Ich fasse es nicht
Gerade habe ich mir die nominierten Websites bei den Weblog Awards der Deutschen Welle angesehen – darunter ist doch tatsächlich auch „David’s Medienkritik“.
Die Deutsche Welle schreibt als Begründung:
David’s Medienkritik
David Kasper schreibt ausführlich über die deutschen Medien und analysiert die Berichterstattung in English und Deutsch. Kasper integriert auch Quellen anderer Weblogs und Medien in das Gespräch im Netz.
In Medienkritik’s Kommentaren zu den einzelnen Beiträgen sind Argumente von Nutzern die oft mit Fakten bestückt sind oder manchmal mit Verschwörungstheorien.
Soso, er „schreibt“ und „analysiert“, und die Kommentare enthalten „oft … Fakten“. Ich würde das eher so ausdrücken: Es handelt sich um einen intellektuell eher weniger gesegneten Hobby-Journalisten, der auf seiner ultrarechten Seite regelmäßig zu Manipulationen an Umfragen aufruft, für den der Spiegel „left-left-wing“ und das ZDF immerhin noch „links“ ist, und der auf alles blind eindrischt, was irgendwie auch nur entfernt demokratisch aussieht.
Aber möglicherweise waren genau das die notwendigen Kriterien, um die „internationale Jury aus unabhängigen Journalisten, Medienwissenschaftlern und Weblog-Experten“ von einer Nominierung dieser Hetz-Site zu überzeugen.
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Kommentare:
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Dazu passt ein Kommentar von intern.de , den ich gerade gestern entdeckt habe:
Ein schwer einzuordnendes Beispiel in diesem Zusammenhang ist beispielsweise „David’s Medienkritik“, ein anscheinend zweisprachiges, aber sich nur an ein US-Publikum wendendes Angebot. Hier wird zwar ein „David Kaspar“ als Verantwortlicher genannt und gelegentlich kann der Eindruck entstehen, als spreche dieser für eine nicht der „extrem linken Kampfpresse“ (z.B. Spiegel, Tagesschau, Deutsche Welle etc.) hörige Bevölkerungsminderheit in Deutschland. Doch bei der angegebenen Spendenadresse handelt es sich um ein Postfach in den USA. Und die gelegentlich fast schon deutschfeindlichen Positionen erwecken den Anschein, von Menschen verfasst zu sein, die Deutschland in den vergangenen 60 Jahren nicht mehr besucht haben.
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