Das Abenteuer geht weiter
Nachdem ich mein 1&1 Abenteuer einigermaßen unbeschadet überstanden habe, geht es jetzt mit T-Online weiter:
Kündigung #1
Am 30.03. habe ich, zeitgleich mit dem 1&1 DSL-Auftrag, meinen DSL-Tarif bei T-Online gekündigt. Schriftlich, per Fax an die Nummer 01805-350530. Mit der Bitte um eine Kündigungsbestätigung. Die nicht kam.
Kündigung #2
Am 08.04. rief ich bei T-Online an und fragte nach. „Nee. Kündigung? Ist bei uns nicht eingegangen. Doch, die Faxnummer stimmt. Schickense se nochmal, und hängense die erste vom 30. dran.“ Was ich dann auch stante pede tat.
Kündigung #3
Irgendwie vergaß ich das ganze dann, bis mir letzten Freitag auffiel, dass ich immer noch keine Bestätigung hatte. Anruf bei T-Online: „Nein von einer Kündigung steht hier nichts. Faxen Sie sie bitte noch mal und schreiben Sie dazu, dass Sie bereits am 30.03. und am 08.04. gekündigt haben.“
Gut, also ein weiteres Anschreiben zu den zwei vorherigen Kündigungen aufgesetzt und alles zusammen wieder an die gleiche Nummer gefaxt, zum dritten Mal.
Na endlich
Eben bei T-Online angerufen, nach dem Eingang meiner Kündigung gefragt und ein entspanntes Lächeln im Gesicht gehabt, als es hieß: „Ja, die Kündigung ist eingegangen“. Als ich vorsichtshalber darauf hinwies, dass die ursprüngliche Kündigung, die ich noch einmal mit angehängt hatte, bereits vom 30.03. sei, hörte ich den vertrauten Satz: „Moment, da muss ich nachfragen.“
Pustekuchen
60 Cent später (ja, auch T-Online gönnt seinen Kunden eine 12 Cent/Minute Nummer) sagte man mir, dass man erst die letzte Kündigung anerkenne, da ich die Kündigung vom 30.03. nicht beweisen könne: „Ich will Ihnen ja nichts unterstellen, aber da könnte ja jeder kommen.“
Mein, wie ich finde: durchaus schlagkräftiger Einwand, dass ich die Faxe vom 30.03. und vom 08.04. mit einem Ausdruck eines Sendejournals meines Faxgeräts nachweisen könne, wurde souverän vom Tisch gewischt: „Da kann ich nichts machen, ich kann nur die letzte Kündigung anerkennen. Sie können gern Beschwerde einlegen“.
„Das werde ich mit Sicherheit machen, geben Sie mir doch bitte schon mal eine Nummer, bei der ich Beschwerde einlegen kann.“
„Da gibt es keine Nummer, da müssen Sie dann hier wieder anrufen.“
Gottseidank habe ich eine sehr dicke Schreibtischplatte; ich hätte sonst hineingebissen.
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Kommentare:
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Jaja, T-Online!
Mir wurde im Februar unangekündigt mein DSL-Vertrag gesperrt. Nach drei (!) Anrufen bei der Hotline konnte mir ein Mitarbeiter auch den Grund nennen: Ich hatte meine T-Online-Gebühren seit Juli nicht mehr bezahlt.
Zwar kam keine Mahnung und der Vertrag war seit vier Jahren auf „Abbuchung“ gestellt, aber das war den Damen und Herren im Call-Center egal. Es gab wohl eine Umstellung bei meinem Buchungskonto durch die T-Com und ab diesem Zeitpunkt wollte/konnte T-Online nicht mehr bei mir abbuchen. Informiert wurde ich darüber nicht.
Leider war es auch keinem Mitarbeiter von T-Online möglich, mir den richtigen ausstehenden Betrag zu nennen. Man schwankte munter zwischen 99€ und 380€. „Schauen Sie am Besten mal in den Mahnungen“, „Welche Mahnungen?“.
