Webdesigncheck: Froese¥s Schlangenwe
Vor knapp zwei Jahren berichtete ich über die Wundersoftware SUMBA® („Makes Webdesign Simple“), die nach jahrelanger Forschung hinter verschlossenen Türen im Mai 2004 schließlich das Licht der Öffentlichkeit erblickte: „Mit SUMBA® können jetzt auch Laien ohne Vorkenntnisse tolle Internetauftritte erstellen.“
Damals waren die Beispiele für mit SUMBA® („alles klappt per Klick!“) erstellte Websites naturgemäß noch sehr rar. Aber was hat sich seitdem getan mit SUMBA® („für jeden geeignet, der seine Homepage selbst erstellen möchte, vom ungeübten Einsteiger bis zum professionellen Nutzer“)?
Zeit für einen Webdesigncheck
„Für die Betrachtung der Seiten ist es notwendig, dass Java® aktiv ist.“ Kein Problem, Java kann heutzutage selbst ein DAU mit Hilfe der FAQ („SUMBA-Seiten beruhen auf der Java-Technologie, daher ist es notwendig, dass dies im Browser (z.B. Internet Explorer) aktiviert ist“) schnell mal eben aktivieren!
Und dann: Die erste Überraschung beim Aufruf von Froese¥s Schlangenwe wartet bereits auf der Eingangsseite – sie präsentiert sich nämlich nicht nur im topmodernen 16:9-Format (14:9? 12,7:9? egal, jedenfalls Breitwand), sondern besticht auch mit gleichermaßen ausgefeilten wie farbenfrohen und interessanten Text-Animationen – da lacht das Herz des Gestalters!

Staunt man zunächst vielleicht noch über das merkwürdige Zeichen in „Froese¥s“, wird nach dem Klick auf „Eingang“ schnell klar: hier hat sich jemand wirklich mal Gedanken gemacht: Foto¥s, Tips und Trick¥s, Links! Hier führt jemand die Diskussion um den Deppenapostroph ad absurdum! Ganz bewusst! Mit einem Yen-Zeichen! Foto¥s! Trick¥s! Tips! Links! In meinen Augen ein genialer Schachzug und Husarenritt!

Kleines Notabene: Möglicherweise hätte man, um womöglich ein zusätzliches Quentchen Verwirrung unter den sogenannten Intellektuellen und selbsternannten Apostrophwissenschaftlern zu stiften, den Menüpunkt „Startseite“ auch „Start¥seite“ nennen können – das soll aber beileibe keine Kritik sein!
Fazit
SUMBA® („Keinerlei HTML-Einschränkungen,keine Vorkenntnisse erforderlich“) scheint endgültig den Kinderschuhen entwachsen. Alles ist möglich: ausgezeichnet lesbarer (und unkopierbarer!) Text vor interessanten (und unkopierbaren!) Hintergrundbildern, interessante und sinnvolle Animationen, die Umgehung der ohnehin überflüssigen Vor- und Zurück-Buttons in Webbrowsern, automatische Umlautersetzung (nicht zuviel f,ttern , lieber ^fter), tolle Farbkombinationen und, und, und – die Möglichkeiten scheinen schier grenzenlos; oder wie der Amerikaner sagt: Sky’s the limit!
Anmerkung: Die obigen Screenshots sind auf einem Macintosh Rechner unter Mac OS X 10.4.5 mit dem Webbrowser Safari gemacht worden. Die gleichen Screenshots liegen auch als Opera 9.0 und Firefox 1.5-Versionen vor – die erwähnte Website sah in diesen Mac-Browsern genauso aus.
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Kommentare:
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Boah, ist das schlecht ;-) Aber bei mir geht immerhin der Deppenapostroph korrekt – kein Yen-Symbol! Thumb’s up!
Grandios geschrieben. Danke. Das ist also die nächste Stufe von „Ich kann auch tolle Webseiten erstellen!“.
Schande. Und die wollen noch 119,95€ für das… Samba,... Simba,... Sonderbar.
„Keinerlei HTML-Einschränkungen“ wie Verlinkbarkeit, wollte ich gerade schreiben. Aber davon haben die keine Ahnung, wenn man selbst Zeitungsartikel als Bild verlinkt. Oh mann. Von Google haben die sicher auch noch nix gehört.
Warum nicht gleich Webseiten gleich komplett als navigierbares PDF anbieten? Keine Browserbeschränkungen mehr!
