Eine interessante Möglichkeit, bereits besuchte Links deutlicher zu kennzeichnen, zeigt Modulo26: der Link wird kurzerhand durchgestrichen.
Realisiert wird das durch Angabe eines Hintergrund Bildes an der entsprechenden Stelle in der CSS Datei:
a:visited {
...
background: transparent url(scratch.gif);
}
Allerdings hätte ich persönlich noch a:hover {...background: url(none);} gesetzt, so dass beim Mausüberfahren eines besuchten Links der Link wieder lesbar wird.
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Wegen eines Providerwechsels kann es hier an einem der nächsten drei Tage möglicherweise zu kurzen Störungen kommen…
Marcus Völkel ging auf meinen Web-Typographie Eintrag ein und schrieb dazu einen eigenen Artikel zum Thema Blocksatz im Internet.
In den Kommentaren zu seinem Artikel fragte Matthias Teege:
[...] Was mich allerdings stutzig macht ist «Das Layout dieser Website basiert auf Cascading Stylesheets und Javascript. Bitte schalten Sie deshalb Javascript ein und laden Sie die Seite erneut.» auf /images/20030726-120330
Javascript für das Layout?
und meinte damit meine Website. Ich antwortete ihm an der gleichen Stelle:
Javascript für das Layout deshalb, weil ich mangels vernünftiger CSS Unterstützung des Internet Explorers eine CSS Weiche einbauen musste. [...]
In diesem Eintrag ist das ganze auch mit Bild erklärt.
Heute morgen sah ich zufällig, dass die Diskussion dort weitergeht. Ich möchte das jetzt aber mal hierhin verlagern, weil es in den Kommentaren zu jenem Artikel eigentlich nichts zu suchen hat. Achim also antwortete mir, dass ich eine CSS Weiche, die per Javascript ausgelöst wird, umgehen könne, indem ich die CSS Bugs der verschiedenen Browser ausnutzte.
Diese work-arounds sind mir wohl bekannt, aber eigentlich dürfte es für Browser Programmierer nicht allzu schwer sein, die CSS Standards richtig zu implementieren – offensichtlich ist es das aber für Microsoft. Und um nicht eine einzige CSS Datei bei der nächsten Explorer Version wieder mühsam und umständlich an völlig neue CSS Bugs anpassen zu müssen, damit sie mit allen Browsern funktioniert, bleibe ich lieber dabei, Internet Explorer per Javascript eine eigene, leicht modifizierte CSS Datei zuzuweisen.
Wie ich auch hier schon schrieb – der Reiz der halbtransparenten feststehenden Menüleiste würde sich in den Windowsversion des Explorers ohnehin nicht erschließen, da dort unverständlicherweise immer noch keine Transparenzen von PNG Dateien unterstützt werden.
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Was mich immer wieder erstaunt: ausgerechnet die Leute, die einem was von XHTML und CSS erzählen können, von Usability, barrierefreiem Webdesign und was da sonst an Buzzwords gerade so umher schwirrt, haben in den meisten Fällen leider wenig Ahnung von Typographie.
Das fängt damit an, dass auf ihren Websites die Textspalten häufig in der Breite an das Browserfenster angepasst werden. Wenn also jemand auf seinem Cinema Display das Browserfenster maximal vergrößert hat (doch, das gibt’s, habe ich schon gesehen), liest er zwei- bis dreihundert Zeichen pro Textzeile – wenn er es denn unfallfrei bis zum Ende der Zeile schafft. Dass das mit Ergonomie wenig zu tun hat, sollte eigentlich jedem klar sein. Auch der Fachhochschule Stuttgart, die unter der Überschrift »Texte auf dem Bildschirm« zwar richtig schreibt:
Zeilenlänge: 60 bis 80 Zeichen pro Zeile sind empfehlenswert
sich aber interessanterweise selbst nicht dran hält.
Nächster Fehler: align="justify" sprich: Blocksatz. Was in einer Tageszeitung möglicherweise noch Sinn macht, ist im Browser völlig fehl am Platz. Dort gibt es nämlich keine automatische Silbentrennung, und deshalb sieht man dann so etwas:
Diese Wortzwischenräume, die entstehen, wenn ein extrasuperdoppelthyperüberlanges Wort im Blocksatz nicht mehr in die vorangegangene Zeile passt, sollte man einfach vermeiden, sie sind nicht nur hässlich, sondern hemmen auch den Lesefluss.
Auf die Schriftgrößen mancher Sites will ich nicht weiter eingehen, da man in jedem gängigen Browser eine Mindestgröße vorgeben kann, auch nicht auf den Zeilenabstand (den ich auch schon auf 500% gesetzt gesehen habe) und auch nicht auf falsche Anführungszeichen oder Bindestriche.
Aber generell stünde es einigen Websites gut zu Gesicht, wenn zumindest die wesentlichsten Grundsätze der Typographie mit ins Webdesign einfließen würden. Usability hört nämlich bei Typographie nicht auf, sondern genau da fängt sie an.
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Da die HTML 4.0 Strict und XHTML 1.0 Strict Empfehlungen des W3C das target Attribut des Tags nicht mehr vorsehen, muss man sich demnächst wahrscheinlich auch für die Transitional Versionen neue Methoden überlegen, Links in einem neuen Fenster zu öffnen.
Kevin Yank hat das getan.
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Ich habe gerade bei der DENIC nachgeschaut, ob die Domain »blogsatz.de« noch frei ist – natürlich nicht. Erstaunlicherweise sind aber noch jede Menge Domains mit »blog« Wortspielen zu haben:
Für einen Kardiologen wäre vielleicht »betablog.de« etwas, ein Bauunternehmerblog wäre auf »hohlblog.de« sicher ideal aufgehoben und ein Sonnenstudio könnte sich noch »uvblog.de« sichern.
Honorare bitte per E-Mail an mich ;)