Greenpeace vs Apple
In den letzten Tagen liest man ja allenthalben (ich spare mir die Links), dass Apple auf Grund der Greenpeace-Kritik seine Umwelt-Politik geändert habe. Bei Greenpeace selbst kann man lesen:
Today we saw something we’ve all been waiting for: the words „A Greener Apple“ on the front page of Apple’s site, with a message from Steve Jobs saying „Today we’re changing our policy.“
Und nun noch Mal im Zusammenhang
Das hört sich natürlich so an, als ob Apple jetzt seine Politik bzw. Grundsätze bezüglich Recycling und Verwendung umweltschädlicher Stoffe geändert hätte. Nein, dem ist nicht so. Liest man den Satz „Today we’re changing our policy.“ nämlich im Zusammenhang, bekommt er einen völlig anderen Sinn:
It is generally not Apple’s policy to trumpet our plans for the future; we tend to talk about the things we have just accomplished. Unfortunately this policy has left our customers, shareholders, employees and the industry in the dark about Apple’s desires and plans to become greener. Our stakeholders deserve and expect more from us, and they’re right to do so. They want us to be a leader in this area, just as we are in the other areas of our business. So today we’re changing our policy.Now I’d like to tell you what we are doing to remove toxic chemicals from our new products, and to more aggressively recycle our old products.
Aha. Mit anderen Worten: Apple will gar nicht grüner werden, sondern nur die längst ins Auge gefassten Ziele (diese Seite gibt es seit mindestens 10 Jahren), grüner zu werden, jetzt auch mal kommunizieren.
Green Electronics Guide
So sehr ich die Arbeit von Greenpeace für unterstützenswert halte, so sehr ärgert mich dieser, mit Verlaub, dumme Green Electronics Guide, eine Art Rangliste umweltfreundlicher Firmen, in der Apple auf dem letzten Platz landet. Schaut man sich die einzelnen Bewertungskriterien mal etwas näher an, muss man erstaunt feststellen, dass 95% der Bewertungen rein auf irgendwelchen Absichtserklärungen der aufgeführten Firmen beruhen. Greenpeace schreibt ja sogar selbst:
Apple hasn’t gotten an actual green product to market, but no other electronics manufacture has either.
Mit anderen Worten: Würde Apple einfach nur behaupten, spätestens 2010 haben wir alle Greenpeace-Ziele erreicht, lägen sie statt auf dem letzten wahrscheinlich auf dem ersten Platz.
Und warum Lenovo, die in diesem „Green Electronics Guide“ den Reigen der angeblich umweltfreundlichsten Firmen anführt, z. B. beim Punkt „Voluntary takeback“ ein „Good (3+“) erhält, während Apple mit einem „Partially Bad (1+)“ auskommen muss, ist mir ein absolutes Rätsel.
Lenovos Recycling-Politik
Schaut man sich nämlich die Environmental-Policy Seite von Lenovo mal an, findet man schnell heraus, dass man sich als privater Haushalt oder Kleinbetrieb ganz allein selbst um die Entsorgung von Lenovo-Geräten kümmern muss:
Abfall aus Elektro- und Elektronikgeräten mit der entsprechenden Markierung gemäß ElektroG ist getrennt vom Hausmüll zu entsorgen. Hierfür stehen die folgenden Möglichkeiten zur Entsorgung der Altgeräte zur Verfügung.WEEE aus privaten Haushalten und Kleinbetrieben
Private Nutzer (sowie Gewerbetreibende wie Handwerke, Ärzte, Anwälte als Nutzer) von Elektrischem und Elektronischem Equipment mit der entsprechenden WEEE Kennzeichnung dürfen diese Geräte nicht mit dem unsortierten Siedlungsabfall entsorgen, sondern müssen die Sammel- und Entsorgungsmöglichkeiten der öffentlich rechtlichen Entsorger nutzen. Einzelheiten zu den Entsorgungsmöglichkeiten erfahren Sie von Ihrer Kommune, aus dem Abfallkalender oder sonstigen einschlägigen Bekanntmachungen.
