Auf meinen Co-Designer Suchaufruf bekam ich bis jetzt zwei Rückmeldungen. Danny Otto schickte ein Icon, Christian Lifka sogar 41 (wenn ich mich nicht verzählt habe).
Bis Ende Januar können mir noch viele schöne Icons zugeschickt werden, ab Anfang Februar kann man dann den Font „PixIcon“ kostenlos von dieser Website herunterladen.
Update 21.12.: Neue Icons eingetroffen – Ulrich Wolf gesellt sich mit 10 Entwürfen zu den PixIcon Gestaltern.
Update 22.12.: Weiter geht die wilde Fahrt: Stefan Weber ist mit 25 Icons dabei.
Update 13.01.: Neue Icons: Ralf Appelt mailte heute 16 Stück.
Update 14.01.: Jetzt geht's Schlag auf Schlag: 27 Icons von Thiemo Maettig in der In-Box.
Update 30.01.: Danny Otto hat noch mal 5 Icons geschickt (2. Abschnitt von oben, die Reihe mit den drei Tassen).
Noch ein Update 30.01.: Um ein Haar hätte ich die E-Mail von Michael Miebach übersehen – er schickte gestern 54 Icons!
Update 31.01.: Hilfe – es nimmt kein Ende: Christian Lifka konnte nicht genug bekommen und hat noch mal 24 Icons (sehr schöne, so wie ich überhaupt alle eingesandten Icons schön finde – erstaunlich, was man aus 81 Pixeln alles so machen kann!) gemailt.
Bis zum Wochenende nehme ich noch Einsendungen an, nächste Woche kann man die PixIcons dann herunterladen.
Update 28.02.: Hier noch die letzten 54 Icons von Christian Lifka, der es nicht lassen kann…
12
Vor einiger Zeit hatte ich angekündigt, einen Pixelfont mit Minisymbolen zu entwerfen.
Rechts sieht man den Stand der Dinge: 9×9 Pixel große Symbole (meines Wissens gibt es keinen kleineren Dingbats-Font), die ich hier zum Teil auch als Kennzeichnung für meine Kategorien verwende.
Und genau dafür sind sie auch gedacht: Zur grafischen Unterstützung der Navigation, zur Kennzeichnung von Rubriken, Formularen, Eingabefeldern etc. auf einer Website.
Vor Anfang des nächsten Jahres komme ich ohnehin nicht dazu, einen Font daraus zu machen – deshalb gibt es jetzt die einmalige Chance, als Co-Designer diesen Font mit zu gestalten. Schicken Sie mir bis zum 25.1.2004 ein oder mehrere 9×9 Pixel große Symbole, die Ihrer Meinung nach noch fehlen und unbedingt mit in den Font hineingepackt werden müssen.
Ich werde – falls denn welche eintreffen – die eingesandten Vorschläge in den Kommentaren veröffentlichen.
PixIcons, so wird der Font dann heißen, wird man Anfang Februar 2004 kostenlos von dieser Website herunterladen können. Und sollte Ihr Symbol mit enthalten sein, werden Sie selbstverständlich im beigelegten ReadMe als Co-Designer genannt.
Das Kleingedruckte (Man kann ja leider nicht vorsichtig genug sein)
Mit der Zusendung eines Symbols erklärt sich der Einsender mit einer Veröffentlichung desselben einverstanden. Das Zusenden eines Symbols beinhaltet allerdings selbstverständlich kein Recht auf Veröffentlichung – ich behalte mir vor, einzelne Vorschläge abzulehnen. Eine Vergütung für die Nutzung der eingesandten Symbole für den oben angegebenen Zweck findet nicht statt.
1
Nachdem ja nun erstens Liebe das große Thema bei TV Spots ist und zweitens Image Spots z.Z. groß en vogue sind, trennt sich mal wieder die Spreu vom Weizen. »Aus Liebe zum Automobil« für VW ist ein Paradebeispiel für absolut rundum gelungene Werbung mit perfekter Musikauswahl, während z.B. Warsteiner mit seiner, ähem, gelackt lebensfernen Lifestyle Inszenierung ein paar Jahre zu spät kommt, und der Telekom (das wird jetzt Tällicomm ausgesprochen, nicht?) Imagespot schlicht schlecht ist.
