iPhone Location-Tracking
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Das iPhone schreibt Location-Daten in eine Datei. Mit der Software iPhone Tracker kann man diese Daten auslesen und auf einer Karte anzeigen lassen. Bevor jetzt aber alle wieder auf Apple einschlagen: Die Existenz der Tracking-Datei, die da „entdeckt“ wurde, ist schon seit 2010 bekannt, die Daten werden niemals an Apple gesendet, und wenn man sein Backup verschlüsselt, kann die Datei auch nicht gelesen werden. So einfach ist das.
Siehe auch: 3 Major Issues with the Latest iPhone Tracking “Discovery”
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Night Mantra Strandidyll
Kommentare:
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Ich weiß zwar nicht, warum das jetzt nochmal hochkommt, aber wie mit Atommüll wird es nicht weniger problematisch, wenn es schon länger bekannt ist.
Es ist nur leider so, dass alle großen Tech-Seiten das heute als superbrandneue Entdeckung hochgepusht haben.
Ich verwende übrigens kein Google Analytics, habe keine Payback-Karte und keinen Facebook-Account. Aber dieses Location-Gelogge stört mich nicht im geringsten.
Apropos Google, seit einer Weile stehen im Feed URLs wie http://feedproxy.google.com/~r/EsseEstPercipiNotizen/~3/gwqzt2Sd5t8/. Ist das gewollt? Leider sieht man so im Feedreader nicht vor dem Klick, wohin die Reise geht.
Nein, ist nicht so gewollt. Bei Gelegenheit schaue ich mal nach, wie ich das ändern kann.
_„Aber dieses Location-Gelogge stört mich nicht im geringsten.“_
Diese Ansicht steht in in einem seltsam krassem Gegensatz zu deiner Meinung über Google StreetView und den WLAN-„Skandal“. Kognitive Dissonanz?
An dieser Stelle sei auf Frank Rieger verwiesen.
Unter kognitiver Dissonanz leiden m. E. eher diejenigen, die Apple jetzt ans Bein pinkeln wollen, dabei aber geflissentlich verschweigen, dass das Aufzeichnen und Speichern von lückenlosen Bewegungsdaten ständige Praxis jedes Mobilfunkproviders ist – und zwar von allen Mobiltelefonen, nicht etwa nur von iPhones (siehe auch Verräterisches Handy).
Mit dem nicht ganz unerheblichen Unterschied, dass auf die consolidated.db nur ich selbst Zugriff habe, während die Provider-Daten unter Umständen auch weitergegeben werden. Ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung.
Noch mal ganz in Ruhe: Bei diesem Skandälchen geht es um Daten auf meinem iPhone bzw. meinem Rechner. Um an diese Daten heranzukommen, muss man physikalischen Zugang zu den genannten Geräten haben. Lasse ich das Backup automatisiert verschlüsseln, komme ich zumindest an die Daten auf dem Rechner nicht mehr heran.
Im übrigen: Fährt eine Firma durch die Straßen, scannt WLAN-Netze und speichert die gesammelten Daten inklusive der Geodaten auf eigene Festplatten, um sie irgendwie auswerten zu können, hat das für mich eine nicht unbeträchtlich größere Tragweite, als wenn mein eigenes Gerät Geodaten speichert, an die niemand heran kommt und die demzufolge auch nicht ausgewertet werden können.
Siehe auch iPhone-Positionsdaten enthalten kein vollständiges Bewegungsprofil
Also ich stimme Michael Preidel zu 100% zu! Micht stört das auch nicht im geringsten! Zumal die Daten ja offensichtlich auf dem eigenen Rechner bleiben. Da wird mal wieder ein Thema zu heiss gekocht. Schlimmer finde ich, dass z.B. TOMTOM die Daten der User an die Polizei verkauft hat, damit diese dann Blitzer effektiver aufstellen kann!
besten Gruss
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