werbestation.de aus Merseburg spamt
Von: Franziska Stade, aktion@werbestation.de
Betreff: Anfrage an freier Art-Direktor
Datum: 6. September 2006 13:40:51 MESZ
An: info@qxm.deSehr geehrte Damen und Herren der Firma freier Art-Direktor,
wir möchten Ihnen heute ein Gemeinschaftsangebot unterbreiten, [...] profitieren [...] zwei Minuten [...] lohnen.
Kurz zu uns: Wir sind eine Werbeagentur mit angeschlossener Druckerei und seit knapp 10 Jahren am Markt. Kunden [...] zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen [...] weltweit agierende Großkonzerne. [...] Internetportal http://www.werbestation.de !
Kurzfristig [...] großen Posten Druckpapier für Geschäftsbogen aus einem Konkurs [...] weniger als die Hälfte des Neupreises [...] der Posten so umfangreich, dass wir trotz unseres relativ großen Kundenbestandes wohl zwei Jahre bräuchten, um das Papier zu verarbeiten. [...] folgende Idee gekommen:
Wir bieten Ihnen einfach einen Druckpool (Sammeleinkauf) an. Das heißt, wir sammeln die notwendigen Aufträge, um das Papier innerhalb von drei bis sechs Monaten verarbeiten zur können. [...] Durch Ihre Teilnahme [...] versetzen uns in die Lage, den Sonderposten zu erwerben.
[...]
gratis 250 Visitenkarten dazu
[...]
Ihr Team der Werbestation
i. A. Franziska Stade
REDAKTION+WERBEDIENST
[...]
(Kürzungen von mir aus Gründen der Langweiligkeitsvermeidung vorgenommen)
Liebe Franziska Stade,
erst einmal vielen Dank für die persönliche Ansprache. Leider kenne ich Sie nicht. Auch von Ihrer Firma REDAKTION+WERBEDIENST, in deren Auftrag Sie offensichtlich handeln, habe ich bisher nichts gehört.
Aber ich muss Ihnen – als alter Hase – sagen, dass Ihre grandiose Druckpool-Idee fast genauso alt ist wie das gesamte Druckgewerbe. Oder anders gesagt: Sie ist ein alter Hut. Mit Bart. Nur, dass bisher ausnahmslos sämtliche Druckereien, die – ähnlich wie die Ihre – Aufträge sammeln, um kostengünstiger produzieren zu können, mich bisher mit diesem großer Posten Papier aus einem Konkurs günstig erworben-Schwachsinn per unverlangter E-Mail, vulgo: Spam, verschont haben.
Bis auf die Ihre.
Was mich, selbst, wenn Sie mir 257 Visitenkarten gratis zu einem Auftrag dazu schenken würden, bis zum St.-Nimmerleinstag davon abhalten wird, jemals in irgendeinen wie auch immer gearteten Geschaftskontakt mit Ihrer auftraggebenden Firma zu treten.
Ihr Team der Firma freier Art-Direktor
i. A. Michael Preidel
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