Man mag sich fragen, warum ebay ausgerechnet jetzt1, wo sich der Aktienkurs innerhalb des letzten Jahres mehr als verdoppelt hat, auch einen Imagespot ins Rennen schickt, aber davon abgesehen: der Spot hat fast VW-Klasse.
1 Natürlich muss man immer dann Werbung machen, wenn’s einem gut geht – geht’s einem schlecht, hat man i.d.R. weder die Muße noch das Geld dazu.
War ja klar, dass mit 1-Bit-Minisymbolen irgendwann mal jemand Geld verdienen möchte:
WebIcon, as the name suggests, is a font full of useful web icons. Covering categories such as navigation, links, email, photos, sound, video, news, contact and shopping, WebIcon is probably the smallest mini icon font available anywhere!
WebIcon comes in two sizes (12 & 16 pixel square) with each font in positive and negative forms.
Ha, meine PixIcons© sind noch smaller, nämlich 9×9 Pixel. Außerdem finde ich $12 ein wenig übertrieben. Deswegen gibt es an dieser Stelle demnächst, wenn ich wieder mehr Zeit habe, einen Font als 99-Cent-Ware (alles muss raus!) zum Herunterladen. Hier ein (völlig ungeordneter) kleiner Ausschnitt von dem, was sich bis jetzt nebenher schon angesammelt hat:

1
<
Die Ornamente (bzw. die Schlangen) scheinen sich zu drehen – in Originalgröße wird der Effekt noch deutlicher. Auf A.Kitaokas Seite gibt es darüber hinaus noch viele weitere Wahrnehmungsphänomene.
Jeder, der etwas gestaltet, seien es Illustrationen, Wohnbereiche oder Websites, braucht zunächst eine Vorstellung von dem, was er erschaffen will. Und er braucht natürlich eine Gestaltungsidee – jenen roten Faden, der das Werk zusammenhält. Bei einer Illustration könnte das z.B. ein bestimmter Strich bzw. Duktus sein, bei der Gestaltung eines Wohnbereichs eine sorgfältig ausgewählte Farbkombination, bei einer Website eine Besonderheit bei der Strukturierung der Inhalte etc.
So weit die Theorie. Nun gibt es aber leider viele Menschen, die aus Geldmangel, Selbstüberschätzung oder einfacher Langeweile heraus meinen, Gestaltungsaufgaben auch ohne entsprechende Ausbildung übernehmen zu können. Und so stehen sie dann jedesmal wieder vor dem gleichen Problem: Sie haben weder eine Vorstellung von dem, was sie erschaffen möchten, noch haben sie eine Gestaltungsidee. Und da sie von Kreativitäts- bzw. Ideenfindungstechniken wie z.B. Perspektivenwechsel, Morphologie, Zufallsverbindung, Abstraktion oder Analogie noch nie etwas gehört haben – woher auch –, müssen sie, um die weiße Seite bunt zu bekommen, sich eben der Ideen anderer bedienen.
Wie z.B. Alexander H., der seine absolute Ideenlosigkeit dadurch dokumentiert, dass er das Layout von Usability Inside 1:1 übernommen, richtiger gesagt: geklaut und für seine eigene Seite spaetsommer.net verwendet hat. Und natürlich ist es nicht beim Klauen von Layouts geblieben – die ganze Geschichte gibt es bei Usability Inside.
Niemand kann aus sich selbst heraus etwas völlig Neues hervorbringen – das, was wir erschaffen, ist immer ein Konglomerat verschiedenster Eindrücke, Erfahrungen und Einflüsse. Dem können wir uns, auch wenn wir wollten, nicht entziehen. Aber der Grat zwischen Inspiration und Plagiat ist in meinen Augen breit genug – zu breit jedenfalls, als dass man beim Balancieren auf der falschen, der Plagiats-Seite herunterfallen müsste.