MetaData.app 4.0
MetaData, der benutzerfreundliche Bilder-Browser, GPS- und Metadaten-Editor, hat ein Update bekommen. Die Neuheiten unter anderem:
Und einiges mehr …
MetaData, der benutzerfreundliche Bilder-Browser, GPS- und Metadaten-Editor, hat ein Update bekommen. Die Neuheiten unter anderem:
Und einiges mehr …
Safari speichert – wie praktisch jeder andere Browser auch – bei fast jedem Websitebesuch Cookies: kleine Datenpakete, die Einstellungen, Login-Status und leider auch Tracking-Informationen enthalten. Diese können dazu genutzt werden, Nutzer über mehrere Websites hinweg wiederzuerkennen und so detaillierte Profile für personalisierte Werbung und Analysen zu erstellen.
Auf dem Mac nutze ich seit Jahren die App Cookie. Sie zeigt alle gespeicherten Cookies übersichtlich an, erlaubt das gezielte Löschen einzelner Cookies oder ganzer Domains und kann das sogar automatisch im Hintergrund erledigen. Für mich unverzichtbar.
Auf dem iPhone/iPad gibt es so etwas nicht. Apple sperrt den Zugriff auf Safari-Cookies für andere Apps konsequent ab. Das hat gute Gründe, bedeutet aber auch: Auf iOS bleibt nur die Holzhammermethode. Entweder man löscht alle Cookies auf einmal und muss sich anschließend überall neu anmelden – oder man lässt alles unangetastet.
Der einzige Weg, überhaupt an Safari-Cookies heranzukommen, führt über eine Safari-Erweiterung. Sie läuft direkt in Safari und erhält dadurch Zugriff auf die Cookies der aktuellen Website. Mit den entsprechenden Berechtigungen kann sie sogar sämtliche gespeicherten Cookies aller Domains verwalten.
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CookieCrumble ist keine vollwertige Alternative zu Cookie auf dem Mac. Zeitgesteuertes Löschen im Hintergrund lässt sich auf iOS technisch nicht zuverlässig umsetzen, weil Apple Erweiterungen nur sehr eingeschränkte Hintergrundaktivitäten erlaubt. Trotzdem schließt die App eine echte Lücke: Cookies auf iPhone und iPad gezielt und bewusst aufräumen, ohne gleich sämtliche Logins zu verlieren.
Einem automatischen Aufräumen kommt die Funktion Auto-Delete am nächsten. Sie lässt sich für einzelne Domains aktivieren und löscht deren Cookies automatisch, sobald der letzte Tab dieser Domain geschlossen wird. So bleiben beispielsweise nach einem Besuch auf YouTube keine dauerhaften YouTube-Cookies zurück, die später auf anderen Websites zur Wiedererkennung oder für personalisierte Werbung genutzt werden können.
CookieCrumble steht ab sofort auf TestFlight zum Testen bereit – ich freue mich über Feedback.
https://testflight.apple.com/join/FwZdwyEn
Mit Klick auf „Einverstanden" erteilen Sie Ihre Einwilligung, dass YouTube beim Abspielen Cookies auf Ihrem Endgerät speichert. Mehr Information bei Google
2019 habe ich meine Fujifilm X100F für 775 Euro verkauft – damals war gerade das Nachfolgemodell X100V erschienen. Als ich alte Fotos wie dieses wiedergefunden habe, habe ich spaßeshalber mal nach den aktuellen Gebrauchtpreisen für die X100F geschaut. Offenbar ist die Kamera inzwischen so begehrt, dass die Preise seitdem sogar gestiegen sind: Unter 1000 Euro ist sie kaum noch zu bekommen. Eine Kamera, die seit sieben Jahren nicht mehr hergestellt wird und neu damals nicht viel mehr gekostet hat! Aber gut, damit hat sich das Thema Fünftkamera erledigt … ;)
Vor 10 Jahren lief Home Assistant bei uns auf einer DiskStation, kurze Zeit später dann in einer Python virtual environment auf einem Raspberry Pi 3. Als der vor sechs Jahren zu langsam wurde, installierte ich HA auf einem Raspberry Pi 4. Bei immer mehr Geräten und Automationen kam jetzt aber auch der so langsam an seine Grenzen – der Arbeitsspeicher war meistens fast vollständig ausgelastet, und Prozessortemperaturen von 80 °C waren keine Seltenheit.
Zeit für einen erneuten Umzug. Da wir noch einen alten Mac mini (late 2012, 16GB RAM) herumliegen hatten, habe ich gestern HAOS bare metal auf einer externen SSD am Mac mini installiert und anschließend Home Assistant aus einem aktuellen Backup darauf wiederhergestellt.
Hier eine ausführliche Anleitung (die interne HD des Mac mini bleibt unangetastet):
Auf deinem Hauptrechner Ubuntu 26.04 LTS ISO für Intel herunterladen von ubuntu.com/download/desktop
Mit Balena Etcher auf einen USB-Stick flashen
Hauptrechner:
Aktuelles vollständiges Home Assistant-Backup anstoßen und anschließend herunterladen
Mac mini:
Den Mac mini an einen Monitor/Fernseher anschließen und per Ethernet-Kabel mit dem Router verbinden. Tastatur und Maus müssen vorhanden und verbunden sein.
