Billiger mobil telefonieren
Es gibt einige Mobil-Tarife, bei denen man eine Ortsvorwahl, andere, bei denen man eine Festnetz-Wunschrufnummer festlegen kann, zu der man dann wesentlich günstiger telefonieren kann.
Nehmen wir an, Sie besitzen z. B. eine FRITZ!Box Fon WLAN 7050 mit Call Through Funktion. Nehmen wir weiterhin an, Sie sind z. B. T-Mobile Kunde mit TellyActive Tarif und der kostenlosen Zusatzoption Local, mit der Sie in ihre Wunsch-Ortsvorwahl tagsüber für 19 ct ⁄ Min statt für 49 ct ⁄ Min telefonieren können.
Dann läge es doch auf der Hand, dass Sie sich für Mobiltelefonate in andere Ortsvorwahlen einfach für 19 ct ⁄ Min in ihre FRITZ!Box einwählen und nach dem anschließenden Freizeichen per Call Through und VoIP für nur 1 ct ⁄ Min zusätzlich zu jeder beliebigen Festnetznummer telefonieren.
Denn damit sparen Sie immerhin 29 Cent! Pro Minute!
So eine FRITZ!Box mit Call Through (die zugleich auch WLAN-Router und Telefonanlage mit drei Analog- und einem ISDN Anschluss ist) bekommen Sie übrigens für verschwindend geringe 29,99 €, wenn Sie bei 1&1 eine DSL-Flatrate ab 6,99 € bestellen, womit Sie nebenher für 1 ct ⁄ Min jede beliebige deutsche Festnetznummer anrufen können.
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Kommentare:
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Eine ähnliche, aber kompliziertere (setzt Asterisk voraus) Anleitung steht in der aktuellen c’t.
Dieser setzt O2 Genion und eine O2 Loop voraus. Dort kann man dann aber auch noch mehr Geld sparen.
Für Vieltelefonierer mit Linux-Kenntnissen oder viel Zeit gut geeignet!
Man koennte sich aber auch gleich eine simyo karte kaufen?
Es gab (oder gibt?) da auch die lustige Möglichkeit, mit Anrufen sogar Geld zu verdienen. Vielleicht kriege ichs zusammen…
1. Man holt sich eine O2-Loop-Karte, wo man für eingehende Anrufe Geld auf das Prepaid-Konto erhält.
2. Man holt sich jemanden, der einen O2-Genion Vertrag besitzt. Der soll sein Handy mal an einem Sonntag zu Hause (In der Homezone) liegen lassen.
3. Man benutzt Sonntags den XXL-Tarif der Telekom, wo man kostenlos ins Festnetz telefonieren kann. Dann ruft man die Homezone-Nummer des O2-Handys an und führt ein sehr sehr langes Gespräch. Man kann auch einfach den Tag über die Verbindung offen lassen. :-)
4. Da lustigerweise Weiterleitungen innerhalb des O2-Netzes kostenlos sind, kann nun das Genion-Handy den Anruf einfach zu dem Loop-Handy umleiten. Das Loop-Handy empfängt nun den sehr sehr langen Anruf und kassiert pro Minute 1 Cent auf das Prepaid-Konto.
Ein bisschen aufwändig. Aber man kann sich so (rein theoretisch) jeden Sonntag über 14 Euro verdienen.
Wahrscheinlich hat O2 das aber inzwischen unterbunden … :-)
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