Es kann also tatsächlich passieren, dass der Elektronikschrott auf irgendeiner Halde in Asien oder Indien landet – etwas, was Greenpeace zu Recht brandmarkt.
Apples Recycling-Politik
Apple hingegen nennt auf seiner Recycling-Seite einen geprüften Betrieb, der Apple-Altgeräte von jedem Kunden kostenlos entgegennimmt und fachgerecht recycelt. Und den Schrott eben nicht nach Indien oder sonstwohin exportiert.
Falschbeurteilung?
Die Aussage von Greenpeace
Other manufacturers offer worldwide takeback and recycling. Apple should too!
stimmt also ausgerechnet beim „Testsieger“ Lenovo (die Policies der anderen Firmen habe ich nicht gelesen) nicht – Lenovo nimmt seine Geräte von Privatleuten und Kleinbetrieben nicht zurück, sie werden mit der fachgerechten Entsorgung allein gelassen. Trotzdem hat Lenovo in diesem von Greenpeace selbst als sehr wichtig erachteten Punkt merkwürdigerweise die Bestnote erhalten.
Fazit
Warum sich Greenpeace diesen völlig unsubstantiierten Guide leistet, Absichtserklärungen ungeprüft als Bewertungsgrundlage hernimmt und sich dabei so sehr auf Apple eingeschossen hat, hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Ärgerlich bleibt es trotzdem.
Nachtrag: Bei EPEAT, Green Electronics Made Easy kommt Apple weit besser weg: Alle getesteten Apple-Produkte erhalten die Wertung „Silver“ – die höchste bisher vergebene Bewertung, während Lenovo-Produkte daneben immerhin auch zwei Mal eine schlechtere, nämlich „Bronze“ erhalten.
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Kommentare:
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Keine Frage, jeder Computerhersteller sollte sich bemühen, weitgehend umweltkonform zu agieren.
Dass nun allerdings gerade Apple vor dem Kadi der öffentlichen Wahrnehmung steht, finde ich grotesk.
Es erinnert mich an den hysterischen Vorwurf, dass ein Porsche 911 GT3 gaaanz viel CO2 emittiert.
Das Problem dabei: Der GT3 ist einigermaßen selten, und sein Besitzer dürfte ihn im Schnitt nur einen Bruchteil dessen bewegen, was die Vertretergilde mit ihren Passats wegrasselt.
Egal, wieviel Kadmium im Apple schlummert, es wird in der Summe der Geräte nie mehr sein als bei Lenovo, Dell und Co.
Zudem vernachlässigen solche Angaben die Lebensdauer des Produkts: Schaue ich in den Keller unserer kleinen Firma, stehen dort jede Menge PCs, aber kein Mac. Die arbeiten alle noch.
Ich vermute, dass das beim GT3 ähnlich ist. :-)
bei Greenpeace wundert mich sowieso nichts mehr. Alles Populisten, Hauptsache, man kann jemanden „ganz ganz Bösen“ mal so richtig brandmarken.
@ Martin: Stimmt, den Lebenszyklus – da bringst du mich erst drauf, obwohl ich es ja sozusagen ständig am eigenen Leib erfahre – habe ich dabei völlig übersehen; ein absoluter Pluspunkt für Apple. Greenpeace bemäkelt zwar die geringe Lebensdauer von Computern – zur Zeit beträgt sie mutmaßlich drei Jahre –, lässt aber bei der ökologischen Bewertung eben genau die längere Lebensdauer von Apple-Rechnern außer Acht. Ich selbst hatte 2003 noch einen 11 Jahre alten Performa 600 als Printserver im Einsatz, und es gibt nicht wenig Leute, die noch einen Mac Plus für die ein oder andere Aufgabe ins Netzwerk eingebunden haben. Davon können Wintel-Rechner nur träumen.