@Gerrit: Schrei nicht zu laut….
jetzt weiß ich endlich, was mit web2.0 gemeint ist. ;)
hi – was ich hier jetzt schreibe gehört mitnichten hier hin. ich weiß das. vielleicht wird mein kommentar auch suspendiert. was solls – ich bin eine kämpferin und werde es weiterversuchen, weiterversuchen, weiterversuchen …
bereits am 20.08 05 „http://www.qxm.de/webdesign/20040604-152846?com=1&hi=tapa“ fragte ich hier etwas – leider hat keiner darauf geantwortet. ich fragte das gleiche schon davor in verschiedenen mac-foren- den größeren, macup, macwelt, macuser etc. erst gestern war ich im zuge eines ipod nano einkaufs mit meinem powerbook beim hier ansässigen mac-handler mit dem gleichen problem – ohne erfolg
nun zum eigentlichen problem:
ich spiele gerne pool bei yahoo. dort startet dann ein java-applet, wenn man sich für ein spiel entscheidet und man befindet sich in einem raum mit gleichgesinnten. je nun – seit ich tiger habe, kann ich diese schrift in diesem raum nur noch schlecht lesen. ich denke sie ist new times roman 9 pt – also mini. ich hatte dieses prob auch bei jaguar und panther und wohl durch zufall gelöst. wer weiß wie ich die schrift und schriftgröße in diesem java applet so wie ich will verändern kann¿
ich hatte die schriften in den java plugin einstellungen geglättet, konnte einigermaßen damit leben . eben installierte ich ein java-update und habe trotz geglätterter schrift wieder den gleichen schmodder wie am anfang. mittlerweile bin ich wütend. ich weiß, daß es geht – ich bekomme andere schriften – mit versuch und irrtum-methode. aber diese schriften sind schreibschriften, symbolschriften, haben lange laufweiten oder irgendwie anders unleserlich …
ich bin so wütend über das 2 jahre andauernde prob, daß es mir egal ist was hier jemand über „die alte“ denkt, die sich mit so profanen dingen wie yahoo-poolspiel abgibt …
wie dem auch sei: RIDENDO DICERE VERUM. LABOR OMNIA VINCIT!!!!
gruß an alle schlauen macianer
tapa
p.s vergessen hab: ich bin keine schlaue – wäre also gut – falls überhaupt jemand antwortet, etwas davon versteht oder überhaupt daran ineresse hat mir zu helfen, wenn ich das erklärte dann auch verstehen könnte
Die Yen-Symbole sind wohl falsch codierte Apostrophe, Umlaute gehen ja auch nicht und ich könnte wetten dass andere Sonderzeichen wie € und © ebenso wüst aussehen.
Dann doch lieber googlepages.com…
Bei mir (WinXP, FF 1.5) werden wenigstens die Deppenapostrophe korrekt angezeigt.
Vom System her hat es Ähnlichkeiten mit einer Flash-Page, das Layout passt sich der Fenstergröße an, der Text ist nicht auswählbar, die Seite ist nicht besonders suchmaschinenfreundlich und es gibt Animationen und „Textdekorationen”. Dafür ist die Seite bei mir sehr langsam. Somit ist der Preis ziemlich ungerechtfertigt, zumal es viele schnelle, kostenlose und suchmaschinenfreundlichere Systeme gibt.
Ich habe am kommenden Donnerstag einen Termin bei einem Kunden zur Besprechung einer neuen Web-Präsenz. Solche Seiten sind vielleicht das beste Argument für alle Web-Designer, warum unsere Arbeit nun einmal Geld kostet.
Auch wenn es Seiten gibt, die man an einem Arbeitstag erstellt und trotzdem 500€ oder mehr kosten – das Wissen welches Werkzeug das passende ist und der Feinschliff direkt im HTML-Code, das feine Abschmecken mit JavaScript (und die Seite sollte trotzdem auch bei deaktiviertem JavaScript laufen) – das macht den feinen Unterschied zu den Seiten aus, die in Frontpage oder XYZ selbst zusammengebastet sind.
Danke für diesen Artikel – man fühlt sich gleich wieder etwas „wichtiger“ ;-)
@ tapa: Tut mir leid, da kann ich überhaupt nichts zu sagen. Das einzige, was mir einfällt ist, dass man in den Systemeinstellungen, im Erscheinungsbild ganz unten, den Wert bei Text nicht glätten für Schriftgröße … und kleiner mal auf eine Schriftgröße kleiner als 9 ändert.
@MP: danke erst mal überhaupt für eine reaktion :-)
ich habe mal auf meine website 2 pics gestellt um einen kleinen eindruck zu geben
so siehts immer aus
und so nach meiner veränderung“ verzweifeltgugg
gruß
tapa
p.s. na wenigstens habe ich jetzt verlinken geschnallt – is doch mal wat – lach-
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