
Zwei Wünsche habe ich zu Harbor immer wieder gehört. Der erste: Gruppen, um zusammengehörige Einträge aus unterschiedlichen Kategorien zu bündeln, etwa alles rund um die Wohnung, das Auto oder die Kinder. Der mit Abstand häufigste Wunsch war aber, Einträge mit anderen Personen zu teilen, ähnlich wie in Apples Passwörter-App.
Mit Version 1.1 kommt beides.
Gruppen
Gruppen fassen Einträge unabhängig von ihrer Kategorie zusammen. Die Kreditkarte, der Mietvertrag und die Kundenkarte vom Baumarkt können so gemeinsam in der Gruppe „Wohnung“ liegen. Eine Gruppe muss nicht geteilt werden: Wer nur Ordnung schaffen will, nutzt sie einfach für sich.
Teilen mit anderen
Jede Gruppe lässt sich mit anderen Personen teilen. Die Einladung verschickst du per Nachrichten oder Mail, und wer sie annimmt, sieht die Einträge der Gruppe auf all seinen Geräten. Das funktioniert auf iPhone, iPad und Mac. Änderungen kommen bei allen Mitgliedern automatisch an, egal wer sie vornimmt. Persönliches bleibt dabei persönlich: Favoriten und Erinnerungen werden nicht mitgeteilt.
Du behältst die Kontrolle. Mitglieder kannst du jederzeit wieder entfernen, und sie verlieren dann sofort den Zugriff. Wer eingeladen wurde, kann eine Gruppe von sich aus verlassen. Geteilte Gruppen erkennst du am kleinen Personen-Symbol neben dem Namen.
Privat bleibt privat
Auch beim Teilen gilt, was Harbor von Anfang an ausmacht: keine eigenen Server, kein Konto, kein Tracking. Das Teilen läuft ausschließlich über iCloud. Die Inhalte deiner Einträge sind dabei Ende-zu-Ende-verschlüsselt, auch Apple kann sie nicht lesen.
Nicht ganz trivial
Ehrlich gesagt war das Teilen deutlich aufwendiger als gedacht. Apples Datenbank-Framework SwiftData, auf dem Harbor aufbaut, unterstützt das Teilen zwischen verschiedenen Apple-Accounts schlicht nicht. Ich musste dafür eine eigene Synchronisation schreiben, die mit dem bestehenden iCloud-Abgleich zusammenarbeitet. Genau deshalb bekommt die Betaphase auch etwas mehr Zeit.
Außerdem in 1.1
Überarbeitete Darstellung auf dem iPad
Aufgeräumte Menüs auf dem Mac
Verbesserte englische Lokalisierung
Zahlreiche Fehlerbehebungen, unter anderem beim Kauf auf dem iPad
Harbor 1.1 ist gerade in der Betaphase und steht voraussichtlich Ende nächster Woche im App Store zur Verfügung.
Filme | Donnerstag, 24. September 2026
Searching For Sugar Man
„Searching For Sugar Man“ ist die unglaubliche Geschichte des amerikanischen Musikers Sixto Rodriguez, der Anfang der 1970er-Jahre in Südafrika ein größerer Star als Elvis Presley war – während er im Rest der Welt völlig unbekannt blieb. Herzerwärmend!
Ennio Morricone – Der Maestro
Ich bin ein großer Fan von Ennio Morricone, dem Filmkomponisten, der von allen seinen Kollegen neidlos als der Maestro anerkannt wird. „Deborah’s Theme“ aus „Once Upon a Time in America“ von Sergio Leone (Fun Fact: Morricone und Leone waren Schulkameraden, stellten sie bei ihrer ersten Zusammenarbeit fest) und „Nuovo Cinema Paradiso“ aus „Cinema Paradiso“ von Giuseppe Tornatore gehören meiner Meinung nach zum Schönsten, was je für Film komponiert wurde. Tornatore hat auch bei „Der Maestro“ Regie geführt – eine wunderbare Hommage an Ennio Morricone.
The Beatles: Get Back
Ich halte die Beatles für Genies – innovativere Popmusik hat es nie wieder gegeben. Ich kann viele Stücke der Beatles mitsingen, wusste aber so gut wie nichts über die Band, die sich 1970 getrennt hat. Die Get-Back-Miniserie hat dieses Mysterium sozusagen ein Stück weit entzaubert, ohne aber der Faszination zu schaden – im Gegenteil! „Get Back“ ist so unterhaltsam, dass ich mir die siebeneinhalb Stunden am Stück angeschaut habe. Schon zweimal…
Leben | Montag, 21. September 2026
Mein persönliches kleines Highlight bei den Wahlergebnissen der letzten anderthalb Jahre ist ja, dass die technologiebesoffene Verbrennerpartei, die die rot-grün-gelbe Koalition in voller Absicht an die Wand gefahren hat, inzwischen vollständig in der politischen Bedeutungslosigkeit verschwunden ist. Die einstige Partei von Gerhart Baum und Hildegard Hamm-Brücher ist zuletzt unter Kubicki sozusagen zur Promillepartei geworden.
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Wenn man mal eine Minute darüber nachdenkt, ist es doch eigentlich absurd, dass Bioprodukte extra gekennzeichnet werden, während industriell und mit fragwürdigen Zutaten hergestellte Produkte ungekennzeichnet die Norm sind. Eigentlich müsste es doch genau umgekehrt sein…
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Noch-nicht-Kanzler Friedrich Merz über Kanzler Olaf Scholz am 15. Januar 2024:

