Liebes Tagebuch (29)
Neues Sprichwort erfunden:
Wer die Kapelle bezahlt, muss auch die Musik ertragen.
Rätsel des Alltags:
Im Dezember 2006 entdeckte ich zufällig eine fremde Jacke (Sweat-Shirt-Stoff, dunkelblau, Größe M, mit Aufschrift: „GAP 1969“) an der Garderobe. Mehrere Eigentümersuchaktionen im Freundes- und erweiterten Bekanntenkreis verliefen ergebnislos. Ich kann es mir nur so erklären: Höchstwahrscheinlich wurde die Jacke von einer verwirrten Einbrecherin zurückgelassen, die dazu auch noch vergessen hat, etwas zu stehlen.
Furchtbare Wörter:
Süppchen, besonders auch: Schaumsüppchen, Fragrance, TV-Event
Erfreuliche Wörter:
fuchsschwänzeln, Schwerenöter, Frikadelle
C’est la vie:
Nachdem ich den omnipräsenten Bloggertreffen-Fotoalben nicht vollständig aus dem Weg gehen kann, festgestellt, dass die meisten viele manche Blogger exakt so aussehen wie die langweiligen Typen, mit denen man damals in der Schule nichts zu tun haben wollte ganz anders aussehen, als man denkt.
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Kommentare:
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zu „Rätsel des Alltags“:
Das erinnert mich an die Definition von negativem Verbrechen, die Terry Pratchett einmal formulierte. Die war in etwa so: „Einbrechen und renovieren“.
Sowas gibt es also auch im wahren Leben.
In dem Zusammenhang muss erwähnt werden (ich habe meine Bücherkategorie in der letzten Zeit ja etwas vernachlässigt), dass Menschen, die Terry Pratchett noch nicht kennen, sich freuen können – sie haben nämlich noch alle Bücher vor sich. Ich habe ihn auch erst vor kurzem entdeckt und in den vergangenen Monaten 22 Bücher (gerade nachgezählt) von Terry Pratchett gelesen. Jedes einzelne mit großem Vergnügen.
Das klingt jetzt nach Lesefaulheit, ist mir schon klar. Aber wer – wie ich – zur Abwechslung auch mal gerne die Augen zumacht beim Lesen, ist mit manchen Hörbüchern mit Pratchett-Geschichten gut beraten.
Zur Zeit höre ich gerade Klonk!, das definitiv zur besseren Sorte der Audiobooks zählt. Vor allem Der fünfte Elefant ist (von Dirk Bach) wunderbar gelesen. Richtig unterhaltsam war auch Ab die Post. Die anderen Hörbücher sind manchmal eher durchschnittlich gut, weil schlecht gekürzt oder einfach nicht so toll gelesen.
wer die Kapelle bezahlt …
nein muss er nicht: Die Kapelle macht auch gerne Pause wenn sie bezahlt wird.
Es ist doch wohl eher so: Die Kappelle muss spielen, wenn sie bezahlt wird – auch wenn keiner zuhört.
ciao
dirk
Ich bezahle die Kapelle nie, muss sie aber trotzdem ertragen! :(
@Maurus: daher ja die Betonung auf auch
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