Fritz!box 7270 und Sinus 301
Eins muss man 1&1 lassen – wegen der ganzen Ausfälle im Jahr 2007, die aus der schlechten Zusammenarbeit von Telefonica und Telekom resultierten, zeigt man sich mir gegenüber immer noch sehr kulant: Vor kurzem bekam ich kostenlos eine Fritzbox 7270, von 1&1 Homeserver genannt, zugeschickt.
Meine ISDN-Anlage brauchte ich schon seit der 7170 nicht mehr, und nun war es an der Zeit, die Schnurlostelefonsituation neu zu überdenken. Die 7270 ist nämlich gleichzeitig auch eine DECT-Basisstation, an die man bis zu sechs passende Mobilteile anmelden kann. Das FRITZ!Fon MT-D als Mobilteil wäre ja naheliegend, aber die Bewertungen bei Amazon halten eher davon ab, es auszuprobieren. Stattdessen habe ich auf gut Glück ein Sinus 301 Pack für 39,90 gekauft.
Erfreulicherweise arbeitet das Sinus 301 mit der Fritzbox 7270 in fast allen Punkten perfekt zusammen: Entgangene Anrufe oder neue Nachrichten auf dem Anrufbeantworter werden auf dem Display angezeigt und zusätzlich mit einem rot blinkenden Lämpchen signalisiert. Per Druck auf die T-Taste und Auswahl des ersten Menüpunkts hat man Zugriff auf die Anruflisten und auf das Telefonbuch der Fritzbox. Und über die INT-Taste kann man eingerichtete Anrufbeantworter ohne umständliches Eintippen von **60n direkt anwählen.
Das Sinus 301 ist mit Display- und Tastaturbeleuchtung ausgestattet, ins interne Telefonbuch passen 150 Einträge, die Nummer eines Anrufers (bzw. der dazugehörige Name aus dem Telefonbuch) wird selbstverständlich angezeigt, Freisprechen ist möglich, die Standard-Akkus halten fünf Tage, die Sprachqualität ist zufriedenstellend und das Produktdesign ist annehmbar. Deshalb kann man es als Mobilteil für die 7270 guten Gewissens empfehlen.

Ähnliche Beiträge:
Ein einfacher Spamschutz für Kontaktformulare Robbie Maddison
Kommentare:
Bei den Kommentaren handelt es sich um fremde Inhalte, die sich „esse est percipi“ nicht zueigen macht. Verantwortlich für den Inhalt eines Kommentars ist der jeweilige Verfasser.
Glückwunsch! Besser als bei mir. Ich habe auch die 7270 und drei T-Sinus Geräte dran. Bei mir kommt es regelmäßig bei längeren Gesprächen dazu, dass die Gegenseite mich erst nur noch abgehackt hört und dann gar nicht mehr, während auf meiner Seite alles i. O. ist.
An AVM habe ich an den sehr freundlichen Support immer wieder neue Support-Dateien gesandt, aber bisher half das alles nichts.
Ich hoffe mal, das der Fehler bald eingegrenzt ist, denn die Box ist wirklich sehr gut.
Ach ja, und was mich auch stört ist, dass ich nicht verschiedene Klingeltöne pro Rufnummer einstellen kann. Vom T-Sinus erklingt keine der Melodien. Bei dir?
@ Thorsten: Das längste Telefonat mit dieser Konstellation ging über 22 Minuten, und es gab dabei keinerlei Verständigungsprobleme. Ich kann übrigens auch unterschiedlichen Rufnummern verschiedene Klingeltöne über die Fritzbox-GUI zuordnen.
Das letzte Firmware-Update ist zwar relativ neu, aber ich kann mir kaum vorstellen, das das bei dir noch nicht installiert ist – vielleicht ein Hardware-Problem mit der Fritzbox?
Ja, neueste Firmware ist drauf.
