Liebes Tagebuch (110)
Käpt’n, mein Käpt’n …
Wenn man einen PKW-Führerschein bestanden hat, kommt man eher selten auf die Idee, direkt nach dem Aushändigen desselben mit einem Siebeneinhalbtonner zum Einkaufen zu fahren. Aber man dürfte es.
Genauso, wie ich seit Samstag früh (obwohl ich ein kleines bisschen damit gerechnet hatte, bei der theoretischen Prüfung durchzufallen – immerhin waren 470 Fragen zu lernen, und ich habe gehörig prokrastiniert) Motoryachten bis 15 Meter Länge fahren dürfte. Was annähernd 10 Meter länger ist als das Boot, auf dem ich die Manöver während Fahrstunden und Prüfung gemacht habe. Meine erste Charteryacht im nächsten Frühjahr wird deshalb voraussichtlich deutlich unterhalb der erlaubten Länge liegen.
Im übrigen werde ich bestimmte Ausdrücke wie Sog und Wellenschlag (bei dessen Erwähnung ich jedes Mal an Kapitän Haddock denken musste), gelber Döpper oder Drempel wahrscheinlich mein Lebtag nicht mehr aus dem Langzeitgedächtnis verbannen können.
Im Bekanntenkreis wird – nebenbei bemerkt – seit Samstag jede meiner Bemerkungen mit einem respektvollen „Aye Aye, Käpt’n“ quittiert. So, wie sich das gehört.
Ähnliche Beiträge:
Tico Tico Zweiter Versuch: Flash-Profi gesucht
Kommentare:
Bei den Kommentaren handelt es sich um fremde Inhalte, die sich „esse est percipi“ nicht zueigen macht. Verantwortlich für den Inhalt eines Kommentars ist der jeweilige Verfasser.
Hey Käpt`n Bruderherz, gratuliere zum Bootsführerschein. Dann freue ich mich schon auf den Sommer, wenn wir zusammen auf`m Wannsee schippern. :-)
Grüßle aus dem Süden.
Danke. Übrigens müssen die Mitfahrer die gängigen Kommandos lernen und ausführen, wie z. B. „Alle Leinen los bis auf Vorspring“ beim Ablegen und „Fertig machen zum Anlegen an Steuerbord, Fender ausbringen und Leinen bereit halten“ ;-)
direkt nach dem Aushändigen desselben mit einem Siebeneinhalbtonner zum Einkaufen zu fahren. Aber man dürfte es.
Naja, die Zeiten sind auch vorbei. Führerscheinklasse 3 gibt's nicht mehr.
Ups – da habe ich offensichtlich einiges verpasst. Ist aber – ehrlich gesagt – auch ganz vernünftig. Ich selbst würde jedenfalls auch freiwillig keinen Siebeneinhalbtonner rückwärts einparken wollen.
Gratulation! Nun musst Du das erworbene Wissen nur noch um Fallen und Schoten erweitern…
Herzlichen Glückwunsch und allzeit eine Handbreit Wasser unter Kiel. Gibt es einen solchen Führerschein eigentlich auch in der Version „buten“?
Vielen Dank. Den Segelschein werde ich in absehbarer Zukunft allerdings noch nicht angehen, vom Theorie lernen habe ich erst mal genug.
Den Sportbootführerschein gibt’s auch für die offene See. Da muss man zusätzlich z. B. nach Kompass navigieren und Kurslinien berechnen können. Dafür muss man aber nicht wissen, was ein gelber Döpper oder ein Drempel ist.
Ich selbst würde jedenfalls auch freiwillig keinen Siebeneinhalbtonner rückwärts einparken wollen
Mit Anhänger sogar bis 12 Tonnen ;)
Ich würde den Segelschein auf jeden Fall machen. Es gibt nichts schöneres, als im Sommer bei leichter Brise ohne Motorengeräsuch und Benzingestank durchs Wasser zu gleiten.
Die paar Knoten kriegts Du auch noch hin.
Herzlichen Glückwunsch!
Kommentar schreiben:
FAQ (Häufig gestellte Fragen)
Kommentare:
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Henning zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Mesrop zu Harbor – Sicherer Hafen [Testflight]
- Michael Preidel zu Hopper 1.0b7 (Update: 1.0b9)
Schlagwörter