@ Solotoj: Um unpopuläre Themen ausreichend zu kommunizieren, muss man manchmal auch populistisch sein – das finde ich durchaus angemessen. Nur warum Greenpeace in diesem Fall ausgerechnet Apple an den Pranger stellt, ist schon etwas merkwürdig.
Auch zum Thema: Translation from PR-Speak to English of Selected Portions of Steve Jobs’ “A Greener Apple” Article
@ Martin: Die Menge der Schadstoffe in Apple-Rechnern vernachlässigen zu wollen, nur weil Apple weniger Geräte verkauft als die Marktführer, ist m. E. ein ganz, ganz schwaches Argument. Und nicht alles was hinkt, ist ein geeigneter Vergleich ...
@ Solotoj, Michael: Der Grund, warum Apple jetzt seine Kommunikationspolitik geändert hat ist doch, dass der Druck durch die Greenpeace-Kampagne einfach zu hoch wurde und Apples Ansehen leicht hätte Schaden zufügen können. Und einer der beiden Gründe, warum Greenpeace sich auf Apple eingeschossen hatte, war mit Sicherheit, dass man Apple die eigene PR-Macht demonstrieren und ein Exempel statuieren wollte. Der andere Grund war wohl die Absicht, dabei nebenbei von Apples Popularität zu profitieren.
Und wer nicht glaubt, dass Greenpeace in der Lage ist, Exempel zu statuieren, auch wenn die behaupteten „Fakten“ nicht stimmen, sei an den Fall Shell/Brent Spar erinnert ...
Es ist natürlich auch die Frage, in wiefern Apple das nicht alleine aus marketing Gründen gemacht hat. Ich kann mir nämlich nicht so wirklich vorstellen, das so ein Gefühlskalter Mensch wie Steve, das alleine nur aus Umweltschutzgründen heraus macht.
Meiner Meinung nach ist das nich der Aspekt des Umweltschutzes, sondern vielmehr der, dass Apple alles nur aus Marketinggründen heraus macht (s.o.).
Apple zensiert, wenn man auf Apple’s Forum sensible Dinge zur Sprache bringt – zum Beispiel, dass der Gestank, den einige Mac Pro absondern, gesundheitsschädlich sein könnte.
Man nehme diese Diskussion hier:
http://discussions.apple.com/thread.jspa?threadID=851055&tstart=0
Mein Mac Pro stinkt ebenfalls. Ich kann das Ding nur bei offenem Fenster laufen lassen und muss selbst dann gelegentlich eine Pause machen und die Kiste abschalten (Kratzen in der Kehle, brennende Augen).
Als ich vor etwa zwei Wochen in obigem Thread äußerte, dass die Ausdünstungen toxisch sein könnten, war mein Posting nach wenigen Stunden gelöscht, zusammen mit ca. einem Dutzend anderer Postings, außerdem wurde der Thread von Apple für weitere Beiträge geschlossen. „This topic is locked – replies are not allowed.“
Indem die letzten ca. 12 Postings entfernt wurden, ist der jüngste Beitrag dort nun vom 11. März, dadurch fällt der Thread in der Liste dere offenen Diskussionen auf ca. Seite 20.
Zensur ist natürlich im Zeitalter des Internet nicht so einfach wie früher. Hier geht die Diskussion weiter:
http://forums.macrumors.com/showthread.php?t=297878
Diese Woche gebe ich meinen Mac Pro zurück, um den Gestank beseitigen zu lassen (Apple wird wohl das Netzteil austauschen). Aber vorher lasse ich noch eine Luftanalyse durchführen. Das Testkit kam mittlerweile an. Einige Leute auf Macrumours scheinen ja zu glauben, ein Computer von Apple könne höchstens Parfüm verströmen.