Ich mache es jetzt einfach so wie die einzige freundliche Mitarbeiterin der Hotline:
Ich: „Ich möchte meinen Vertrag dann auch gleich kündigen, wie lange ist meine Kündigungsfrist“
Hotline: „Normalerweise 6 Tage“
Ich: „Sie würden das nach so einem Vorfall doch genauso machen, oder?“
Hotline: „Glauben Sie wirklich, ich bin Kundin bei T-Online? Neee, unverschämte Preis und schlechter Service… Ich bin bei Arcor, die sind richtig günstig!“
Muss man dazu noch mehr sagen?
Ich hab das auch mal gemacht: zum nachlesen Ein riesen Spaß.
Hätte ich Ihnen gleich sagen können, dass die Faxnummer von T-Online nicht funktioniert. Ich weiß das daher, weil mein Web-Faxdienst mit eine Mitteilung sendet, wenn der Faxversand fehlgeschlagen ist. Nach drei fehlgeschlagenen Faxen habe ich die Kündigung per Post verschickt, und hatte zwei Tage später die Kündigungsbestätigung per Email (an die T-Online-Adresse), und letzte Woche zum Kündigungtermin auch schriftlich per Post.
Das hat also in sofern super geklappt.
Vielleicht sollte man das mal publik machen, das Faxe bei T-Online in 90% der Fälle nicht ankommen. Spread the Word!
T-Online… Nachdem ich die üblichen Horrorgeschichten im Internet schon gelesen hatte bin ich auf Nummer sicher gegangen – will heißen Einschreiben mit Rückschein – das einzige was wirklich funktioniert.
Trotzdem kam dann noch mal eine Rechnung. 0800 – 3303000 (seitdem kenne ich die Nummer auswendig :) und die Dame von der Hotline hat mir versichert, dass die Kündigung nie angekommen sei. Ich habe sie dann auf mein Einschreiben mit Rückschein verwiesen und Ihr den Namen des Unterzeichners des Scheinchens genannt. Danach hat sie etwas recherchiert und die Kündigung dann auch akzeptiert (wohl doch noch auf dem PC „gefunden“).
Das schönste kam dann aber kurz später – nämlich eine Mahnung. 0800 … und mich gleich beschwert. Und da hat mir der nette Mann von der Hotline erzählt, dass die Kündigung zwar akzeptiert sei, aber aufgrund von internen Formalitäten von T-Online die Rechnungsstellung nicht mehr rechtzeitig abgebrochen werden konnte (Hinweis: Kündigung am 31. des Vormonats, Rechnungsdatum vom 15. des aktuellen Monats – eben Schnellchecker :). Also musste ich die Rechnung bezahlen (plus Mahngebühr) um dann ein paar Wochen später einen Verrechnungsscheck zu bekommen (natürlich ohne Mahngebühr). Den Scheck gab es aber auch erst nach einem weiteren Anruf bei 0800 … weil der Betrag mit der nächsten Telekom-Rechnung gut geschrieben werden sollte – was schelcht geht wenn man den Anbieter komplett gewechselt hat.
Die Moral von der Geschichte – ich kenne ne 0800er Nummer auswendig wo ich mich immer bei Langeweile amüsieren könnte ;)
Ich habe so etwas neulich auch erlebt, nur nicht bei T-Online sondern bei ePlus. Irgendwie fühlt man sich da so ohnmächtig, ich kann dich gut verstehen.
Also bei mir klappte die Kündigung bei T-Online ohne Probleme. Ein Fax von der Arbeitsstelle und 2 Tage später die Bestätigung. Nicht, dass ich jetzt der Pro-T-Online-Typ bin, wollte nur sagen, dass es manchmal auch ohne Probleme klappt.
