Das neue Superwerkzeug für Webentwickler: Coda
Wer Websites per Hand codet, muss mehrere Programme gleichzeitig benutzen, mindestens aber ein FTP-Programm, einen Text-Editor und einen Browser zur Kontrolle. Einige arbeiten darüber hinaus noch mit einem CSS-Editor, und zwischendurch muss man ab und zu auch mal in irgendwelche Javascript- oder PHP-Referenzen schauen. Alles in allem also ein ziemliches Durcheinander.
Das hat jetzt ein Ende. Ein gutes Ende. Panic, meine Lieblingssoftwarefirma, hat nämlich Coda herausgebracht:

Was geht mit Coda?
Nachdem Sie Ihre Transmit-Bookmarks importiert haben (oder neue Bookmarks angelegt haben), werden sämtliche Sites schön übersichtlich angezeigt (siehe Screenshot). Mit Doppelklick auf ein Icon öffnen Sie eine Verbindung zum entsprechenden FTP-Server. Anschließend können Sie lokale oder entfernte Dateien im Texteditor bearbeiten, können Dateien auf einen Server hoch- oder von da herunterladen, können mit der eingebauten SubEtha Engine gemeinsam mit Kollegen am gleichen Projekt arbeiten, können sich im Preview-Tab gerenderte Seiten anschauen, haben Zugriff auf Referenzen, können Ihre CSS-Datei in einem CSS-Editor kontrollieren usw. usf.
Coda vereinigt in der Tat alle Anforderungen moderner Website-Erstellung in einem einzigen Programm. Am besten, Sie schauen sich dieses in meinen Augen geniale Programm bei Panic einfach mal etwas näher an.
Es müsste übrigens mit dem Teufel zugehen, wenn Panic mit Coda bei den diesjährigen Apple Design Awards nicht sämtliche Preise abräumt. Von mir gab es jedenfalls noch nie eine eindeutigere vollständige Mützenwertung: 
PS. Martin, wann können wir mit einer deutschen Lokalisierung rechnen? ;-)
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Kommentare:
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Ich habe Coda gestern abend auch ausprobiert und es gefällt mir ausgesprochen gut! Es hat Stil, Funktionalität, und vereint viele Programme in einer Anwendung.
Künftig wird Coda bei mir wohl TextMate, CSSEdit und Transmit ersetzen, auch wenn ich mit der Editierfunktionalität des CSS-Editors noch nicht ganz zufrieden bin. Da ist CSSEdit einfach eine Version weiter.
Alles in allem ein rundum gelungenes Überraschungs-Produkt aus dem Hause Panic und dank meiner vorhandenen Transmit-Lizenz wirds noch ein wenig günstiger.
Ich würde mal ganz frech behaupten Coda ist „iWeb“ für Web-Entwickler.
Cabel und Co. haben die Release sehr hastig vorgenommen, um noch in den Genuss der Award-Nominierungen zu kommen… Die Coda-Entwicklung selbst war „very closed“, so daß die Lokalisierung erst im Nachgang stattfinden wird. Ich wußte auch nur, dass etwas in der Richtung HTML-Editor kommt.
Originalzitat Cabel: “...Thanks so much for writing! No localization plans just yet, but we’re almost ready to start thinking about it! :) Best, Cabel“
Momentan sind die Jungs in Portland eben „thrilled“, und ich würde sagen, dass in diesem Monat nix mehr passiert (die Release 1.0.1 mal ausgenommen). Zudem dürfte bei Coda ein wenig mehr zu übersetzen sein, und Panic hat es bis heute nicht geschafft, ein VCS für die Lokalisierer von Transmit aufzusetzen… :-(
Coda selbst hat ein atemberaubendes Interface (Cabel eben), und manch einem mag die SEE-Transmit-Kombi gefallen. Der Wert für einen Nutzer (wie mich), der HTML und CSS mit TextMate und Transmit im (PHP-)CMS-Umfeld bearbeitet, dürfte ungleich geringer sein. So sehr wie ich das Interface liebe, sowenig Mehrwert bietet es (mir) im Vergleich zu meiner TextMate/Transmit-Kombi… Und bei den „schweren Eisen“ JBoss, Tomcat, etc. versagt Coda im Vergleich zu Eclipse/Netbeans völlig, da der Appserver und das Deployment eben noch einen ganzen Haufen administrativer „Knöpfe“ braucht…
Aber manchmal ist ja auch „eye candy“ schon motivierend und produktivitätssteigernd. :-)
Nix gegen die „Coding Monkeys“, aber als reiner Editor ist TextMate einfach „more sophisticated“, und ich hätte mir dessen Integration gewünscht. Auch, wenn ich dann auf die Kollaboration verzichten müsste.
Transmit nutze ich immer. Vor allem überzeugt mich die .Mac-Integration. Da ich auch php-Programmierer bin, fällt Coda bei mir komplett durch, weil es für php nicht zu gebrauchen ist. Da bleibe ich lieber beim absolut unstylischen Zend Studio. Ich hoffe aber, dass sich bei Coda noch etwas tut in Sachen php-Support. Schreiben alleine reicht nicht.
@ Cassiel: Zu dem eingebauten CSS-Editor kann ich nicht viel sagen – als ich mit CSS anfing, gab’s noch keine Editoren und später fand ich z. B. CSS-Edit viel komplizierter als das selber Schreiben im Texteditor, zumal ich mir dann selbst einige Templates angelegt hatte. Die ich bis heute benutze.
@ Martin: Klar, als reinen Texteditor werde ich auch weiterhin BBEdit benutzen, aber als Gesamtlösung ist Coda wirklich unschlagbar bequem.
Ich bekomme z. B. fast täglich eine E-Mail, in der ich um irgendeine schnelle Änderung auf irgendeiner HTML-Seite eines Kunden gebeten werde. BBEdit, Safari und Transmit sind bei mir zwar ohnehin immer geöffnet, aber genau so eine schnelle Korrektur mit anschließender Browser-Kontrolle ist in Coda tatsächlich viel schneller zu machen.
Ich habe übrigens schon ein, zwei Bugs entdeckt, aber wie du schon sagtest, es gibt wohl relativ schnell eine 1.0.1.
@ macx: Ich bin da alles andere als verwöhnt. BBEdit bietet noch nicht mal Autovervollständigung für PHP-Befehle, deshalb ist Coda für mich persönlich schon ein ziemlich großer Fortschritt ;-)
[Ich bekomme z. B. fast täglich eine E-Mail,...]
Dafür hat der liebe Gott das CMS erfunden. :-)
Wie bereits erwartet wurde nun die Version 1.0.1 veröffentlicht.
Beachtliche Release Notes-Liste. Mir persönlich gefällt Encode Entities will not encode already encoded entities am besten – das hat mich bei der 1.0 wahnsinnig gemacht.
Hallo,
bevor ich Coda entdeckt habe habe ich mir Transmit angeguckt. Ich teste gerade beide.
Bei Coda gibt es ja auch die Möglichkeit per Drag and Drop was per FTP hoch (oder runter) zu laden.
Gibt es noch einen Grund Transmit und coda zu kaufen oder „reicht“ Coda???
Gruß
Oliver
Nachtrag:
ich habe jetzt eine Webseite nur mit Coda gebaut.
Ich glaube ich bleibe bei TextWrangler und einem FTP Programm (Yummy oder Transmit – muß ich noch vergleichen), da ich die meisten Funktionen von Coda nicht benutze (lieber hätte ich Ultraedit für den Mac :-))
Gruß
Oliver
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