Ich habe mir beide Threads durchgelesen – ehrlich gesagt verstehe ich die Apple-Moderatoren, dass sie Postings löschen, in denen über kanzerogene Stoffe im Zusammenhang mit Apple Produkten spekuliert wird. Und diese Drohung:
And if it turns out that the smell contains carcinogenic substances, then replacing the power supply will be the least of Apple’s worries.
hätte ich mir an Apples Stelle – insbesondere in einem eigenen Supportforum – auch nicht gefallen lassen.
Ich würde da also weniger von Zensur sprechen – zumal ja der Rest der Stinkende-Macs-Posts nicht gelöscht wurde –, als von Entfernen unangemessener Posts.
Versteh mich nicht falsch: Wenn Apple schlechte Netzteile verbaut hat, die unangenehm stinken und Augenbrennen/Halskratzen verursachen (mein Mac Pro stinkt gottseidank nicht), muss das öffentlich gemacht werden. Aber Apple sozusagen im eigenen Haus zu drohen, halte ich für wenig geeignet.
Ich würde da also weniger von Zensur sprechen – zumal ja der Rest der Stinkende-Macs-Posts nicht gelöscht wurde –
Das ist leider falsch. Es wurden rund ein Dutzend Postings gelöscht, meines war lediglich das jüngste in der Diskussion.
Erschwerend kommt hinzu, dass der Thread von Apple für weitere Diskussionen geschlossen wurde.
Angemessen wäre hingegen gewesen, wenn Apple zu dem Problem Stellung genommen hätte. Erstens geht es nicht um einen Einzelfall. Zweitens geht es nicht um Bagatellen wie ein paar tote Pixel in einem Monitor, sondern um ein Gesundheitsproblem. Hier ein Zitat von einem anderen Betroffenen, zu finden bei macnews.de, das die Wirkung des Geruchs drastisch beschreibt:
[...] ich habe meinen Mac Pro seit rund drei Wochen und er stinkt wie die Hölle. Aus dem Abluftkanal des Netzteils kommt eine Geruch, der sehr chemisch riecht. Sicher, alle neuen Geräte riechen erstmal irgendwie, was dann erfahrungsgemäß aber schnell weggeht – so und in dieser Form habe ich das aber noch nicht erlebt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dies nicht gesundheitsschädlich sein soll, man ist nach zehn Minuten im Raum schon völlig benebelt. Wir lassen den Rechner jetzt in einem seoaraten Raum unter Dauerlast laufen, hilft das nicht innerhalb der nächsten Woche wird der Rechner respektive das Netzteil austauscht. Ergbenis einer Luftmessung würde mich sehr interessieren.
Eine umfassende Analyse sämtlicher Luft-Inhaltsstoffe kostet übrigens mehr als 1000 Euro. Das kann ich mir im Augenblick nicht leisten, ich lasse darum lediglich eine Analyse der zehn am häufigsten vorkommenden flüchtigen organischen Verbindungen vornehmen (das kostet immerhin noch rund 200 Euro). Wenn sich im Rechner irgendwelche Kunststoffe stärker erhitzen als vorgesehen (und danach riecht es), sind flüchtige organischen Verbindungen das wahrscheinlichste Abbauprodukt.
-> Roland
Hallo,
bin durch Zufall auf diesen Thread gestoßen, da ich mit meinem neuen Mac Pro exakt das gleiche Problem habe (er stinkt wie die Hölle nach Chemie/Ammoniak) und das Netzteil bereits getauscht wurde (ohne Verbesserung) würde mich interessieren, ob das Problem mitllerweile behoben ist.
