Gewitter am Gardasee
Glück muss man haben: Aus der Hand fotografiert und zufällig einen Blitz eingefangen …
Glück muss man haben: Aus der Hand fotografiert und zufällig einen Blitz eingefangen …
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Version 2.0, die auch unter macOS Monterey läuft, ist erschienen. Den Download finden Sie hier: Wo war das
Neue Version: 1.2
Läuft jetzt auch unter Catalina.
Neue Version: 1.1
Neu ist, dass man beim ersten Programmstart eine gültige E-Mail-Adresse angeben muss. Ohne die funktioniert das Bulk-Reverse-Geocoding bei Nominatim nicht.
Fotos, die in den Metadaten bereits GPS-Koordinaten besitzen, kann man per drag and drop auf das Wo War Das?.app-Programmsymbol ziehen, die Exif-Schlagwörter werden dann um die Adressdaten ergänzt.
Man kann die App jetzt selbst herunterladen.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Der Screenshot ganz unten ist nicht aus der Wo war das?.app, sondern aus dem Programm MetaData.app. Eine ältere Version gibt es hier: Das gute Bild: MetaData. Eventuell stelle ich demnächst auch die aktuelle Version zur Verfügung.
Meine immer-dabei-Kamera ist bisher mein iPhone gewesen, damit bekommen Fotos bereits bei der Aufnahme GPS-Koordinaten zugewiesen. Seit kurzem ist meine (fast)-immer-dabei-Kamera eine Fujifilm X100F, die kein GPS-Modul besitzt – auf Standortdaten möchte ich aber mittlerweile nicht mehr verzichten. Es gibt ja diverse GPS-Tracker im App-Store, die damit werben, GPS-Positionen aufnehmen und in Fotodateien schreiben zu können. Mir persönlich sind die viel zu umständlich („Geben Sie einen Ordner auf Ihrem Mac frei und verbinden Sie Ihr iPhone per WiFi ...“ oder: „Erstellen Sie ein Konto und laden Sie Ihre Dateien auf unsere Server ...“).
Ich mache es anders: Auf meinem iPhone ist die kostenlose App „myTracks“ installiert, mit der man seine GPS-Spuren aufzeichnen lassen kann. Dafür gibt es unter anderem den Tagebuch-Modus, in dem nur die wichtigsten Punkte aufgezeichnet werden. Das ist dann zwar nicht ganz so genau wie eine normale Aufzeichnung, reicht für die meisten Zwecke aber völlig aus. Darüber hinaus ist der Tagebuch-Modus so akkuschonend, dass er den ganzen Tag eingeschaltet bleiben kann. Der große Vorteil: Man muss nicht ständig daran denken, den Tracker auch einzuschalten, bevor man Fotos macht. Benötigt man für einige Zeit eine genauere Aufzeichnung, kann man die zusätzlich und parallel zur Tagebuch-Aufzeichnung starten.
Hier ein Vergleich des Tagebuch-Modus’ (blaue Linie) mit einer Aufzeichnung im 5-Sekunden-Takt (grüne Linie):

Kartenausschnitt: © OpenStreetMap-Mitwirkende
Die aufgezeichneten Tracks bzw. Spuren können per E-Mail verschickt oder in iCloud gespeichert werden.
Für die Verarbeitung dieser Track-Dateien habe ich „Wo war das?“, geschrieben, eine Mac-App, die Fotos (genauer gesagt: die Metadaten eines Fotos) automatisch mit GPS-Koordinaten ergänzt. Zwingende Voraussetzung ist natürlich, dass auf iPhone und Kamera die gleiche Zeit eingestellt ist bzw. war.
In Lightroom kann man sich die Positionen von Fotos mit Geodaten übrigens im „Karte“-Tab anzeigen lassen:
„Wo war das?“ basiert auf dem hervorragenden ExifTool von Phil Harvey. Wer das Programm haben will, schreibt in die Kommentare oder mir eine E-Mail.
Und so funktioniert’s: Nach Doppelklick auf die Wo war das?.app wählt man zuerst die GPX-Datei (den GPS-Track), danach den Ordner mit den zu geotaggenden Bildern aus. Anschließend werden die Bilder mit Geodaten versehen, sofern sie in dem Zeitraum aufgenommen wurden, der im GPS-Track erfasst wurde. Zusätzlich wird per Reverse Geocoding die Adresse (Straße und Hausnummer, Viertel/Bezirk, PLZ und Ort, Land) ermittelt und in die Exif-Keywords geschrieben.
Ergebnis:

Screenshot aus der App „MetaData“
Siehe auch: „Wann war das?“
Ich bekomme täglich E-Mails, in denen beklagt wird, dass die „Wann war das?“-App unter High Sierra nicht mehr läuft. Da ich selbst noch nicht auf High Sierra upgedatet habe, kann ich zurzeit nicht sagen, woran das liegt. Allerdings ist „Wann war das?“ mit AppleScriptObjC programmiert, und dort gibt es seit High Sierra ein paar ganz üble Bugs: High Sierra AppleScriptObjC Bugs – vermutlich liegt hier der Grund.
„Wann war das?“ gibt es deshalb jetzt auch in einer High Sierra-kompatiblen Version ohne AppleScriptObjC. Im Unterschied zur alten Version zieht man die Fotos bzw. Ordner nicht mehr in das Programmfenster, sondern direkt auf das Programm-Icon im Finder.
Die aktuellste Version von „Wann war das“ finden Sie immer hier: Exif-Aufnahmedatum im Finder: „Wann war das?“
Wie in den vergangenen Jahren auch in diesem Oktober wieder zum Kranich-gucken in Linum gewesen. Diesmal über Nacht im Teichland, und am zweiten Tag mit Kahnfahrt durch den Amtmannskanal. Dort flogen – wie für uns bestellt (aber nicht von uns verursacht: der Bootsführer vermutete einen Seeadler) – einige tausend Wildgänse auf, ebenso wie ein paar Dutzend wilde Reiher. Eindrucksvoll!
Vor dreieinhalb Jahren habe ich das kleine Programm „Wann war das?“ veröffentlicht, mit dem man das Finder-Erstellungsdatum eines Fotos automatisch auf das Exif-Aufnahmedatum setzen konnte. „Wann war das?“ wurde erstaunlicherweise bereits über 20.000 Mal heruntergeladen.

Eine Frage, die aber immer wieder gestellt wurde: „,Wann war das?‘ ändert nicht nur das Erstellungsdatum, sondern auch das Änderungsdatum einer Datei - muss das so sein?“
Nein, muss es nicht. Die neue Version 1.1 ändert jetzt tatsächlich nur noch das Erstellungsdatum, die Daten Geändert und Zuletzt geöffnet bleiben erhalten.
Die aktuelle Version finden Sie hier: Exif-Aufnahmedatum im Finder: „Wann war das?“
FAQ (Häufig gestellte Fragen)