Und wenn du Klingeltöne in der Box aussuchst, dann ertönen auch andere auf deinem DECT Telefon? Bei mir nicht bzw. nur Systemtöne, wie ein kurzer Ton, wie bei einer Warnmeldung oder Quittungston des Telefons…
Stimmt, es sind nicht alle brauchbar, aber zumindest Klingelton 3 und 8 gehen. Und wenn man am Sinus noch einen Klingelton für interne Gespräche auswählt, kann man den über die Fritzbox auch noch einer Nummer zuweisen. Nicht gerade viel, aber es reicht, um zwei oder drei Rufnummern deutlich unterscheiden zu können.
Ich habe 3 Telefone an der 7270 dran. Zwei Siemens mit je eigener Basis-Station (Never chance a running system) und eins via DECT der 7270. Die Sprachqualität von letztem Telefon ist, gelinde gesagt unter aller Sau! Ein Rauschen und Knacken, wie zu alten CT1er Zeiten. Nein, schlimmer :-(
Zuvor war es an einer der Basis-Stationen mit dran, da war alles einwandfrei. Daher denke ich, werde ich das wieder so wie zuvor konfigurieren und des interne DECT-Modul deaktivieren.
Ansonsten ist das 7270 zu gut um wahr zu sein. Was noch ein bisserl stört, ist der Umstand, dass ich Anrufer ohne Kennung nur global und nicht für jeden einzelne Nummer seperat zum AB sschicken kann…
Bei mir klingt das Sinus an der 7270 besser als Philips „Crystal Clear Sound“ mit eigenen Basen. Und viel besser als ein alter FeTAp 01LX für Akku-Notfälle ;-) Hier gibt es eine Übersicht über die 7270 mit angemeldeten Mobilteilen, da kommen die meisten Siemens in der Sprachqualität eigentlich ganz gut weg: IP-Phone-Wiki.
Anrufer ohne Kennung gleich auf den AB zu schicken, ist übrigens eine super Idee – werde ich hier auch gleich einrichten. Vielleicht solltest du wegen der lediglich globalen Einstellmöglichkeit mal eine kurze Notiz an AVM schicken, ich habe schon häufig gelesen, dass die sehr kooperativ sein sollen.
Zum Thema kennungslose Anrufer: Wenn ich am Handy jeden Anruf ohne Kennung automatisch ablehnen ließe oder zuhause sofort auf den AB umleiten würde, entgingen mir schon so einige (interessante) Gespräche. Die Callcenter-Mafiosi sind dabei übrigens sehr stark unterrepräsentiert. ;-)
Oft wird auch einfach deaktiviert, um der Paranoia genüge zu tun.
Viele alte Apparate und/oder Anschlüsse senden keine Kennung und deren Benutzer denken meist nicht an die Möglichkeit der Existenz solcher technischen Spielereien. *g* Meine Oma hat z.B. einen solchen Apparat aus Zeiten, in denen die Post noch Telefon nebenbei gemacht hat. Da ist dann auch die irrwitzige Konstruktion mit dem nicht benutzbaren, weil sonst die anderen Apparate lahmlegenden Telefon im Flur, kein Problem. Hauptsache, man kann eine Nummer wählen und angerufen werden.
Ich telefoniere noch mit einem analogen Anschluß, aus gutem und wohl bedachtem Grund, ich fühle mich diskriminiert!
;-)
99 von 100 Anrufern mit unterdrückter Nummer wollen mir entweder irgendwas andrehen, was ich nicht haben will oder mich dazu bewegen, an einer Umfrage teilzunehmen, „dauert auch nicht lange“. Es gibt in der Fritzbox die Möglichkeit, solche Anrufe mit unterdrückter Nummer erst gar nicht anzunehmen, aber das ist mir persönlich zu gewagt. Sie allerdings auf den AB umzuleiten, halte ich für eine ausgezeichnete Idee, dann geht nämlich der eine Anruf, in dem mir ausnahmsweise nichts verkauft werden soll, nicht verloren.
Analoganschlussbesitzer müssen sich keinesfalls diskriminiert fühlen: Seit dem 1.1.1998 ist bei allen analogen Neuanschlüssen CLIR2 automatisch aktiviert. Das bedeutet, dass die eigene Rufnummer (übrigens völlig unabhängig vom verwendeten Telefon) zum Anrufer übertragen wird und fallweise unterdrückt werden kann (mit einem geeigneten Telefon und der Tastenfolge *31# plus anschließender Rufnummer).