Dafür hatte ich Probleme beim Umzug. Mein Modem wollte nicht. Ein Techniker kam und meinte, das Modem wär kaputt, weil es auch so empfindlich sein soll und natürlich bei der kleinsten Erschütterung kaputt geht, obwohl es 2 Jahre anstandslos gearbeitet hat. Ein Test bei einem Freund zeigte: das Modem funktioniert. Der zweite Techniker brachte auch sein Modem mit, welches an meinem Anschluss ebensowenig ging. Daraus schloss er, dass beide Modems kaputt seien. Ist ja auch das Logischste! ;-) Auf jedem Fall drängten beide, dass ich doch ein neues Modem anschaffen sollte, dann klappte es bestimmt. Und wie der Zufall so will, ging mein Modem irgendwie tatsächlich kaputt, wohl irgendwas am Netzteil (intern, altes Telekom-Modem). Ein ausgeliehenes, funktionsfähiges Modem klappte nicht, ein Techniker kam, Modem angeblich kaputt, Modem bei einem Freund gechekt, funktioniert… Und dann irgendwann kam ein Techniker auf die Idee, dass ich einen neuen Anschluss habe und das alte Modem damit nicht kompatibel ist. Nach 2 Wochen! Ist ja auch selten in einem Neubau, dass da ein neuer Anschluss ist. Und wieder die Aufforderung, ein neues zu kaufen, obwohl wir im Vorfeld nichts von der Inkompatibilität wussten. Ich hab mir schon ein Modem bestellt, als ich in einem Schreiben von T-Com bemerkte, dass ich ein neues Modem kostenlos erhalten würde. Von selbst schicken konnten sie es nicht. Nach einem Anruf sollte das Modem dann unterwegs sein. Als nach einigen Tagen nichts da war, rief ich nochmals an. Die Bestellung sei irgendwie storniert gewesen, ich würde auch ein kostenloses bekommen, wenn ich auf RechnungOnline umsteigen würde, sonst müsste ich 6,99 EUR berappen. Weil ich nach 20 Tagen endlich wieder ins Internet wollte, stimmte ich zu (für die Versandkosten, nicht RechnungOnline). Puhh, und das um die Weihnachszeit herum. Schlimm, schlimm.
Aber vielleicht ja lustig zu lesen.
Gruß, Eugê!
Ich halte es jetzt immer folgendermaßen (und kann es bestens empfehlen):
a) Bis zum letzten Kündigungstermin sind noch mindestens 7 Tage Zeit
Kündigung per Email oder Fax raussenden – ist billig – und schriftliche Bestätigung über den Kündigungseingang einfordern.
Falls keine Bestätigung kommt: b)
b) Es sind nur noch wenige Tage bis zum letztmöglichen Kündigungstermin (oder die Bestätigung von a) ist nicht gekommen)
Kündigung per Einwurfeinschreiben schicken und Bestätigung über Kündigungseingang einfordern.
Ein Einwurfeinschreiben ist günstiger als ein Einschreiben mit Rückschein und bei Problemen kann der Nachweis der Auslieferung (Postbote unterschreibt selbst bei Einwurf in den Briefkasten) von der Post angefordert werden. (Was aber wahrscheinlich nie nötig sein wird, wenn man der betroffenen Firma eine Kopie der Postquittung zukommen läßt.
Ergebnis: Nerven geschont, Geld gespart.
Hatte ähnlichen Ärger mit der Telekom. Hatte meinen ISDN-Anschluss schriftlich per Post & Fax gekündigt, habe sogar ein Bestätigung der Telekom bekommen!
Soweit alles prima, bis zum nächsten Monatsanfang: Eine neue Rechnung. Anruf bei der Hotline:
Hotline: „Wir haben keine Kündigung vorliegen!“
Ich: „Kann nicht sein, ich habe doch eine Bestätigung von ihnen bekommen!“
Hotline: „Dann schicken sie diese bitte noch mal an uns….“
Ich: „Kann ich die auch Faxen? Dann bleibe ich direkt am Telefon und sie können mir den Eingang bestätigen…“
Hotline: „Ja, das geht.“
2 Minuten später:
Hotline: „Entschuldigen Sie, ignorieren Sie die Rechnung einfach, ich habe Ihre Kündigung jetzt im System eingetragen.“
Einen Monat später: Neue Rechnung von der Telekom und Mahnung!
Das ging ca. 6 Monate so! Auf nach etlichen Briefen und Telefonaten hat sich darn nichts geändert.
Eines Tages kam dann ein Brief vom T-Anwalt, dass ich doch gefälligst bezahlen soll da bei einem Gerichtsprozess die Kosten für mich viel höher wären und ich sowieso im Unrecht bin!
Meine Antwort war kurz und knapp: Ich freue mich schon auf den Gerichtstermin.
Tatsächlich kam dann auch der Anhörungsbogen vom Amtgericht! Ausgefüllt und weggeschickt und seit dem nie mehr was gehört! Schade, ich hätte zu gerne gehärt was der Richter dazu gesagt hätte!
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