Liebes Tagebuch (68)
Sucht man bei Google nach „1&1 Kundenservice“, steht ein Eintrag aus meinem Weblog an erster Stelle: „Abenteuer beim 1&1 Kunden-Service“. Und so kommt es mitunter vor, dass ich über das Kontaktformular Nachrichten wie diese erhalte:
wieso wurde das telefon aus sicherheitsgründen abgeschaltet.bitten um eine antwort. mit freudlichem gruß
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Kommentare:
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Uuhh, das mit dem Kontaktformular tut weh. Aber es zeigt auch, woher all diese Idioten kommen, die auf Spam- und Phishingmails anspringen. Denen würde ich ebenfalls aus Sicherheitsgründen das Telefon sperren…
Pssst, Nils:
Es gibt Menschen, die mit dem Internet noch nicht so bewandert sind. Darunter gehören meist ältere Damen & Herren, welche nicht unbedingt „Idioten“ sind.
Vielen Dank für das Training meiner Lachmuskulatur. :)
1&1 war auch seit zwei Jahren mein Internetprovider und Festnetzanbieter…die Betonung liegt auf »war«.
Telekom bietet zur Zeit günstigere Konditionen und bei denen habe ich auch das Gefühl besser aufgehoben zu sein.
@Carlo: Ein wenig verstehendes Lesen schadet auch im Alter nicht. Das Internet ist bloß das Medium, als Argument für dummes Verhalten kann es m. E. nicht herhalten—selbst wenn es einigermaßen modern ist.
@Michael: Woran liegt es, daß alle Welt („citation needed“, ich weiß) sich scheinbar geeinigt hat, nur noch von „Fußballspielern“ und nicht mehr von „Fußballern“ zu sprechen? Ist letzteres falsch oder nur aus der Mode gekommen?
1&1 war einige Jahre auch mein DSL-Provider, bis ich in einem Zug den Festnetzanschluss der Telekom abgeschafft habe und mit DSL zu Alice gewechselt bin. Seitdem bin ich sehr glücklich und zufrieden mit einem schnellen Anschluss zu geringen Kosten, und das auch noch unter Vermeidung dieser Seuche namens Mindestvertragslaufzeit.
einem Schiedsrichter kann man schon mal ne Referenz erweisen, findest du nicht?
@ Martin Böhm: Da habe ich beim Schreiben gar nicht drüber nachgedacht, aber beim Sprechen würde ich wahrscheinlich auch eher „Fußballer“ sagen …
Zitat: Liebe Fußballspieler: Es ist nicht mühselig, über etwas zu spekulieren, sondern müßig. Allerdings wird man nicht etwa von einer Muße geküsst oder beflügelt, sondern von einer Muse. Und man erweist einem Menschen keine Referenz, sondern Reverenz.
Määääp, FALSCH!
mü̱·ßig
Adjektiv
1.
faul, untätig, träge.
„Sie sitzt müßig herum und tut nichts."
2.
ruhig und entspannt.
„Er genoss die müßigen Stunden am Wochenende."
Liebe Freunde der deutschen Sprache, es ist doch recht mühselig den Menschen immer wieder erklären zu müssen, dass es eben nicht müßig sondern tatsächlich mühselig heißt. Auch wenn man meint man spräche dadurch ein besonders schönes Hochdeutsch wenn man müßig anstelle von mühselig verwände…
@Lyonel Cole: Si tacuisses, philosophus mansisses.
Zitat von der Duden-Website zu „müßig“ – man beachte Bedeutung 2 und ebenda das zweite Beispiel:
Bedeutungen, Beispiele und Wendungen
1. a. keiner [sinnvollen] Beschäftigung nachgehend; [auf gelangweilte Weise] untätig
Beispiele
ein müßiges Leben führen
er ist nie müßig1. b. Muße bietend
Beispiel
müßige Stunden2. überflüssig, unnütz, zwecklos
Beispiele
eine müßige Frage
es ist müßig, darüber zu reden
So viel zum Thema mühselig …
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