Organspendeausweis
Mein Schwager Tomy, der vor sechs Wochen an den Folgen einer Hirnblutung gestorben ist, war Organspender. Gestern hat meine Schwester Mitteilung vom Transplantationszentrum bekommen: Herz, Nieren, Leber und Bauchspeicheldrüse wurden transplantiert. Dadurch konnte drei Menschen, darunter einer 35-jährigen Frau, neues Leben geschenkt werden.
Wie auch Sie Organspender werden können? Ganz einfach: Laden Sie sich einen Organspendeausweis herunter, füllen Sie ihn aus und stecken Sie ihn in Ihr Portemonnaie.
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Kommentare:
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Berührend. Ich bin auch Träger eines Organspendeausweises.
Gute Sache, das. Nicht nur der Umstand, dass damit anderen Menschen geholfen wird… Ich denke, dass das irgendwie für trauernde Freunde und Angehörige etwas Versöhnliches hat.
Ich habe so ein Ding. Landläufigen Vorurteilen, dass dieser Pass das Engegement der Notärzte dämpft, sind Blödsinn.
So bekommt ein vordergründig sinnloses Ereignis im Nachhinein einen – zumindest teilweise – sinnvollen Hintergrund.
Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit meiner Freundin, wie denn bei einem schlimmen Unfall verfahren werden sollte. Ich erzählte ihr ebenfalls, dass ich mir gut vorstellen könnte meine Organe zu spenden.
„Dann hol Dir einen Organspendeausweis“, sagte sie.
Vielen Dank für den Link, ich werde ihn sofort beantragen.
Danke für das aufgreifen dieses Themas und für den Link.
Da ich Schweizer bin habe ich mich nach einem schweizer Organspendeausweis umgesehen. Hier der Link:
http://lungenhochdruck.ch/php/spendeausweis_de.pdf
Ich habe ab sofort auch einen Organspendeausweis in der Tasche.
Danke für das aufgreifen dieses Themas und für den Link.
Da ich Schweizer bin habe ich mich nach einem schweizer Organspendeausweis umgesehen. Hier der Link:
http://lungenhochdruck.ch/php/spendeausweis_de.pdf
Ich habe ab sofort auch einen Organspendeausweis in der Tasche.
Trage auch schon lange einen mit mir herum, ist nur leider schon ein wenig zerfleddert. Von daher mal eine gute Möglichkeit an einen neuen zu kommen.
Sinnvoller Weise sollte man nicht nur einen, sondern einen ganzen Stapel Organspenderausweise bestellen und diese in seinem Umfeld verteilen. Man glaubt gar nicht, wie gut die Resonanz ist…
Auch ich bedanke mich für das Aufgreifen des Themas, das mich dazu motiviert hat, endlich einen Organspendeausweis zu bestellen – das wollte ich nämlich schon lange.
Zu das wollte ich schon lange passt auch das Verfassen einer Patientenverfügung, in der ich erkläre, wie Ärzte mich nach meinem Willen im Notfall versorgen sollen. Sie erleichtert und/oder ermöglicht Ärzten und Angehörigen das Treffen von Entscheidungen und verhindert – wenn es mein Wunsch ist – lebenserhaltende Maßnahmen, die nur dazu dienen einen Organismus zu erhalten, dessen Funktion ich selbst nicht mehr kontrollieren kann.
Zum Beispiel die Ärztekammer Hamburg informiert über Patientenverfügungen und liefert ein Beispieldokument.
Das ist eine wichtige Sache, obwohls wir hier in Österreich einfacher haben: laut Gesetz ist es von Haus aus vorgesehen, dass Verstorbenen – ohne deren dezidierte Erklärung – Organe entnommen werden dürfen (ausser er/sie widerspricht zu Lebzeiten). Die Angehörigen erfahren nicht mal was davon. Meiner Ansicht nach die beste Lösung.
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