Flattrblockr
Der Sinn von Flattr erschließt sich mir nicht so ganz, aber ich muss ja auch nicht immer alles verstehen. Was ich aber daran ganz und gar nicht mag, sind die per Javascript eingebundenen Buttons, die jedes Mal, wenn ich eine Seite mit diesen Flattr-Buttons aufrufe, meine IP-Adresse an Flattr schicken. Ich blockiere diese ganzen datensammelwütigen Dienste wie Google Analytics, Facebook, Flattr etc. seit jeher mit Privoxy, aber nicht jeder kann oder will Privoxy auf seinem Rechner installieren.
Mit den Safari 5.0.1-Extensions kann man das jetzt auch bequemer lösen: Um z. B. Facebook-Buttons zu blockieren (auch die sammeln Daten), gibt es schon mehrere Safari-Extensions, und um das Laden des Javascripts von api.flattr.com zu unterbinden, gibt es jetzt Flattrblockr.

Über die Flattr-API dynamisch eingebundene Buttons werden damit nicht mehr angezeigt. Statisch eingebundene Buttons von Flattr-Usern, die ein bisschen mehr über Datenschutz nachgedacht haben, werden selbstverständlich weiterhin angezeigt.
Download Flattrblockr 1.0 für Safari 5.0.1 (Lizenz: Public Domain)
Ähnliche Beiträge:
Journalismus Warn-Aufkleber Your Lucky Day
Kommentare:
Bei den Kommentaren handelt es sich um fremde Inhalte, die sich „esse est percipi“ nicht zueigen macht. Verantwortlich für den Inhalt eines Kommentars ist der jeweilige Verfasser.
Leider muss man bei Opera selber Hand anlegen, wenn man dieses Facebook-Gedöns los sein möchte:
Einstellungen > Inhalte > Blockierter Inhalt – dort entsprechende URLs eintragen.
Und wenn man schon dabei ist, kann man die Liste gleich noch um die Abwehr nerviger Layer-Ads, InText-Werbung und anderer Plagen ergänzen.
Gerade flattr kommt mir vor, wie eine Gelddruckmaschine.
Oder Schneeballsystem.
Vielleicht habe auch ich es nicht verstanden…
Sabiene
äh, was gibt es da nicht zu verstehen ?
Monatsbetrag -> Klick, Klick Klick -> Zählen -> verteilen. Ende.
Gelddruckmaschine? hä ? oder gibt es geheime kellertiefe, nicht dokumentierte Funktionen, die ich noch nicht gefunden habe ?
Naja, warum man Geld im Kreis herumschieben soll, damit Flattr daran verdient, ist nicht so leicht zu verstehen – jedenfalls für mich nicht.
Michael, statt einen solchen Blocker zu schreiben, hättest du die Zeit besser für die Integration von flattr in dein Blog investiert; ich hätte dann mit Sicherheit schon geklickt.
Du erinnerst dich sicher an dein Dashboard-Widget, für das zu zu einer Rotwein-Spende aufgerufen hast?
Für solche Zwecke gibt es flattr ”” nur viel größer, internationaler und mit höherer Reichweite. Jeder gibt einen monatlichen Geldbetrag an, der am Ende des Monats durch die Anzahl der flatts (flatterings, klicks, wie auch immer) geteilt wird; die Contentprovider bekommen diesen Betrag.
Flattr behält 10% Provision ein. Dieser Satz wird, wie Gründer Pettr Sunde in einem Interview mit Markus Beckedahl gesagt hat, höchstwahrscheinlich noch sinken. Flattr speichert ebenfalls keine Logs von aufgerufenen Javascript-Buttons.
Es wird kein Geld im Kreis herumgeschoben. Diejenigen, deren Inhalte Geldwert sind werden auch entlohnt.
Frage doch einfach mal bei Tim Pritlove, Markus Beckedahl, Max Winde oder Leo Becker nach: Die werden dir alle bestätigen, wie klasse Flattr funktioniert und welche Lücke(n) es gefüllt hat.
@ Martin Weber: „… ich hätte dann mit Sicherheit schon geklickt.“
Das ist nett ;-) Aber irgendwie bin ich nicht richtig davon überzeugt, dass das Geld nicht doch einfach nur im Kreis herumgeschoben wird. Auch „Tim Pritlove, Markus Beckedahl, Max Winde oder Leo Becker“ lesen ja Blogs mit Flattr-Buttons, auf die sie klicken – wenn sie es denn tun. Aber davon ist ja durchaus auszugehen.
Und so verliert das Geld beim Hin- und Hergeschiebe jedes Mal 10% an Masse, die bei den Betreibern landet – eine Supergeschäftsidee! Noch nicht mal Paypal verlangt so hohe Gebühren.
Grundsätzlich finde ich, dass ein überzeugendes Micropayment-Modell im WWW fehlt. Aber vielleicht entwickelt sich Flattr ja weiter – ich werde es beobachten.
Kommentar schreiben:
FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Kommentare:
- Michael Preidel zu CookieCrumble Testflight jetzt auch für macOS
- Götz zu CookieCrumble Testflight jetzt auch für macOS
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Henning zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
Schlagwörter
