Ein Bier für Finderpop
Erinnert sich noch jemand an Finderpop? Die erste Pintware, meines Wissens nach, und unverzichtbar unter Mac OS 8 und 9; schon allein deshalb, weil man damit Kontextmenüs mit einer 1-Tastenmaus ohne zusätzlich gedrückte Control-Taste öffnen konnte.
Mein Desktop ist meist übersät mit Icons – Kundendateien und Ordner, URLs, Screenshots, Downloads etc. Ab und zu muss ich aufräumen, was sich aber spätestens, als seit Tiger die Systemerweiterung MaxMenus einen Teil seiner Funktionalität eingebüßt hat, als sehr umständlich erweist.
Aber jetzt gibt es Finderpop erfreulicherweise auch für Mac OS X (zur Zeit in einer Beta-Version und noch nicht mit allen früheren Features). Damit geht das Aufräumen schnell und einfach, denn Finderpop fügt Kontextmenüs eigene Ordner hinzu:

Wählt man entweder einen selbstangelegten Ordner, oder über den Menüpunkt Desktop einen beliebigen Ordners eines gemounteten Volumes aus, wird man im nächsten Schritt gefragt, ob man die ausgewählte(n) Datei(en) dorthin verschieben, kopieren, oder im ausgewählten Ordner ein Alias davon anlegen möchte. Et voilà – ohne umständliches rumgeklicke ein aufgeräumter Schreibtisch.
Finderpop kann aber noch mehr – z.B. laufende Prozesse, Paketinhalte oder unsichtbare Dateien anzeigen, eine Kurzinfo der angeklickten Datei als Tooltip anzeigen usw. In den Voreinstellungen kann man wählen, ob Finderpop nur im Finder aktiv sein soll oder in allen Programmen.
Alles in allem zeigt sich Finderpop unter Mac OS X ähnlich nützlich wie unter den Vorgängern. Und weil Turly, der Autor (übrigens ein ehemaliger Apple-Mitarbeiter), bereits angekündigt hat, dass es nach der 2.0 Version sicherlich schnell die Versionen 2.0.1 and 2.0.2 etc. mit neuen Features geben wird, kann es von mir nur die Höchstwertung geben: 
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Kommentare:
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Ach, das waren noch Zeiten. Ich habe es mir auch heute gleich installiert als MacUpdate es aufgeführt hat. Nun fehlt nur noch „Klick There It Is“. Das war eines meiner liebsten Tools bei OS 9.
Und vielleicht eine Möglichkeit, das Geflacker der Menüs auszuschalten…
„Click, there it is“ braucht man unter Mac OS X nicht mehr. Wenn du einen Ordner oder eine Datei aus dem Finder in einen Öffnen- oder Sichern-Dialog einer beliebigen Applikation ziehst, wird automatisch in diesen Ordner gesprungen. Beim Drag and Drop einer Datei in einen Sichern-Dialog wird zusätzlich der Name der gezogenen Datei eingetragen.
Und noch ein Tipp: Klickt man im Sichern-Dialog eine (ausgegraute) Datei aus der Liste an, wird der Name dieser Datei automatisch als Name der zu sichernden Datei eingetragen.
Ich kann das Download-Feld für den FinderPop nicht finden, wo ist es?
Und übrigends speichert Ihre Website meine Cookies zum Ausfüllen und Kommentieren gar nicht mehr… eigenartig, eigenartig.
Ähem, Herr Blume, steht doch da auffällig in rot unten auf der Seite. Aber bitteschön: hier, nur für Sie, der direkte Downloadlink ;-)
Das mit den Cookies begreife ich auch nicht. Aus irgendeinem Grund versteht Safari die mit PHP gesetzten permanenten Cookies nicht. Mit Opera oder Firefox gibt’s überhaupt keine Probleme …
Also mein Safari speichert meinen Namen, die Email-Adresse, aber nicht die Website. Na, immerhin zwei drittel ;-)
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