Besten Gruß
Hallo zusammen,
da sich hier schon einiges zu dem Thema „Mac Pro riecht“ angesammelt hat, möchte ich auch meine Erfahrungen beitragen. Der Geruch stammt nicht aus dem Netzteil (zumindest bei mir), sondern aus dem untersten Lüftergitter (dahinter ist der Speicher und der CPU-Kühler). Der Speicher scheidet bei mir aus, er lässt sich ja relativ leicht ausbauen und beschnuppern – nichts. Der Geruch stammt bei mir eindeutig aus der Gegend des Prozessorkühlers. Da aber durch den starken Geruch der halbe Mac riecht, möchte ich mich hier nicht völlig festlegen. Das Netzteil aber (einfach mal am oberen Teil hinten riechen, dort bläst das Netzteil seine Abluft raus) fällt bei mir aus, nur ein sehr geringer „normaler“ Elektronikgeruch. Mein Rechner geht nächste Woche zum Techniker, sollte sich das Problem nicht beheben lassen stehe ich ziemlich blöd da, denn ich brauche einen MacPro beruflich (Videoschnitt) und kann nicht eben auf ein anderes Modell zurückgreifen. Was habt ihr noch für Ratschläge, gibt es schon etwas genaues von der Auswertung (@Roland)?
Momentan bin ich sehr entäuscht, denn mein Mac Pro vibriert mal lauter und mal leiser, zirpt aus dem Netzteil und – stinkt :-(!
Viele Grüße
...ich finde es ausgesprochen nachvollziehbar, dass sich Greenpeace Apple als „schwarzes Schaf“ausgesucht hat. „Think different“ und der ganze „Gut-Mensch-Nimbus“ der Apple-User macht Apple eben für solche Angriffe unwiderstehlich…Sei’s drum. Aber der Effekt dürfte beachtlich sein: denkt Apple um, werden andere Hersteller nachziehen. Soll Apple sich mal Mühe geben und die Kisten und den anderen Krams sauber bekommen- prima. Dadurch können alle nur gewinnen.
—> Sebastian
Hallo Sebastian, das deckt sich exakt mit meinen Beobachtungen. Auch bei mir kommt der Gestank aus dem Bereich Prozessor/Kühler. Der Händler hat das Netzteil zunächst getauscht, da wir den Verdacht hatten das Netzteil ist der Verursacher und es sah zunächst auch so aus, dass der Effekt damit behoben ist. Kurze Zeit später ging es aber von vorne los, nämlich dann wenn der Rechner längere Zeit unter Last läuft. Nach einigen Experimenten mit der Drehzahl der Lüfter steht für mich fest, dass die Probleme direkt mit der Wärementwicklung im Rechner zu tun hat. Ab einer bestimmten Temperatur geht der Gestank los. Dreht man die Lüfter höher verschwindet er wieder. Nur kann man eben die Lüfter nicht beliebig noch oben drehen, dann wird es nämlich irgendwann laut – und letztlich ist das ja auch nicht Sinn der Sache. Entweder sind im Inneren der Prozessorabteilung irgendwelche DInge, die schmoren, oder es sind Produktionsrückstände, die ausdünsten (dann würde sich das Problem irgendwann wahrscheinlich von selbst erledigen). Beides finde ich allerdings bedenklich, nicht zuletzt unter gesundheitlichen Aspekten.
Ich habe sowohl meinen Händler als mittlerweile auch Apple direkt kontaktiert.
Bis jetzt zeigt sich der Händler auch ausgesprochen kooperativ. Ich warte die nächste Woche und die vom Händler angebotene Lösung nochmal ab und dann wird man sehen – es gibt ja für so einen Fall eine ganze Palette an zur Verfügung stehenden Lösungen.
-> Udo
Auch ich werde nächste Woche meinen Mac zum Servicepartner stellen. Das der Geruch irgendwann weg ist glaube ich nicht, meiner stinkt immer gleich stark seit Beginn an. Im Web findet man zahlreiche Versuche, den Mac durch mehrere Tage „Dauerlast“ zu entstinken – ohne Erfolg!
Berichte doch bitte, welche Lösung dir vorgeschlagen wird!
