Heimweh nach Tokyo
Aus dem bisher ungedrehten Film „Eine Japanerin in Berlin“. Ich hätte vielleicht auch schreiben können: „Musik zu einem imaginären Film“, aber das gibt es glaube ich schon.
Apropos Musik: Der neue Mac Pro macht unter anderem auch deshalb Freude, weil ich auf ihm mindestens 14 Instanzen meines Orchester-Plugins in Logic einsetzen kann, ohne eine einzige Spur einfrieren zu müssen.
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Kommentare:
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Gefällt mir – im Gegensatz zu den letzten Bossanova-Sachen ganz gut.
Allerdings verstehe ich die Dynamikwechsel nicht. Zudem sehe ich ständig Lex Barker, der – die Augen einhändig vor der grellen Sonne Restjugowslawiens schützend – ein Karstgebirge absucht.
Statt einer Japanerin, meine ich… :-)
Herr Preidel, ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches und gesundes 2007!
Ich hatte beim Komponieren eine kleine Japanerin vor Augen, die in einem hellblauen 50er-Jahre-Cocktailkleid, das ein bisschen an Audrey Hepburn in „Frühstück bei Tiffany“ erinnert, in den regennassen Straßen Berlins umherirrt, auf der Suche nach ein wenig menschlicher Nähe.
Genau an der Stelle, wo die Streicher das zweite Mal anschwellen, entdeckt sie in einer dunklen Nebenstraße ein kleines Sushi-Restaurant, das sie an ihren alten Vater erinnert, einen Sushi-Meister, dessen Herz brach, als sich seine einzige Tochter ins ferne Europa aufmachte, um ihr Glück bei den Gaijins zu suchen. Tränenüberströmt schwört sie sich, nie wieder von zuhause fortzulaufen usw. usf., nimmt das nächste Flugzeug, das eine unplanmäßige Zwischenlandung in Botswana machen muss, um schließlich geläutert zurückzukehren in ihre Heimat und zum geliebten Vater, der in seinem Freudentaumel … Fortsetzung folgt.
Aber bei Ihnen ein Bild von Lex Barker erzeugt zu haben, ist ja auch schon nicht schlecht ;-)
Auch Ihnen ein erfülltes und erfolgreiches 2007!
Ähem, die obige Geschichte zur Musik klingt plausibel.
Da ich in den wilden 1990ern einmal länger in Schweden weilte, weiß ich um die verhängnisvolle Wirkung von Pilzen und „hembränd“.
Ich gehe also mal davon aus, dass uns auf diesen Seiten in nächster Zeit ein Pilzgericht offeriert wird? :-)
Höchstens ein Pilsgericht. Im übrigen bin ich nicht der Einzige, dem die Notenfolge E-D-E-G-D-C-C, die das Hauptthema bildet, stark japanisch anmutet; von wegen Pilze ;-)
E-D-E-G-D-C-C? An dieser Stelle ist es Zeit, mich meiner fehlenden humanistischen Bildung zu stellen, und alles Obige zu widerrufen. :-)
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