Der perfekte Espresso (4) – Selbstgemachter Abklopfkasten für 8 Euro
Hat man eine Siebträgermaschine, braucht man einen Abklopfkasten, in den man die Kaffeesatzpucks entsorgen kann. Könnte man man natürlich kaufen, aber erstens sind die meisten potthässlich und zweitens viel zu teuer.
Mit einem Minimum an handwerklichem Geschick kann man sich aber auch einen selbst basteln:

Dazu benötigt man
- einen Übertopf Bjurön von Ikea (4,99 €, hat praktischerweise einen herausnehmbaren verzinkten Bodeneinsatz, der das Holz vor Feuchtigkeit schützt)
- einen Buchenrundstab, 1 m lang (gibt es leider nicht kürzer), Durchmesser 20 mm (2,49 €)
- 15 cm transparenten Teichschlauch, Innendurchmesser 19 mm
(0,50 €).
Mit einem 20-mm-Forstnerbohrer bohrt man mit 10 mm Abstand von der oberen Kante an zwei gegenüberliegenden Seiten des Kastens Löcher für das Rundholz. (Hat man keinen Forstnerbohrer zur Hand, kann man mit Stich- oder Laubsäge auch zwei Us sägen, in die das Rundholz passt.)
Den Rundstab mit Speiseöl einpinseln und den Schlauch mit einem Fön erhitzen, so bekommt man ihn leichter über den Stab geschoben.
Den Stab auf einer Seite des Kastens einfädeln, den Schlauch aufstecken und mit etwas Kraft so lange schieben, bis der Stab auf der gegenüberliegenden Seite durch das Loch gesteckt werden kann. Das überstehende Ende mit einer Feinsäge bündig absägen – fertig!
Tipp: Das Innenmaß des Kastens ist zwar nur 14 cm, dennoch sollte der Schlauch 15 cm lang sein, da er sich durch das Aufschieben verkürzt, wie man auf dem Foto sehen kann.
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Kommentare:
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Sehr schön gemacht und schönes Foto!
Täusch ich mich oder sieht das nach einem Holzkurs bei Winfried Becker aus?
Wer ist Winfried Becker? Nein, kein Holzkurs – der Kasten ist ja gekauft, und um zwei Löcher zu bohren, wäre ein Holzkurs doch ziemlich übertrieben … ;-)
Gekauft? – ok – da lag ich dann total daneben :)
Winfried Becker war der Werkstattmeister in der Holzwerkstatt der Khs Kassel, ich weiß nicht, seit wann, aber er dürfte jetzt seit über zehn Jahren in Rente sein.
Im Holzkurs bei ihm hat man genau so einen Kasten gebaut, um die Eckverbindungen zu lernen …
Aha – eigentlich sollte ich den also kennen. Da ich aber vorm Studium eine Tischlerlehre absolviert hatte, erließ man mir damals den Holzkurs, der bei Produktdesign obligatorisch war …
… da hätten wir jetzt schön über Meister Becker lästern können :)
Grüße aus'm Süden!
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