„Das Jesus Video“ und „Die Bibel nach Biff“

Vor einem halben Jahr habe ich zwei zufällig thematisch irgendwie zusammenpassende Bücher gelesen:„Das Jesus Video“ von Andreas Eschbach und „Die Bibel nach Biff“ von Christopher Moore. Ersteres ist ein typisches Kategorie B-Buch, unterhaltsam und äußerst spannend bis zur letzten Seite (gut, den Stil lassen wir dabei mal außen vor).
Das zweite, „Die Bibel nach Biff“, ist ein Kategorie A-Buch par excellence. Auf meiner 50 Bücher für die Insel-Liste hat es seither einen vorderen Platz. Moore erzählt die unbekannte Geschichte von Jesus’ Kinder- und Jugendjahren, und das auf eine so amüsante und herzliche Weise, dass man es tatsächlich sehr bedauert, das Buch am Ende weglegen zu müssen.
„Das Jesus Video“ ist leichte, aber spannende Kost – allein der Plot ist schon einmalig: Jemand findet bei einer Ausgrabung eines 2000 Jahre alten Grabes die Bedienungsanleitung für einen Camcorder, der erst in einigen Jahren auf den Markt kommt (die Verfilmung war übrigens grottoid!).
Beide Bücher, obgleich aus verschiedenen Kategorien stammend, erhalten fünf Mützen: ![]()
Ich habe anschließend noch zwei weitere Bücher von Andreas Eschbach gelesen, „Eine Billion Dollar“ und „Der Nobelpreis“ – beide reichen leider nicht annähernd an „Das Jesus Video“ heran. Zu mehr von Cristopher Moore bin ich merkwürdigerweise noch nicht gekommen.
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Kommentare:
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Bei „Die Bibel nach Biff“ bin ich schon des öfteren im Buchladen stehen geblieben, habe es jedoch nie mitgenommen… das nächste Mal aber sicher!
Was steht denn sonst noch so auf der „50 Bücher für die Insel“-Liste?
Ich hab bisher „Der Lustmolch“, „Der kleine Daemonberater“ und „Flossen weg“ von Chrisopher Moore gelesen. Und ich war jedesmal begeistert. So wunderbar surreal und immer ein bisserl morbide. Aber die „Bibel nach Biff“ ist schlicht DER Hammer…
Die „Bibel nach Biff“ ist wirklich ein absolutes Meisterwerk. Es ist schlicht weg genial und schon seit knapp ein bis zwei Jahren die Nummer Eins meiner Lieblngsbücher. Auch die anderen Bücher von Christopher Moore sind wirklich sehr gut („Flossen weg“, „Der kleien Dämonenberater“, an „Der Lustmolch“ bin ich gerade dran).
Und es tut mir immer wieder Leid, wenn ich ein Buch ausgelesen habe, denn ich wünschte, die Geschichten würden nie aufhören :).
So, die restlichen Moore-Bücher sind jetzt bestellt …
@ Laura: Ehrlich gesagt habe ich so eine Liste noch nie aufgestellt – aber auf jeden Fall dabei wären u. a. einige John Irving Bücher („Hotel New Hampshire“, „Owen Meany“), „Die Brautprinzessin“ von William Goldman, alle Bücher von Brady Udall (es gibt leider nur zwei), „Wassermusik“ von T. C. Boyle, „Blau wie die Hölle“ von Philippe Djian, irgendwas von Stanislaw Lem, „Rumo“ von Walter Moers u.v.m.
ganz neu (und nur auf englisch):
the stupidest angel
schon aelter aber auch grandios:
die himmelsgoettinn
lange zaehne
aber das highlight ist der bereits erwaehnte kleine daemonenberater…
na dann frohes (lese-)fest.
Heute angekommen:
(Übrigens hatte jedes einzelne dieser Bücher einen Aufkleber: „Vom Autor des Bestsellers ‚Die Bibel nach Biff‘“.)
Den Stupidest Angel scheint es im übrigen doch schon auf Deutsch zu geben …
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