Jessica Pilnäs - Bitter and Sweet
Früher war das so: Man ging in einen CD-Laden, durchstöberte diverse Kategorien nach ansprechenden Covern und/oder bekannten Interpreten, nahm auf Verdacht einen Stapel CDs mit zur Anhör-Bar und ging anschließend mit drei oder vier der Alben zur Kasse. Zuhause hörte man sie durch, stellte fest, dass einem eigentlich nur ein paar Stücke so richtig gut gefielen und machte mit denen dann anschließend ein Mixtape (später auch eine Mix-CD).
Heute öffnet man den iTunes Store, durchstöbert die diversen persönlichen Empfehlungen, Neuerscheinungen und/oder Kategorien, klickt sich durch einen Stapel Hörbeispiele und kauft ausschließlich die Stücke, die einem so richtig gut gefallen.
Es sei denn, man entdeckt ein Album wie Jessica Pilnäs’ „Bitter and Sweet“ – das kauft man dann gleich komplett. Jessica Pilnäs ist Schwedin und Jazzsängerin, und dass das gut zusammenpasst, habe ich bereits erwähnt. Ihre Mitmusiker kommen ebenfalls aus Schweden, und spätestens, wenn Nils Landgren zweite Stimme singt oder Posaune bläst, geht einem das Herz auf.
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Jessica Pilnäs – Pretender
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