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Gestern Abend haben wir in der Wilmersdorfer Auenkirche eine wunderbare Aufführung von Camille Saint-Säens’ Oratorio de Noël und John Rutters Magnificat sehen dürfen. Der 4. Satz „Et Misericordia“ („Und Barmherzigkeit“, im Video gespielt vom Gloriamus Chamber Orchestra mit dem Chor Gloria Dei Cantores und der Solistin Pepita Salim) aus Magnificat ist besonders berührend. Rutter selbst zum Werk: John Rutter on the 'Magnificat': 4 (Et misericordia)
Einen schönen 4. Advent und fröhliche Weihnachten!
Es gibt wohl kaum ein zweites Produkt, dem es durchweg so sehr an auch nur minimaler gestalterischer Ästhetik mangelt wie der gemeinen Handzahnbürste. Und dazu diese Namen! Geht wirklich jemand in die Drogerie und verlangt nach einer „Dr. Best Vibration Multi Expert“? Oder fragt, in welchem Regal die „Colgate 360° White Expert“ zu finden ist? Oder die „V-Trim Präzision“?
Nun tun diese Zahnbürsten nicht nur dem Auge weh, sondern sind auch noch schlecht für die Umwelt. Sie sind nämlich so gut wie nicht recycelbar. Schätzungsweise landen jährlich 29,4 Milliarden Plastikzahnbürsten im Müll (Quelle: World Academy of Sciences Journal) – das entspricht ca. 600.000 Tonnen Plastikabfall pro Jahr allein durch Zahnbürsten.
Es gab eine Zeit lang – der Hersteller ist mir entfallen – einen Plastikgriff, auf den man Bürstenköpfe aufstecken konnte. Sie waren auch nicht besonders hübsch, vermieden aber immerhin einiges an Müll. Als ich letztens wieder Köpfe nachkaufen wollte, hieß es: Führen wir nicht mehr, war den Leuten zu umständlich.
Nach einer kurzen, nicht sehr erquicklichen Bambusphase benutzen wir nun The Humble Brush: der Griff hergestellt aus pflanzenbasiertem Material, biologisch abbaubar – und wohltuend schlicht gestaltet.
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Eins der besten Features von macOS sind die Spaces, also die virtuellen Schreibtische, die Apple mit Mac OS 10.5 „Leopard“ eingeführt hat. Ich habe einen Schreibtisch fürs Surfen, einen für Nachrichten, einen fürs Programmieren usw. Die jeweiligen Programme sind den Schreibtischen fest zugewiesen, so dass bei einem Programmwechsel über Mission Control gleichzeitig auch der zugehörige Schreibtisch eingeblendet wird.
Vor einiger Zeit habe ich die Funktionalität der virtuellen Schreibtische noch erweitert: Mit der App DeskMate ist es möglich, Schreibtischdateien mithilfe von Arbeitsbereichen gezielt ein- bzw. auszublenden. Vernüpft man einen Arbeitsbereich mit einem Schreibtisch, werden beim Einblenden dieses Schreibtischs nur die relevanten Schreibtischdateien des Arbeitsbereichs angezeigt – Ordnung mus sein ;)
Meine Schreibtische haben unterschiedliche Hintergründe. Der Bildbearbeitungs-Schreibtisch hat z. B. ein neutrales Grau, der KI-Apps-Schreibtisch sieht tagsüber so aus:
Und abends so:
Wer den Hintergund „Retronauten“ auch auf seinem Schreibtisch nutzen möchte, kann sich gern bei mir melden.
Unsere Espressomaschine muss 25 Minuten vorheizen, bevor sie betriebsbereit ist. Nun kommt es tagsüber gelegentlich vor, dass wir die Maschine einschalten – und sie dann vergessen. Um unnötigen Stromverbrauch zu reduzieren, gibt es deshalb bei uns eine Automation, die die Maschine (präziser gesagt: die Steckdose der Maschine) nach 45 Minuten automatisch ausschaltet. Über einen Schieberegler im Frontend kann diese Zeit angepasst werden.
Nun ist es aber tatsächlich schon einige Male vorgekommen, dass die Maschine mitten während eines Kaffeebezugs automatisch ausgeschaltet wurde. Was also tun? Gut wäre eine Benachrichtigung, dass die Maschine bald ausgeschaltet wird. Noch besser wäre eine Benachrichtigung, auf die man auch reagieren kann, z. B. indem man das automatische Ausschalten verhindert.
In Home Assistant geht sowas relativ einfach, und zwar mit Actionable Notifications. In diesem Fall sieht das so aus: Man erhält eine Push-Nachricht „Die Espressomaschine wird in 5 Minuten automatisch ausgeschaltet…“ Nun hat man mehrere Möglichkeiten:
1. Entweder man macht gar nichts, dann wird die Maschine in 5 Minuten ausgeschaltet 2. Oder man macht jetzt schnell noch einen Kaffee, bevor sie ausgeschaltet wird 3. Oder man hält die Notification auf dem Smartphone gedrückt, um die Aktion „Ausschalten stoppen“ anzuzeigen
Damit setzt man die gemessene Zeit für das automatische Ausschalten zurück und hat wieder 45 Minuten Zeit, das Espressomachen zu vergessen ;).
Und so geht’s
Helper
Für die Zeit, nach der die Maschine ausgeschaltet werden soll, brauchen wir eine input_number:
WebP ist eigentlich der perfekte Standard fürs Web, zumal mittlerweile von allen gängigen Browsern unterstützt: Kleinere Dateien, bessere Qualität, Transparenz-Unterstützung.
Allerdings ist schon das Konvertieren bzw. Speichern einzelner Bilder auf dem Mac extrem umständlich, von einer Batch-Konvertierung ganz zu schweigen. Deshalb bin ich meist auch bei JPG geblieben. Es gibt aber, wie ich vor kurzem erfahren habe, ein Kommandozeilen-Tool von Google für eine unkomplizierte WebP-Konvertierung: cwebp. Man installiert es mit Homebrew: brew install webp
Im Terminal benutzt man es so: cwebp -q 80 bild.jpg -o bild.webp. Wenn man die Metadaten des Originals erhalten will, dann so: cwebp -q 80 -metadata bild.jpg -o bild.webp. Die Qualitätsstufe 80 ist ein guter Kompromiss zwischen Bildqualität und Dateigröße.
Da das im Terminal aber alles andere als komfortabel ist, habe ich daraus eine Schnellaktion als Kurzbefehl gemacht:
Wenn ich nun im Finder ein oder mehrere Bilder rechtsklicke, erscheint dieser Kurzbefehl im Kontextmenü unter Schnellaktionen. Wähle ich ihn aus, werden die ausgewählten Bilder ohne weitere Nachfrage ins WebP-Format konvertiert und mit neuem Dateisuffix gespeichert.
Zum Vergleich: Der oben gezeigte Screenshot wäre als PNG rund 343 KB groß, als JPG mit Qualitätsstufe 50 immerhin noch 148 KB – als WebP mit Qualitätsstufe 80, wie hier eingebunden, hat er lediglich 81 KB.
At State Dept., a Typeface Falls Victim in the War Against Woke New York Times: „Secretary of State Marco Rubio called the Biden-era move to the sans serif typeface “wasteful,” casting the return to Times New Roman as part of a push to stamp out diversity efforts.“ Satire ist endgültig tot…