Ist der analoge Anschluss vor dem 1.1.1998 eingerichtet, genügt ein Anruf bei der Telekom, um die ganzen „Komfortleistungen“, die früher nur ISDN-Anschlüssen vorbehalten waren, freischalten zu lassen.
Analoge Anschlüsse unterscheiden sich heutzutage kaum noch von digitalen, wie diese Tabelle zeigt: Standard & Universal.
Jetzt habe ich extra wegen Dir mal mein Hauptgerät, irgendein älteres Gigaset. Es ünernimmt total die Menüs der Fritz!Box, was eigentlich nicht schlecht, aber ungewohnt ist. Die Telefonate, die ich bisher geführt habe waren tatsächlich nicht übel… Aber die Umstellung auf die neuen Menü-Struktur will ich einigen Familienmitgliedern nicht zumuten :-)
Ohne Nummer auf den AB: Deshalb soll es ja für jede Nummer individuell sein. Es gibt Nummern, da kenne ich JEDEN Anrufer, da die Nummer sehr sorgsam rausgegeben wird. Da ruft niemand ohne Kennung an und wenn doch, dann ist das zu 100% Müll.
Allerdings hängt meine Mutter am gleichen ISDN-Anschluss und viele ihrer Bekannte rufen noch viele eben ohne Kennung an, wobei es sich hier auch nur noch im einstelligen Prozent-Bereich bewegt, wenn ich mir die Anruf-Liste anschauen!
Und bisher schicke ich Null-Nummern idR per Hand zum AB!
Die FritzBoxen sind einfach Klasse! ich habe eine zuhause, eine im Büro, und bin auch erklärter Fan dieser Geräte. Grandios finde ich den Push-Dienst: AB und Fax per E-Mail, unterwegs dann also auch auf den iPod weitergeleitet – das ist einfach sehr praktisch. Wenn ich mehr faxen und telefonieren würde, würde ich mir noch die fritz.mac Suite dazu anschaffen, aber das lohnt sich für mein Telefonierverhalten (leider) nicht ;-)
Hallo Anna Log
„Ich telefoniere noch mit einem analogen Anschluß, …“
Naja, nur zum Teil: Vermutlicht benutzt Du Dein altes Telefon. Aber deswegen ist die Vermittlungsstelle wahrscheinlich trotzdem Digital und setzt daher das analoge Signal Deines Telefon ins Digitale um und kann (?) bei der Gelegenheit auch Deine Tel-Nr. dazu mischen. Und schon ist es aus mit der annanym.
Ich bilde mir ein, mal gehört zu haben . . . das selbst bei Nr.-Unterdruckung die Nr. bis zu Vermittlung mitgesendet wird uns erst in der letzten Vermittungsstelle 'raus genommen wird.
Hey,
du hast geschrieben, dass du Sprachqualität „befriedigend“ ist.
Ich überlege momentan ob ich mir auch dieses Telefon kaufen möchte.
Könntest du vll nochmal sagen wie die Sprachqualität ist? Ich Telefoniere am Tag um die vier Stunden, da ist dies das A und O. Hast du auch erfahrung mit dem Headset?
Vielen Dank,
LG Operaiter
Pardon: Du hast geschrieben die Sprachqualität sei zufriedenstellend. Sorry.
Kannst du mir dies genauer erklären?
Vielen Dank =)
Ich habe folgendes Problem:
Ich besitze ein Sinus 301 und eine Fritzbox 7120. Seit einiger Zeit werden eingehende Anrufe nur noch als „externer Anruf“ und nicht mehr, wie noch vor einiger Zeit, mit der Nummer bzw. Name des Anrufers (ist im Telefonbuch des Telefons gespeichert!) im Display angezeigt.
Weiß jemand Rat?
Kommentar schreiben:
FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Kommentare:
- Michael Preidel zu CookieCrumble Testflight jetzt auch für macOS
- Götz zu CookieCrumble Testflight jetzt auch für macOS
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Henning zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
Schlagwörter