Tja…
Musik | Freitag, 11. September 2026
Gestern Abend hat Jacob Collier fast drei Stunden im Admiralspalast gespielt 🫶

Nach knapp fünf Monaten Testphase (danke noch mal an alle Tester für die Bug-Reports und Verbesserungsvorschläge) ist es endlich so weit: Harbor ist seit Kurzem in den App Stores für Mac, iPhone und iPad verfügbar.
Harbor ist der perfekte Begleiter für Apples Passwörter-App
Während Passwörter Zugangsdaten verwaltet, kümmert sich Harbor um alles andere – Kreditkarten, Ausweise, Bankkonten, Versicherungen, Verträge, Kundenkarten, Mitgliedschaften, Notizen und mehr. 13 Kategorien, vollständig anpassbar: Felder lassen sich beliebig anlegen und sortieren, Anhänge – etwa Dokumente, Fotos oder Versicherungsunterlagen – per Drag & Drop hinzufügen. Auf iPhone und iPad können Anhänge zusätzlich direkt mit der Kamera aufgenommen oder Dokumente gescannt werden. Alles verschlüsselt, alles an einem Ort, immer griffbereit auf iPhone, iPad und Mac – und dank iCloud auf allen Geräten synchron.
1Password-Import
Wer von 1Password wechselt, kann seine Daten direkt importieren – sowohl im .1pif- als auch im .1pux-Format. Kreditkarten, Bankkonten, Softwarelizenzen, sichere Notizen, Identitäten, Mitgliedschaften, Kundenkarten, Dokumente und medizinische Akten werden übernommen. Login-Daten bleiben außen vor, denn Harbor ist kein Passwort-Manager.
Harbor
Kostenlos im App Store. Bis zu 5 Einträge.

Harbor Pro
Unbegrenzte Einträge. Alle Geräte. Family Sharing.
0,99 € / Monat · 9,99 € / Jahr · 34,99 € einmalig
Küche | Donnerstag, 3. September 2026
Fagiolini, pomodoro, aglio & Parmigiano
Wir haben das Glück, von einer lieben Nachbarin gelegentlich mit frischem Gemüse aus ihrem Garten versorgt zu werden – gestern waren unter anderem Gartenbohnen und Tomaten dabei.
Damit habe ich heute Pasta dell’orto erfunden: Pasta aus dem Gemüsegarten, mit Bohnen, Tomaten, Knoblauch und Parmesan – meine momentane Lieblingspasta.
Zutaten für 2 Personen
- ca. 300 g Gartenbohnen
- 3 EL Olivenöl
- 1 kleine rote Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 TL brauner Zucker
- Chiliflocken
- 1 Glas Weißwein
- 4 mittelgroße Tomaten
- 1/2 TL getrockneter Majoran
- Salz, Pfeffer
- 250 g Pasta, z. B. Penne
- reichlich Parmesan
Zubereitung
Die Bohnen waschen, Enden abschneiden, eventuell Fäden entfernen und in 3–4 cm Stücke schneiden. In sprudelndem Salzwasser mindestens 30 Minuten 1 lang kochen.
Währenddessen Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in ca. 3 EL Olivenöl sanft anbraten. Wenn die Zwiebel weich und leicht karamellisiert ist, Zucker und eine Prise Chiliflocken dazugeben und kurz unterrühren. Den Herd auf volle Hitze schalten und mit einem Glas Weißwein ablöschen.
Wenn der Wein fast vollständig verkocht ist, die kleingeschnittenen Tomaten unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, Majoran dazugeben und alles ca. 15 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen das Pastawasser aufsetzen und die Pasta kochen.
Die Bohnen nach mindestens 30 Minuten abgießen und zu den Tomaten geben. Alles zusammen noch 5–10 Minuten köcheln lassen.
Die Pasta abgießen und dabei eine Tasse Kochwasser auffangen. Die Pasta unter die Bohnen-Tomaten-Sauce heben und mit etwas Pastawasser cremig ziehen. Mit reichlich frisch geriebenem Parmesan und etwas schwarzem Pfeffer servieren.
1) Das BfR nennt für frische Hülsenfrüchte als Faustregel mindestens 30 Minuten Kochen; Gartenbohnen enthalten Phasin, das durch ausreichendes Erhitzen unschädlich gemacht wird. ↩
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