App Store-Schnäppchen: Aperture für 62,99 Euro
Im Apple Store kostet Aperture 3, Apples Lösung zum Bearbeiten und Verwalten von (Raw-)Digitalfotos, 199,- Euro:

Im heute eröffneten App Store bekommt man die Software zur Zeit zum Schnäppchenpreis von 62,99 Euro:

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Kommentare:
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Da mein geliebtes Aperture auf meinem nicht mehr ganz neuen iMac kaum voran kam und Lightroom hier eine deutlich bessere Performance zeigt, wundert mich der Preisverfall kaum noch. Den Machern scheinen die Kunden abhanden zu kommen. Jetzt brauche ich meine Lizenz nicht einmal mehr zum Verkauf anzubieten.
Lightroom und Aperture sind mir beide zu umständlich. Ich ordne/verwalte meine Fotos lieber selbst im Finder, deshalb ist Bridge mit Camera Raw/Photoshop für mich die ideale Lösung.
@Michael: Aperture/Lightroom machen auch nur da Sinn wo ein richtiger RAW-Workflow verwendet wird und der wiederum lohnt sich nur wenn regelmäßig viele hunderte Bilder anfallen. Da weiß man, was man hat, wenn nach einem Fotoshooting hunderte von Bildern importiert, aussortiert und anhand vordefinierter Presets bearbeitet werden müssen. Die Verwaltung per Dateisystem halte ich für Unfug, da ein Dateisystem de fakto keine Datenbank ist und man viele Details wie Blende, Belichtung, Geodaten, etc. gar nicht im Blick hat. Ganz zu schweigen von eine Möglichkeit dieses bequem zu durchsuchen und bestimmte Fotos nach Kriterien zu selektieren.
. . . im uebrigen, ist es nicht so, dass diese aperture-version im appstore nur fuer den privaten gebrauch ist + daher fuer uns grossartige doppelplusguten profis eigentlich eigentlich eigentlich ja fuer die taegliche kreative gestaltungs + photo-berarbeit-erwerbsarbeit nicht zur verwendung kommen darf . . ?!
@Cedric: (Aus-)sortieren und Stapelverarbeitung mit Presets geht auch mit Bridge/Camera Raw – das (für mich) lästige Importieren entfällt aber komplett. Metadaten wie EXIF, IPTC etc. zeigt Bridge natürlich übersichtlich an.
Und zum Suchen im Finder – Spotlight ist viel mächtiger, als du denkst: Ich kann z. B. ganz bequem nach allen Dateien suchen, die im CMYK Farbraum vorliegen: „Farbraum:CMYK“. Oder die eine Breite von 3456 Pixeln haben: „Breite:3456“. Oder die mit Blende 1.4 fotografiert wurden: „Blende:1.4“. Oder mit Blitz: „Blitz:1“. Oder mit einer Brennweite von 17mm: „Brennweite:17“. Oder mit ISO 640: „ISO:640“. Oder nach Dateien mit einem Alpha-Kanal: „alpha:1“. Oder nach Bildern im Hochformat: „Ausrichtung:1“
Mit „Geändert:01.12.2010-10.01.2011“ findet man alle Dateien des entsprechenden Zeitraums, mit „Art:Bild“ beschränkt man das Ergebnis auf Bilddateien.
Schlagworte vergebe ich mit der freien Software TagIt, finden lassen sie sich anschließend mit dem Spotlight-Suchattribut tag, also z. B. so: „tag:Potsdam“.
Wiederkehrende Suchen speichere ich als intelligente Ordner.
Alles in allem bin ich persönlich so deutlich flexibler und schneller, was die Verwaltung meiner Fotos angeht. Zukunftssicherer ist das ganze in meinen Augen auch, da ich nicht auf Drittsoftware angewiesen bin.
Aber jeder hat da natürlich seine eigene Arbeitsweise …
@OLIVA: Habe gerade die Lizenzbestimmungen für Aperture 3.1.1 im App Store überflogen – von einer Nutzung nur für den privaten Gebrauch habe ich dort nichts gelesen. Woher hast du die Information?
Michael, danke für die ausführliche Erklärung deines Finder-Workflows! Ich bin selbst grad am Überlegen, wie ich meine ganzen Bilder am besten verwalte, da kommen deine Infos gerade recht.
Allerdings bearbeite ich meine Bilder kaum nach – wenn, dann Cropping, Tönung etc. Dafür wäre Photoshop zu viel, und ich dachte eigentlich, dass Aperture dafür eine gute Lösung wäre. Was würdest du denn in deinem Finder-Workflow als einfache Bildbearbeitungslösung anstatt Photoshop empfehlen?
PS. Zum Kommentar von Olivia: Der entsprechende passus findet sich in den iTunes Store-Bedingungen :
_(i) Sie können eine Anwendung vom Mac App Store („Mac App Store Produkt“) herunterladen, um es für private, nicht-gewerbliche Zwecke auf einem Gerät von Apple, das mit Mac OS X betrieben wird und das Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist („Mac Produkt“), zu nutzen. _
Aber: Direkt danach heißt es:
_(ii) Wenn Sie ein Unternehmen oder eine Bildungseinrichtung sind, können Sie ein Mac App Store Produkt herunterladen, damit es entweder (a) von einer einzelnen Person auf jedem Mac Produkt, das Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist, oder (b) von mehreren Personen auf einem einzelnen, geteilten Mac Produkt, das Ihnen gehört oder in Ihrem Besitz ist, benutzt wird. Zum Beispiel kann ein einzelner Arbeitnehmer ein Mac App Store Produkt sowohl auf seinem Desktop Mac Produkt als auch auf seinem Laptop Mac Produkt nutzen oder können mehrere Studenten nacheinander das Mac App Store Produkt auf einem einzelnen Mac Produkt, das sich in einem Informationszentrum oder in der Bibliothek befindet, nutzen. _
Also ist Nutzung für gewerbliche Zwecke nach meiner Interpretation also möglich, aber eben nur für einen Arbeitnehmer oder Rechner pro erworbener Lizenz.
@Christian: Aperture (wie auch Lightroom) ist für Bildbearbeitung nur eingeschränkt benutzbar. Es ist eher für Workflows gedacht, bei denen man ganze Bilderreihen bearbeiten (im Sinne von „entwickeln“) und verwalten muss.
Für deine Ansprüche wäre wahrscheinlich Seashore interessant. Basiert auf GIMP, ist ebenfalls Open Source, hat aber eine Cocoa-Oberfläche. Wenn es etwas mehr sein darf: Pixelmator, kostet allerdings auch 55 Euro.
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