Nochmal Safari 3: Lightbox aufgehübscht
Mit der supersimplen CSS-Anweisung -webkit-box-shadow: 0 4px 80px #111; kann man (nicht nur) per Lightbox angezeigte Bilder mit einem Mac OS X-Schatten versehen. Gerendert wird das allerdings nur von Webkit-Browsern. Für alle anderen hier ein Screenshot:

Ähnliche Beiträge:
Webdesigners Traum Wann haben Sie zum letzten Mal die Cooper Black benutzt?
Kommentare:
Bei den Kommentaren handelt es sich um fremde Inhalte, die sich „esse est percipi“ nicht zueigen macht. Verantwortlich für den Inhalt eines Kommentars ist der jeweilige Verfasser.
Ich kann mich noch gut an Zeiten erinnern da waren Web-Designer und -Entwickler über Hersteller-spezifische Erweiterungen des HTML und CSS-Standards höchst empört. Prominente Beispiele hierfür sind Tags wie „marquee“ im Internet Explorer oder die Einführung von „Framesets“ seitens Netscape. Der Trend scheint wieder in diese Richtung zu gehen, dieses mal höre ich aber keinen schreien. Kein Wunder – denn schließlich sind die Jungs von Apple ja „die Guten“.
Was dabei keiner merkt ist, dass auch hier wieder Webstandards verbogen und umgangen werden. Das nützt niemanden und führt nur dazu das eine Webseite für einen bestimmten Browser aufgewertet wird. Die restlichen gucken währenddessen in die Röhre…
Stimmt, ich habe mich auch (und tue es teilweise bis heute) empört über proprietäre Implementierungen irgendwelcher HTML-Erweiterungen, die die Welt nicht braucht.
Warum ich allerdings heute nicht schreie: Weil es sich hier um Erweiterungen nach dem zukünftigen CSS3-Standard handelt (siehe auch Box-shadow, one of CSS3’s best new features). Die Webkit-Leute von Apple sind halt nur die ersten, die diese Standards mehr oder weniger experimentell auch schon umsetzen, bevor sich der Rest der Entwickler dann mal irgendwann auf eine endgültige Fassung geeinigt hat.
IE- oder Firefox-User sehen meine Website genau so wie bisher, auch wenn ich jetzt punktuell CSS3-Features einsetze. Deshalb finde ich auch nicht, dass sie in die Röhre gucken …
Ich find’s gut. Eine feine Möglichkeit für den ambitionierten Web-Designer, sich von der Masse abzuheben. Guckt man sich Dinge wie YAML an, wird schnell klar, dass es auch ohne „neue“ proprietäre Erweiterungen keinen browser-übergreifenden Standard gibt…
Und Dinge ändern sich halt. Früher war es mal ‘en vogue’ auf JavaScript zu verzichten. Heute wird dem Client per JS und DOM-Scripting bald mehr als dem Server aufgebürdet… :-)
Wenn es denn so wäre, dass in Webkit keine Rendering-Bugs stecken würden, könnte man das sehr gelassen betrachten.
Aber es ist natürlich viel lustiger und cooler sich mit neuen Features auszutoben, als alte Fehler zu beheben (denken wir nur mal an das Problem, dass Safari bei xml-stylesheet-Anweisungen das media-Attribut geflissentlich ignoriert, wenn man XHTML als application/xhtml+xml sendet).
Aber da sind alle Entwickler irgendwie gleich :(
Hallo,
wohin packe ich diese Anweisung genau, also in welche Klasse?
Kobe #8
Wenn du das Lightbox-CSS meinst: in #lightbox
Kommentar schreiben:
FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Kommentare:
- Michael Preidel zu CookieCrumble Testflight jetzt auch für macOS
- Götz zu CookieCrumble Testflight jetzt auch für macOS
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Henning zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
Schlagwörter