Gruß,
Sebastian
-> Sebastian
Der Rechner geht jetzt eine Woche zur Beobachtung an den Händler. Der üble Geruch ließ sich in Gegenwart des Technikers nicht in voller Blüte reproduzieren. Das Problem dabei ist, mal riecht dieses Teil nach einer Stunde, mal läuft er 12 Stunden und dann geht es erst los. Es ist um ehrlich zu sein, zum wahnsinnig werden….wahrscheinlich halten die mich beim Händler schon für leicht paranoid…
Sobald die nächste Woche vorüber ist poste ich nach mal…
Irgendeine Verbesserung bei Deinem Mac Pro?
Gruß
Udo
-> Udo
Nein, leider nicht. Ich habe die Diskussion hierhin verlagert:
http://www.macuser.de/forum/showthread.php?t=270191
Hallo Udo & Sebastian,
ich wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr mich über Eure Erfahrungen auf dem Laufenden halten könntet.
Mit mir liegt das identische Problem mit einem Mac Pro 3.0 Quad vor (Apple Refurbished). Den Händler, der als autorisierter Reparaturpartner mein Ansprechpartner ist, habe ich darauf angesprochen, aber er meinte nur er hätte soetwas noch nie gehört – und dass in verschiedenen Foren darüber berichtet würde, sei doch nur Quatsch.
Tja – ich werde das Gerät wohl Ende dieser Woche hin bringen, wäre aber – wie gesagt – sehr dankbar für Euer Feedback.
Viele Grüsse & Danke
Tom
Hallo Tom,
der Rechner war eine Woche beim Händler zum Probelauf. Dort diagnostizierte man zwar keinen Defekt in Bauteilen, aber chemisch riechende Kabelstränge. Ich habe die Maschine zunächst zurückbekommen und habe sie weiter im Dauerbetrieb laufen lassen. Ohne Verbesserung, die Hoffnung, dass sich das Problem „ausbrennt“ ist wohl (zumindest in vertretbarer Zeit, derzeit reden wir da über zwei Monate…) vergebens. Die Kabelstränge kann man auch nicht so einfach tauschen. Ich bekomme nun einen neuen Rechner, hoffentlich hat der nicht das gleiche Problem.
Gruß
Udo
PS. So langsam fragt man sich, was Apple da verbaut…
Hallo Udo,
leider hat mich der Zeitdruck aktueller Projekte wieder nicht zur Reparatur gelassen. Ich versuche das nächste Woche, bin mal gespannt. Kabelstränge klingt ja sehr mysteriös. Soll das heißen, dass sich Kabel im Mac Pro erwärmen? Halte ich für absoluten Blödsinn, denn der Geruch beginnt sofort nach einschalten, so schnell erwärmt sich nur die CPU, ich tippe weiterhin auf Wärmeleitpaste.
Gruß,
Sebastian
Hab das gleiche „Stinkproblem“.
Der Rechner kam heute von Cyberport zurück mit dem Hinweis: “... die Ware wurde von unserem Apple Technikern ausgiebig auf alle Funktionen geprüft.
Es konnte kein Fehler festgestellt werden. Die Ware geht daher zu unserer Entlastung zurück“
Hat jemand eine Ahnung, welches Labor oder staatliche Einrichtung Schadstoffmessungen durchführen kann. Ich würde auch dafür bezahlen. Das kann ja nicht sein, das man schon beim Verkäufer das Problem einfach ignoriert. Ich habe schon ein kratzen im Hals, nur weil der MacPro nach dem Auspacken 10 Minuten in Betrieb war.
Klaus
Ich bitte um Zusendung von Informationen ob es schon konkrete Messungen über Luft, Schadstoffe oder sonstiges gibt.
Mein MacPro stinkt ebenfalls. Ich bekomme Kopfweh und habe einen metalischen Geschmack im Mund, dass kann nicht gesund sein.
Ich habe jetzt auch die Schnauze voll von Apple Hotline und Händler, die alle sagen sie tun ihr Bestes aber bis jetzt hat noch keiner gesagt. Ja der MacPro stinkt, wir helfen dir.
Bitte Infos an msappl@samaco.at
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