iPhoto 09
iLife 04 hatte ich mir hauptsächlich wegen GarageBand gekauft. iMovie und iDVD brauchte ich nicht, und wie sich herausstellte, war iPhoto für mich unbenutzbar: Erstens wurden die RAW-Dateien meiner Kamera nicht erkannt, und zweitens fand ich das Konzept, dass sämtliche bereits auf der Festplatte liegenden Fotodateien noch einmal in die iPhoto-Library kopiert wurden, danach also doppelt existierten (oder sogar dreifach, wenn man ein Bild in iPhoto bearbeitet hatte), nicht besonders gelungen.
In iPhoto 09 gibt es in den Einstellungen jetzt die Möglichkeit, die Import-Option Objekte in die iPhoto-Mediathek kopieren abzuwählen, es werden dann – zumindest im Originals-Ordner – lediglich Aliase angelegt. Warum sich in meinem Modified-Ordner trotzdem ziemlich viele Dateien befinden, obwohl keine davon in iPhoto bearbeitet wurde, konnte ich noch nicht herausfinden.

Die Gesichtererkennung funktioniert so làlà, manchmal allerdings arbeitet sie sogar ein bisschen zu gut
Für die Verwaltung von Schnappschüssen und Urlaubsfotos ist iPhoto 09 eine ziemlich ausgereifte Lösung, mit der mittlerweile auch etwas anspruchsvollere Korrekturen problemlos durchgeführt werden können (siehe auch iPhoto Tipps zum Anpassen von Bildern). Für einen professionellen Workflow im Zusammenhang mit Photoshop ist jedoch Adobe Bridge nach wie vor die erste Wahl.




