übrig lässt.
Also erstmal fühle ich mich natürlich geehrt, dass unser Micro-Marketing-Etat schon ausreicht, dass man unsere Anzeigen blocken muss.
Daher die erstgemeinte Frage: Wo stehen die denn (ausser bildblog und wirres…)?
Inhaltlich stimmt die Kritik an der Qualität der Beiträge nicht so ganz. Die überwiegende Zahl ist klasse. Und im Gegensatz zu irgendwelchen Hotelbertungsplattformen kann man bei Qype sofort erkennen, ob jemand viel macht und vermutlich nicht nur eigenwerbung oder gerade mal einen einzigen lobhudelnden Beitrag zum möglicherweise eigenen Etablissement.
Viele Grüße
Stephan Uhrenbacher (Qype)
Da sieht man mal, wie einen die Wahrnehmung u. U. täuschen kann: Privoxy blockt bei mir sämtliche Anzeigen, die als Bilder vorliegen oder die in iFrames stecken, textbasierte wie Qype allerdings nicht.
Wahrscheinlich sind sie mir genau deshalb auch besonders aufgefallen, so dass ich sie auf mehr Seiten vermutet habe, als es wohl tatsächlich der Fall ist.
Nachdem ich jetzt noch mal ausführlicher in Qype-Potsdam (nennt man das so?) geblättert habe, kann ich mein Urteil allerdings nicht revidieren – die allermeisten Einträge waren nichtssagend („Das Essen schmeckte toll“), dreiste Werbung („Das beste Sushi in Berlin und Potsdam“) oder langweilig. Nicht wirklich nützlich also.
Ehrlich gesagt bilde ich mir auch lieber selbst ein Urteil, bevor ich womöglich ein Restaurant meide, das schlecht besprochen wurde, weil der Rezensent die Bedienung nicht mochte …
Ich glaube das ganze basiert auf einem kleinen Missverständnis: Die auf QYPE veröffentlichten Rezensionen sind eher in die Kategorie „Empfehlung“ oder „Tipp“ einzusortieren als im Bereich „Restaurankritik“.
So kann ich ja durchaus meinem Mitmenschen mitteilen „Geh doch mal dorthin, da kann man vernünftig essen“, ohne direkt eine Restaurantkritik loszuwerden.
Ich verstehe daher QYPE eher als Empfehlungsseite und nicht mehr.
Ich bin schwer versucht, eben schnell die id des Qype-Anzeigen-divs auf BILDblog umzubenennen ;-)
Okay, dann kann ich noch ein wenig Regular Expressions üben ;-)
Ich erkläre gerne mal QYPE – bzw. den Sinn:
QYPE ist ein Portal das „lebt“. Es wird geschrieben von Menschen – für Menschen! Und das ist auch gut so.
Der Vorteil liegt darin, sich eine „zentrale Meinung“ über einen Betrieb bilden zu können. Haben schon mehrere Personen über die selbe Location geschrieben, gewinne ich einen sehr aussagekräftigen Überblick und kann dann entscheiden, ob es das Richtige für mich ist.
Im Gegensatz zu „Restaurantguides“, welche von Kritikern geschrieben wurden, nachdem sie den Betrieben einen Besuch im Jahr abstatten, haftet das Image des Hauses nicht an einer einzigen Rezension.
Potsdam ist natürlich noch nicht so weit verqyped, wie die grossen Städte „Berlin, Hamburg etx“. Aber ich bin mir sicher, dass das nur mehr eine Frage der Zeit ist.
Es würde mich/uns auf jeden Fall freuen, wenn Du die Vorzüge von QYPE doch noch für Dich entdecken würdest.
Für nähere Fragen und Auskünfte stehe ich Dir auch gerne persönlich via E-Mail zur Verfügung.
Liebe Grüße aus dem QYPE – Team
Ute
Ps: Anbei ein Beispiel, welches viele „Meinungen“ von verschiedenen Menschen wiedergibt:
http://www.qype.com/place/20277-Paris-Moskau-Berlin
Ich glaube wir haben nun alle den Sinn von QYPE verstanden, denn selbiges habe ich zuvor auch geschrieben. Nur eben nicht so ausführlich. ;-)
Hm, daß es in Qype Eigenwerbung gibt, ist nichts neues, aber man kann es jetzt übrigens rückmelden, dann wird das vom Qype-Team „geprüft“. Bei diesem Eintrag hatte das Team übrigens nichts zu beanstanden. Für mich gibt es hier mindestens drei Werbeeinträge.
Ich für meinen Teil, lese gerne Bewertungen über empfangene Technik, also Ware, die ausgepackt und in Betrieb genommen wird.
Was diese Restaurantkritiken betrifft, empfinde ich die eher als Spielplatz für frustrierte Hobbytexter, die einmal mehr oder weniger zum Ausdruck bringen, absolut keine Ahnung von Gastronomie zu haben.
Diese Leute würde ich zu gerne mal in ihrem eigenen Job besuchen und ihnen den Spiegel vorhalten.
Ich halte es, wie einer meiner Vorredner. Selber ein Bild machen, da Menschen ganz einfach unterschiedlich empfinden.
Noch eins dazu, seltsamer Weise fühlen sich nur die „ unzufriedenen“ bewogen, zu texten. Der Gedanke mag nicht schlecht sein, aber der Mensch ist nicht gerecht, sachlich und neutral, wenn er doch endlich mal die Gelegenheit bekommt, zu treten !
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