SSD anschließen und den Mac mini booten, um die Funktionsfähigkeit zu testen.
Solltest du das macOS-Passwort vergessen haben (so wie ich ;), musst du es zurücksetzen:
Mac mini starten, sofort ⌘ + R halten → Recovery Mode
Dienstprogramme → Terminal → resetpassword
Mac mini ausschalten und Ubuntu-USB-Stick einstecken
Starten, ⌥ (Option) halten → „EFI Boot“ auswählen
Nach einer Weile wird eine Auswahl präsentiert, hier wählst du „Ubuntu ausprobieren“ – nicht installieren
Um die Installationskommandos aus Schritt 6 nicht mühsam per Hand eingeben zu müssen, verbindest du dich gleich vom Hauptrechner aus mit dem Mac mini. Dazu muss auf dem Mac mini zunächst ein SSH-Server installiert werden:
sudo apt install openssh-server
Abfragen während der Installation einfach mit Return quittieren
Das Passwort für SSH-Verbindung setzen mit sudo passwd ubuntu
Die IP des Mac mini herausfinden:ip a
Jetzt kannst du dich vom Hauptrechner mit dem Mac mini verbinden, im Terminal:ssh ubuntu@<IP>
Alle weiteren Kommandos in Schritt 5 und 6 gibst du jetzt im Terminal auf dem Hauptrechner ein.
Herausfinden, welche Kennung die angeschlossene SSD hat:lsblk
In der angezeigten Liste (hier beispielhaft) die Kennung der SSD finden: sda 8:0 0 931.5G 0 disk = interne HDD sdb 8:16 1 14.5G 0 disk = Ubuntu-Sticksdc 8:32 0 447.1G 0 disk = externe SSD ← Ziel
Laden:wget https://github.com/home-assistant/operating-system/releases/download/17.2/haos_generic-x86-64-17.2.img.xz
Entpacken:xz -d haos_generic-x86-64-17.2.img.xz
Schreiben: (dieses Kommando gegebenenfalls anpassen, falls die externe SSD aus Schritt 5 eine andere Laufwerkskennung als sdc hatte):sudo dd if=haos_generic-x86-64-17.2.img of=/dev/sdc bs=4M status=progress
Sicherstellen, dass alles geschrieben ist:sudo sync
Jetzt den Ubuntu-Stick vom Mac mini abziehen und den Rechner ausschalten. Damit er zukünftig nicht von der internen HD, sondern von der externen SSD bootet, auf der du gerade HAOS installiert hast, musst du noch Folgendes machen:
Mac mini starten und sofort ⌘ + R drücken → Recovery Mode.
Dienstprogramme → Terminal öffnen und eingeben:diskutil list
In der angezeigten Liste suchst du nach hassos-boot, die Zeile sollte ungefähr so aussehen:
1: EFI hassos-boot 33.6 MB disk3s1
Diese Disk (disk3s1) wird nun als Startdisk gesetzt:bless --device /dev/disk3s1 --setBoot
Mac mini neu starten
Auf dem Hauptrechner die neue Home Assistant-Instanz im Browser aufrufen: http://<IP>:8123
Onboarding: „Aus Backup wiederherstellen“ → Backup aus Schritt 2 hochladen, warten…
Raspi herunterfahren: ha host shutdown
Mac mini herunterfahren: ha host shutdown
Zigbee-Stick vom Raspi in den Mac mini umstecken
Mac mini starten, HAOS läuft automatisch und lädt blitzschnell.
Die Home Assistant-Speicherauslastung ist auf dem Mac mini auf 12% gesunken, die des Prozessors auf 1%
Vor 20 Jahren erschien die erste Version der Designers Toolbox. Damals als Dashboard Widget und zunächst noch unter dem Namen „DPI-Rechner“, weil sich der Funktionsumfang auf das Berechnen von DPI-, Pixel- oder mm-Werten eines digitalen Bildes beschränkte.
Drei Wochen später wurde daraus dann die Designers Toolbox. Obwohl Dashboard Widgets mit Erscheinen von macOS Catalina 2019 ersatzlos gestrichen wurde, wird das Toolbox-Widget auch heute noch gelegentlich heruntergeladen. Zuletzt am 1.5.2026 – das war der 45.214ste Download.
Zwischenzeitlich war die Toolbox eine Web-App, dann eine Electron-App (194 MB!), bis ich vor einem Jahr schließlich eine Objective-C-App daraus machte. Seitdem gibt es die Designers Toolbox auch im AppStore.
Der meistgeäußerte Wunsch der Toolbox-Anwender ist die Integration von Bildschirmlinealen, um Objekte und Abstände bei der Web- oder Appentwicklung messen zu können.
Et voilà – Bildschirmlineale (Screenvideo, anklicken um abzuspielen):
Designers Toolbox Website
Designers Toolbox im Mac App Store (die aktuelle Version 1.2 wartet dort noch auf Freigabe)
FAQ (Häufig gestellte Fragen)