Unverhofftes Jazzfest
Gerade bekam ich einen Anruf: „Ich habe doch noch Einladungskarten für die Eröffnung des Jazzfests in der Philharmonie bekommen und meine ganzen Mädels haben abgesagt – willst du mitkommen?“
Da muss man mich nicht zweimal fragen. Wie ich gehört habe, gibt es vorher auch einen kleinen Empfang für die geladenen Gäste. Am meisten freue ich mich auf Toots Thielemans, der als Special Guest bei Richard Gallianos New York Trio mitspielt.
Super Sache, solche Anrufe!
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Viel Spaß! Das freut mich…
Danke, den hatte ich. Ich habe gerade eines der besten Konzerte meines Lebens gesehen. Nachdem Michel Portal und Richard Galliano wunderbare Musik auf Akkordeon, Bandoneon und diversen Saxophonen gespielt haben, dirigierte erst George Gruntz die NDR Bigband, dann kam der große alte Albert Mangelsdorff dazu. Es lief einem schon ein bisschen den Rücken runter, vor allen Dingen, weil es noch vor einem halben Jahr so aussah, als könne er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr spielen.
Als Richard Galliano dann mit seinem New York Trio spielte und Special Guest Toots Thielemans auf die Bühne kam – der Mann ist 82! –, hatte ich eine Gänsehaut, als er den ersten Ton spielte, feuchte Augen. Es ist schwer zu erklären, aber wenn ich ihn höre, denke ich immer, mein Gott, das sind genau die richtigen Töne, die einzig richtige Melodie, genau so muss man es spielen, alles andere wäre schlechter. Jedenfalls standen da vier Musiker der ersten Weltliga auf der Bühne, nach denen nichts besseres mehr kommen konnte, deshalb habe ich mir das anschließende Willem Breuker Kollektief gespart.
Im Frühjahr 2005 machen Galliano und Thielemans eine gemeinsame Tournee, ich kann nur jedem raten, die nicht zu verpassen – nicht so wie vorhin der Bundespräsident, der vier Reihen vor uns saß, und der nach der zweiten Pause schon die Philharmonie verließ. Seine Bodyguards, die in diversen Reihen um ihn herum platziert waren, fanden die Musik übrigens offensichtlich eher so lala …
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