Küche | Sonntag, 21. Mai 2017
Beim ersten Kickstarter-Projekt war ich zu langsam (außerdem wäre das Brett für unsere kleine Küche wahrscheinlich auch ein wenig überdimensioniert gewesen), beim zweiten haben wir dann zugeschlagen:

Das Frankfurter Brett Basic
Obwohl es etwas kleiner ist als unser bisheriges Brett (das dazu auch noch ein Hirnholzbrett ist), werden wir nicht mehr zurück wechseln – das Arbeiten mit den GN-Behältern ist einfach viel zu praktisch.
5 Kochmützen: 
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Küche | Mittwoch, 5. August 2015
Die beiden besten Anschaffungen in diesem Jahr waren ein drei Meter langes Lightning-Kabel (wenn man erst mal eins hat, fragt man sich, wie man bislang ohne auskommen konnte) und ein kleiner Weber Gasgrill. Und das beste, was wir bisher darauf gegrillt haben, ist Pulled Chicken.
Zutaten für 4 Personen
Huhn
4 Hähnchenkeulen ohne Haut
2 Hähnchenbrüste
1 TL Cumin
2 TL Geräuchertes Paprikapulver
1 TL Salz
Olivenöl
Sauce
1 kleingeschnittene Zwiebel
1 Tasse Ketchup
1 Tasse Malzbier
2 EL Rübensirup
Saft einer halben Zitrone
Chiliflocken nach Wunsch
Zubereitung
Die Keulen entbeinen. Die Hähnchenbrüste so halbieren, dass sie nur noch halb so dick sind. Alles in eine große Schüssel geben und mit den Gewürzen und einem Schuss Olivenöl gut vermischen. Zugedeckt 15 Minuten marinieren lassen.
Die Zwiebel 5 Minuten anschwitzen, die restlichen Saucen-Zutaten dazugeben und gut verrühren. Kurz aufkochen, anschließend ca. 20 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.
Die Hühnerteile grillen bis sie durchgegart sind. Hat man einen Grill mit Haube, dauert das bei ca. 200 °C ungefähr 10 Minuten. Während dieser Zeit ein bis zweimal wenden.
Das gegarte Huhn auf einem Küchenbrett mit zwei Gabeln auseinanderzupfen und in die Sauce geben.
Die Mischung entweder zusammen mit etwas Salat, Tomaten und geriebenem Käse in dünn mit Crème Fraîche bestrichene Wraps oder ganz einfach in (Hamburger-)Brötchen füllen. Yummy!

Foto: cc djjewelz
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Küche | Sonntag, 19. Juli 2015
Spätestens, wenn kurz vor Marktschluss 10 Schalen Erdbeeren für fünf Euro rausgehauen werden, ist die Zeit reif, für den langen Winter vorzusorgen und ein bisschen Sommer in Gläser zu füllen. Im grauen Januar (wenn der Vorrat so lange reicht) ein frisches Glas Erdbeermarmelade zu öffnen, ist ein kleines Fest.
Zutaten für 6-8 Gläser (je nach Größe)
2 kg Erdbeeren, gewaschen, geputzt und kleingeschnitten
1 kg Gelierzucker 2:1
Saft einer halben Zitrone
Zubereitung
Erdbeeren je nach Wunsch grob bis fein pürieren, mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft gut verrühren und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Marmeladengläser und die Deckel mit heißem Wasser ausspülen.
Die Erdbeermasse in einem großen Topf (darf höchstens bis zur Hälfte gefüllt sein) unter stetigem Rühren zum Kochen bringen und für vier Minuten sprudelnd kochen lassen.
Die Marmeladengläser bis zum Rand füllen, mit dem Deckel verschließen (Achtung: heiß!) und auf dem Kopf gestellt abkühlen lassen – fertig.





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Küche | Montag, 18. Mai 2015
Foto: cc Cory Doctorow
Zu den leckersten Sachen im Frühjahr zählt zweifellos Rhabarber – wenn man ihn denn richtig zubereitet. Vergessen Sie diese ganzen Zutaten wie Zimt (Weihnachten? Im Frühling?), Ingwer, Speisestärke (brrr!) oder irgendwelche Obstsäfte. Für das köstlichste Rhabarberkompott benötigt man lediglich Zucker, ein wenig Butter und Zitronensaft.
Zubereitung
Ziehen Sie die Fäden von 1 kg Rhabarber und schneiden Sie ihn in 3 cm lange Stücke. Fügen Sie 75-100 g Zucker (wenn Sie es süß mögen oder der Rhabarber hauptsächlich grün ist, auch mehr), ein Päckchen Vanillezucker und den Saft einer halben Zitrone dazu, vermischen alles und lassen es zugedeckt 30 Minuten ziehen.
Geben Sie einen Esslöffel Butter zum Rhabarber, erhitzen ihn und lassen ihn so lange köcheln, bis sich die Stücke fast aufgelöst haben. Erkalten lassen – fertig.
Gibt’s bei uns mit Vanillesauce oder mit einer Kugel Vanilleeis. Die einzige Schattenseite: Die Rhabarberzeit dauert gerade mal 8 Wochen.
Küche | Mittwoch, 16. April 2014
Zeit-Online schreibt in einem Bericht, dass der wichtigste Geflügel-Lieferant für Neuland jahrelang konventionell gehaltene Masthühner eingekauft, geschlachtet und als Neuland-Geflügel verkauft habe. Neuland schreibt in einer Stellungnahme dazu, dass man, sollte sich der Vorwurf bestätigen, tief enttäuscht sei.
Wie bitte? Da hat ein Landwirt das Vertrauen ökologisch denkender Konsumenten missbraucht und sie jahrelang nach Strich und Faden perfide betrogen, und Neuland ist „tief enttäuscht“? Ich persönlich bin nicht tief enttäuscht, sondern stinkbombensauer. Und fassungslos. Wie es aussieht, haben wir jahrelang konventionelles Hühnerfleisch gekauft – also genau das, was wir unbedingt vermeiden wollten. Dazu auch noch zum Neuland-Preis, der ungefähr drei bis viermal so hoch ist wie der eines Discounters. Aber darum geht es gar nicht. Ich weiß nicht, worüber ich entsetzter bin – dass es Menschen gibt, die beim Geldverdienen auch noch das allerletzte Quentchen Moral verlieren, oder dass das bei Neuland, einem „Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung“, so lange unentdeckt bleiben kann.

Symbolfoto: Tatsächlich glückliche Hühner
Mein Vertrauen ist complètement dahin. Um es – zumindest ansatzweise – zurück zu gewinnen, erwarte ich von Neuland jetzt deutlich mehr als tiefe Enttäuschung. Das allermindeste wäre eine Betrugsanzeige gegen den Landwirt. Gerne auch mit dem Zusatz wegen besonderer Niederträchtigkeit.
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Küche | Montag, 8. Juli 2013
Hätte ich auf meinem iPad nur Platz für eine einzige Koch-App, würde ich ohne zu zögern „How to Cook Everything“ wählen. Das mit großem Abstand beste Kochbuch für iPad/iPhone, zur Feier des 5jährigen Jubiläums des iTunes-Stores gerade kostenlos.

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